Schneewalze rollt an

Schneechaos in Deutschland: Warnung des DWD – Wetterlage sehr bedrohlich

Der erste Schnee ist in Deutschland angekommen. In den kommenden Tagen soll es weiterhin schneien, der DWD warnt vor Schneechaos und glatten Straßen.

  • Der Wintereinbruch hat es inklusive Schnee nach Deutschland geschafft.
  • Es wird immer kälter, die Temperaturen sinken bis unter den Gefrierpunkt.
  • Die Glätte-Gefahr auf den Straßen wird zunehmend größer.

Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember hat es in Deutschland endlich geschneit. Und das nicht nur in den Alpen, sondern auch im Flachland! Für einige kam der Wintereinbruch dann doch überraschend, es herrschte teilweise totales Schneechaos in Deutschland. Viele haben die glatten Straßen unterschätzt, wodurch es Anfang der Woche am Dienstag, 1. Dezember, zu schweren Unfällen kam. Der erste Schnee ist in den meisten Regionen bereits wieder geschmolzen, doch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit vor einer Schneekatastrophe.

Erst Ende November gab ein Wetter-Experte eine Schockprognose für einen Rekordwinter in Deutschland ab. Schnee zum ersten Advent gab es leider nicht, doch zu Beginn der Woche und pünktlich zum Start in den Dezember kam dann der erste Schneehammer. Auch in den kommenden Wochen sinken die Temperaturen weiterhin, gebietsweise bis unter den Gefrierpunkt. In einigen Teilen Deutschlands kommt es zu Glätte-Gefahren und jeder Menge Schnee. Bereits ab Freitag, 4. Dezember, rollt eine Schneewalze vom Bodensee aus in Richtung Westdeutschland.

DWD warnt vor bedrohlicher Wetterlage: Glatte Straßen und Neuschnee

Gefrorener Nieselregen, Schneematsch und dichter Nebel stellen eine Gefahr dar für alle die das Haus verlassen. Der DWD warnt am Donnnerstag, 3. Dezember, ausdrücklich vor Glätte. Vor allem im Bergland und im Süden Deutschlands kann es gefährlich glatt auf den Straßen werden. An den Alpen wird zudem mit einer echten Schneekatastrophe gerechnet.

Am Samstag, 5. Dezember, sinkt die Schneefallgrenze auf 400 Meter. Das Wetter in Deutschland zeigt sich stark bewölkt bis bedeckt. Vor allem im Süden kommt es zu Niederschlägen, teilweise als Schnee. Deutlich mehr Schnee gibt es in den Alpen. Abseits der Föhngebiete werden zwischen 20 und bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet! Aber auch in den nördlich und südlich daran anschließenden Gebieten schneit es kräftig und es sind Schneemengen deutlich über 50 Zentimeter möglich.

Laut wetteronline.de sind an der Alpensüdseite innerhalb kurzer Zeit extreme Schneemengen und eine echte Schneekatastrophe zu erwarten. Besonders in Osttirol, Kärnten und Südtirol können bis Dienstag sogar in den tiefen Tälern Neuschneemengen von über zwei Metern zusammenkommen. In Hochlagen sind dort sogar über drei Meter Neuschnee nicht ausgeschlossen. In Deutschland kommen laut Vorhersagen allerdings nur die Reste dieses extremen Schneefalls an.

Wetter-Prognose für das Wochenende in Deutschland: Schneechaos und Glatteis

Ab der Nacht zum Freitag, 4. Dezember, werden in den westlichen Hochlagen und an der Nordsee stürmische Böen erwartet. Dazu kommt von Westen Niederschlag, vor allem in der Mitte des Landes ist mit gefrierendem Nieselregen oder Schneegriesel mit örtlichem Glatteis zu rechnen.

Vor allem in den Bergen kommt es zu viel Neuschnee. Symbolfoto: dpa

Am Samstag, 5. Dezember, kommt es im Alpenraum sowie im höheren Alpenvorland zu leichtem bis mäßigem Schneefall mit 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden. Im restlichen Land wird mit geringfügigem Schneefall gerechnet. Der DWD warnt weiterhin vor einer lokalen Gefahr durch gefrierenden Regen. Sonst bleibt es dicht bewölkt, bereits ab etwa 400 Meter soll es schneien. Gebietsweise kommt es zu Nebel. Die Tiefstwerte bewegen sich zwischen einem und bis zu minus fünf Grad. Der DWD warnt vor gebietsweise Glättegefahr.

DWD warnt vor bedrohlicher Wetterlage: Es bleibt kalt

Am Sonntag, 6. Dezember, kommt es im Bergland teils zu geringem Schneefall sowie lokal gefrierendem Regen mit Glatteisgefahr. An den Alpen wird bis in die Täler mit leichtem bis mäßigen Schneefall und zwischen 10 und 15 Zentimeter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden gerechnet.

Am Montag, 7. Dezember, ziehen dichte Wolken auf, dabei regnet es nur gelegentlich. Im Bergland kann es gebietsweise schneien. In der Nacht zum Dienstag bleibt es weiterhin bewölkt mit gelegentlichem Regen, Schneeregen und auch Schnee im Bergland. Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen drei und minus fünf Grad. Frostfrei bleibt es vor allem im Norden Deutschland.

Rubriklistenbild: © Philipp von Ditfurth/dpa

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