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Das 49-Euro-Ticket kommt: Länder streben Start zum 1. April an

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Von: Michaela Ebert

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Das 49-Euro-Ticket ist bereits beschlossene Sache. Nun liegt auch ein Beschluss vor, ab wann Bahnreisende es nutzen könnten. Am 1. April soll es losgehen.

Mit dem August endete auch das 9-Ticket in Deutschland und Baden-Württemberg – knapp zwei Monate danach wird dessen Nachfolger beschlossen. Dass das 49-Euro-Ticket kommt, so viel steht fest – die Frage war nur bisher: Wann? Und was sollten Bahnfahrer nun darüber wissen?

Am Dienstagabend gibt es nun endlich einen Beschluss: Die Länder streben den Start des 49-Euro-Tickets im Nah- und Regionalverkehr an – und zwar zum 1. April 2023. Das berichtet die „Deutsche Presseagentur“ (dpa), der ein Beschlusspapier der Verkehrsministerkonferenz vorliegt. Zugleich mahnen die Länder jedoch: Offene Finanzierungsfragen mit dem Bund zum Deutschlandticket müssten weiterhin geklärt werden.

Finanzierung des 49-Euro-Tickets: Bund und Länder teilen sich die Kosten

Die Verkehrsministerkonferenz erwarte vom Bund, dass eventuell entstehende Mehrkosten zu gleichen Teilen zwischen Bund und Ländern aufgeteilt und gemeinsam getragen würden, heißt es im Papier. Die Länder seien zu dieser hälftigen Übernahme bereit. Sollten Mehrkosten über die jährlich vereinbarten drei Milliarden Euro hinaus eintreten, seien Gespräche zwischen Bund und Ländern zu deren Finanzierung „zeitnah“ zu führen.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hatte ursprünglich als Ziel für die Einführung des Tickets Anfang 2023 genannt. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hält eine Einführung erst zum 1. Mai für realistisch, wie es am Dienstag hieß. Zuvor hatte er den 1. März als machbar bezeichnet.

Angespannte Lage aufgrund hoher Energiekosten: Auch das 49-Euro-Ticket betroffen?

Die digitale, bundesweit gültige Fahrkarte ist für einen Einführungspreis von 49 Euro im Monat in einem monatlich kündbaren Abonnement vorgesehen – das ist grundsätzlich beschlossen. Das Ticket ist der Nachfolger des millionenfach verkauften 9-Euro-Tickets aus dem Sommer, wurde aber bereits kritisiert. „Zu teuer“ sei es für den Nahverkehr. Außerdem warnte Verkehrsminister Hermann bereits vor negativen Effekten.

Der VDV bemerkte zudem, Bund und Länder hätten bei der Finanzierung des Tickets einen Deckel eingezogen. Es gebe keine sogenannte Nachschusspflicht, falls die Kosten steigen sollten – diese blieben in einer wegen hoher Energiekosten ohnehin angespannten Lage an den Unternehmen hängen.

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