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Drogeriemarkt dm wächst weiter – Erfolg durch besonderen Online-Service

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Von: Julia Cuprakowa

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Beim Drogeriemarkt dm kommt ein Service bei den Kunden offenbar gut an und verhilft dm zum weiteren Wachstum.

Etwas scheint dm richtigzumachen, denn die Drogeriekette wächst dank steigender Nachfrage stetig weiter. Ganz im Gegensatz zu Galeria Kaufhof. Wie echo24.de bereits berichtete, kämpft die Warenhauskette mit dem zweiten Insolvenzverfahren innerhalb von zwei Jahren. Bei dm seien besonders die Eigenmarken sehr gefragt, auch in der Krise, aber auch die Bio-Produkte.

Wie das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe am Donnerstag (10. November) mitteilte, kommen bei Kunden Abholstationen gut an, bei denen online bestellte Produkte in einer Filiale gesammelt abgeholt werden können. Sie seien in den vergangenen Monaten wichtiger Bestandteil der dm-Märkte geworden, so das Unternehmen.

Im Deutschland steigt dm-Umsatz um 9,7 Prozent

Dass die Drogeriemarktkette sich bei Menschen einer großen Beliebtheit erfreut, zeigt sich auch beim Umsatz. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) europaweit um 10,7 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro.

In den Auslandsgesellschaften wurde ein Wachstum von 13,5 Prozent erwirtschaftet. In Deutschland legte dm um 9,7 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro zu. Zum Gewinn macht Deutschlands größter Drogist traditionell keine Angaben.

dm-Chef will 2023 in das deutsche Filialnetz investieren

Firmenchef Christoph Werner erklärte den Geschäftserfolg mit einer Zusammenarbeitskultur und der konsequenten Ausrichtung auf Kundennutzen. Im Geschäftsjahr 2021/2022 habe man mit 21 Prozent Marktanteil mengenmäßig mehr Artikel verkauft als alle anderen Drogeriemärkte zusammen.

Insgesamt hat das Unternehmen 3.945 dm-Filialen in 14 Ländern, in denen europaweit fast 72.000 Beschäftigte arbeiten. Neu sind seit diesem Jahr fünf Märkte in Polen. Auch in Deutschland will dm weiter investieren: Werner kündigte an, im Geschäftsjahr 2022/2023 mehr als 160 Millionen Euro ins deutsche Filialnetz zu stecken.

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