Impfung gegen Coronavirus

Daimler: Corona-Impfung für Mitarbeiter vor Ort - so soll‘s funktionieren

Ein Mercedes-Stern auf einer Flagge vor dem Daimler Hauptsitz.
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Daimler macht im Kampf gegen das Coronavirus einen wichtigen Schritt.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Mit dem Impfbus und dem Impf-Lkw hat Daimler bereits Projekte im Kampf gegen das Coronavirus auf den Weg gebracht. Jetzt folgt ein weiterer wichtiger Schritt.

Wer sich bislang gegen das Coronavirus impfen lassen will, muss dafür entweder zu seinem Hausarzt oder in eines der zahlreichen Impfzentren. Dort einen Termin zu bekommen, ist oftmals aber nicht so einfach, trotz der noch immer gültigen Impfreihenfolge. Doch bald können sich Arbeitnehmer, ähnlich wie bei der Grippeschutzimpfung, auch am Arbeitsplatz impfen lassen. Erste Pilotversuche laufen in Baden-Württemberg bereits.

Auch bei Daimler befindet man sich in Warteposition, um die Impfung der eigenen Mitarbeiter zu starten. Der scheidende Personalvorstand Wilfried Porth betonte, man habe „alle Vorbereitungen getroffen, um sofort mit den Impfungen loslegen zu können, sobald dies für Werksärzte möglich ist.“

Daimler: Mitarbeiter sollen vor Ort gegen Corona geimpft werden

Porth betonte am Montag: „Ab sofort kann jeder Beschäftigte sein Impfinteresse hinterlegen, um einen Impftermin am jeweiligen Standort zu erhalten“, hieß es in einer Mitteilung von Daimler. Dazu können sich die Mitarbeiter über eine Onlineplattform für eine Impfung durch den werksärztlichen Dienst registrieren.

Das umfassende Impfprogramm an allen deutschen Daimler-Standorten soll starten, sobald „Impfstoff im jeweiligen Bundesland erhältlich und die Impfung für Betriebsärzte zulässig ist“, heißt es in der Mitteilung des Konzerns. Dazu wurden in den vergangenen Wochen an allen Standorten Impfzentren und Impfstraßen aufgebaut. Diese sind so vorbereitet, „sodass nach Zuteilung des Impfstoffs direkt mit der Impfung gestartet werden kann.“

Kampf gegen Coronavirus: Daimler setzt bei Impfungen auf erfahrenes Personal

Je nach Standort gibt es jedoch unterschiedlich viele Impfstraßen, „in denen im Fünfminutentakt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgeklärt und gegen das Corona-Virus immunisiert werden. An den Standorten können so täglich mehrere Hundert Beschäftigte geimpft werden.“

Daimler setzt dabei auf die Erfahrung der „mehr als 70 Werksärzten und mehr als 200 medizinischen Fachangestellten“, die die Mitarbeiter des Stuttgarter Automobilkonzerns bereits jetzt vor Betriebsreisen und gegen die Grippe impfen. Zudem unterstützt Daimler die Impfkampagne bereits mit dem Impfbus und einem weiteren mobilen Impfzentrum.

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