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Kein Ende des Winters in Sicht: Neuschnee in Baden-Württemberg

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Von: Juliane Reyle

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Am Donnerstag, Freitag und Sonntag überqueren drei Tiefluftgebiete das Land. Es bleibt weiterhin kalt. Am Donnerstag verlagern sich Schneeschauer in Richtung Süden.

Bereits in der Nacht zum Mittwoch (18. Januar) sorgte das Wetter mit Tief Gero, wie echo24.de bereits angekündigt hat, für einen Winter-Comeback mit bis zu einem Meter Schnee in Baden-Württemberg. Das war‘s aber noch nicht: Doch Deutschland befindet sich derzeit am Rande eines umfangreichen Tiefdruckkomplexes über Nordeuropa. Das Tief und dessen Ausläufer sorgen weiterhin für unbeständiges Wetter, auch kalte Meeresluft strömt hinzu.

Teils kräftige Schneeschauer verlagern sich am Donnerstag in Richtung Süden, besonders um die westlichen Mittelgebirge schneit es zeitweise stark. Doch das Tief sorgt auch in der Nordwesthälfte für Niederschlag: Teils Schneeregen oder Regen. Ganz im Osten und im Südosten heitert es sich auf, es bleibt bis zum Abend nahezu niederschlagsfrei.

Schnee in Baden-Württemberg: ein bis drei Zentimeter Neuschnee

In Baden-Württemberg kommt es am Donnerstag in den Kammlagen zu etwas Schnee, ab Nachmittag kommt es auch im äußeren Norden zu örtlichen, leichten Schneefällen mit etwas ein bis drei Zentimetern Neuschnee.

In der Nacht zum Freitag werden auch in der Hohenloher Ebene bis zur Ostalb ein bis drei Zentimeter Neuschnee erwartet, schreibt der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD).

Bei Schnee und Glatteis auf den Straßen muss auf einiges geachtet werden, um sicher unterwegs zu sein. Doch Vorsicht ists auch bei Bestimmungen bezüglich Streuen bei Glatteis oder Schnee geboten. Hierfür gibt es Richtlinien, die einzuhalten sind.

Auch in der Region Heilbronn liegt aktuell Schnee. Doch wie die Polizei am Donnerstagmorgen auf echo24.de-Anfrage mitteilt, ist die Verkehrslage trotz eisiger Temperaturen ruhig. Es habe erfreulicherweise auch in der Nacht keine Unfälle aufgrund von Schnee oder Glätte gegeben.
Aktuell gebe es lediglich einen Wildunfall und einen weiteren mit einem Sachschaden. „Unauffällig.“

Zweites Tiefdruckgebiet folgt am Freitag

Am Freitag folgt vom Nordwesten kommend ein weiteres Tief für Schauer in Deutschland. Bei kräftigen Schauern kann es auch in den tieferen Lagen zu Schnee kommen. Im Nordwesten kann es jedoch auch mal zu Regenschauer kommen. Im Tiefland in Norddeutschland liegen gehen die Temperaturen wieder in einen leichten Plusbereich, im Süden und in den Mittelgebirgen liegen die Höchstwerte am Freitag allenfalls bei 0 Grad.

In Baden-Württemberg ist es am Freitag erst stark bewölkt. Örtlich gibt es leichten Schneefall mit Glätte, zeitweise kommt es zu Auflockerungen. Höchstwerte liegen bei -4 Grad entlang der Schwäbischen Alb und bei +2 Grad im Rheingraben.

In der Nacht zu Samstag ist es anfangs gering bewölkt, später meist bedeckt, im Westen und Nordwesten kommt es zu etwas Schneefall und Glätte. Tiefstwerte zwischen am Freitag bei -2 und -8 Grad.

Schneetief aus dem Osten am Wochenende

Von Azoren bis nach Skandinavien baut sich am Wochenende voraussichtlich eine Hochdruckzone auf, die im Norden und Westen Deutschlands für eine Wetterberuhigung sorgt. Schneeschauer bauen sich im Westen und Südwesten dann relativ schnell ab. Es ist teilweise trüb oder hochnebelartig bewölkt. Später kann sich die Wolkendecke auch auflockern.

Doch aus dem Osten, aus der polnischen Richtung, steuert bereits ein neues Tief auf Deutschland zu. Auf der östlichen Seite des Landes sorgt es ab der Nacht zum Sonntag sogar für neue Schneefälle. Im Nord osten kann es unter anderem auch zu Schneeregen oder Regen kommen, dort zieht milde Luft von der Ostsee hinzu.

Am Sonntag schwächt sich das Tief weiter ab. Dennoch breitet sich leichter Schneefall auch in Richtung Westen aus. Doch dieser wird den äußeren Westen voraussichtlich nicht erreichen.

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