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EnBW kündigt massive Preissteigerung an: Was Kunden bald zahlen müssen

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Von: Juliane Reyle

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Kunden von EnBW müssen sich auf höhere Rechnungen einstellen. © Uli Deck/dpa/Archivbild

Erst vor wenigen Monaten kam es zu einer Erhöhung der Preise für Gas. Nun will der Energieversorger EnBW wieder die Kosten anpassen.

 Erst wenige Monate ist es her, dass der Energieversorger EnBW die Gaspreise stark erhöht hat – und nun sollen die Preise wieder massiv steigen. Bereits zum 1. Dezember sollen die Preise in der Grundversorgung im Schnitt um 38 Prozent steigen, wie das Unternehmen am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Bereits zum Juli hatte das Plus bei knapp 35 Prozent gelegen.

„Sobald die Vorschläge der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zur Abfederung der gestiegenen Energiekosten konkret ausgestaltet und gesetzlich verankert sind, wird die EnBW diese in der Preisgestaltung berücksichtigen“, hieß es seitens des Unternehmens weiter. Der HNVG hat die Gaskosten in Heilbronn bereits deutlich erhöht.

Gaspreise hoch: Kosten teilweise verzehnfacht – trotz Preiserhöhung unter dem Marktdurchschnitt

Nach wie vor seien die Kosten für die EnBW, die das Gas beschafft, infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sehr hoch. Der bisherige Durchschnittspreis an den Großhandelsmärkten hat sich für das laufende Jahr bereits verfünffacht, zeitweise sogar verzehnfacht. Auch nach der angekündigten Preiserhöhung soll der Gaspreis bei der EnBW weiterhin unter dem Marktdurchschnitt liegen. Derzeit hoffen Verbraucher, dass es bald wieder günstiger wird: Kommt es zu einer Deckelung des Gaspreises?

Zusatzkosten von etwa 64 Euro im Monat: Gesunkene Mehrwertsteuer dämpft Erhöhung des Preises

Ein Haushalt mit einem ungefähren Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden muss einer Musterrechnung zufolge mit Zusatzkosten von etwa 64 Euro brutto im Monat rechnen. Die seit Anfang Oktober auf sieben Prozent gesunkene Mehrwertsteuer sei dort bereits mit eingerechnet und dämpfe die Erhöhung ab. Die zurückgenommene Gasbeschaffungsumlage hatte die EnBW im Unterschied zu anderen Anbietern jedoch noch nicht erhoben. Daher ergäben sich hieraus auch keine Veränderungen beim Gaspreis.

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