Partnerschaft bei Lkw - Daimler und Google-Schwester

Mega-Überraschung bei Daimler: Deal mit Google-Schwester - Schritt Richtung Zukunft?

EIn Freightliner Cascadia fährt über einen US-Highway
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Der Freightliner Cascadia soll bald eigenständig durch die USA rollen.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Autonomes Fahren ist die Zukunft der Mobilität, das weiß auch Daimler aus Stuttgart. Deshalb wurde jetzt eine Partnerschaft mit einer Google-Schwester geschlossen.

Autos sind längst mehr als nur ein reines Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. Vielmehr handelt es sich bei modernen Fahrzeugen um rollende Computer. Diese Entwicklung wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen, denn Hersteller wie Daimler arbeiten unter Hochdruck an Themen wie dem autonomen Fahren.

In Zusammenarbeit mit Bosch hat der Automobilkonzern aus Stuttgart bereits ein System entwickelt, mit dem Autos künftig eigenständig in Parkhäusern einparken. Nach einem ersten Test im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums, wird das Automated Valet Parking (AVP) nun auch am Stuttgarter Flughafen erprobt.

Daimler/Stuttgart: Partnerschaften mit US-Konzernen

Doch damit nicht genug! Daimler möchte künftig auch Autos bauen, die gänzlich ohne Fahrer auskommen. Dazu wurde bereits eine Partnerschaft mit dem US-Konzern Nvidia geschlossen, die die Entwicklung moderner Fahrassistenz-Systeme und eben teilweise auch das autonome Fahren ermöglichen soll.

Nun hat sich Daimler aber noch einen weiteren Partner an Bord geholt: die Google-Schwester Waymo. Das Unternehmen aus Kalifornien ist vor allem für seine Robotaxis bekannt. Künftig möchte Waymo aber Daimler Trucks eigenständig durch die USA rollen lassen. Dazu haben der US-Konzern und Daimler Trucks eine Partnerschaft für autonomes Fahren auf Level 4 geschlossen, der zweithöchsten Stufe. Anders als bei Level 5 wird noch mit einem Menschen geplant.

Daimler/Stuttgart: Zusammenarbeit mit Google-Schwester

„Als Branchenführer ist Daimler Trucks der Pionier bei automatisierten Lkw. In den letzten Jahren haben wir bereits erhebliche Fortschritte auf unserem Weg zur serienreifen Entwicklung hochautomatisierter Lkw erzielt“, erklärt Daimler-Trucks-Chef Martin Daum. „Mit unserer strategischen Partnerschaft mit Waymo als führendem Unternehmen beim autonomen Fahren gehen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt.“

Die Zusammenarbeit zwischen Daimler und Waymo beschränkt sich allerdings auf den Fahrzeugbereich. Heißt: Die Stuttgarter liefern den Lkw Freightliner Cascadia und die Google-Schwester aus Kalifornien verbaut anschließend die Technik und installiert seine Software „Waymo Driver“. Auf diesem Feld bleiben beide Konzerne auch weiterhin Konkurrenten, daher erhält Daimler auch keinen Einblick in das Waymo-System.

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