Daimler-Standort in China

Daimler: Coronaviren auf Autoteilen? Konzern klärt auf

Ein Schild mit der Aufschrift Daimler steht vor dem Mercedes-Benz Werk in Untertürkheim.
+
In einem Daimler-Warenhaus in China wurden Coronaviren gefunden.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
    schließen

Bei Daimler in China wurden Coronaviren gefunden. Der Konzern gibt jedoch Entwarnung und klärt auf.

Gut ein Jahr ist inzwischen vergangen, seit die ersten Fälle des Coronavirus in China bekannt geworden sind. Seither hält das Coronavirus die Welt im Atem. Dabei macht das Virus auch vor großen Unternehmen wie dem Stuttgarter Automobilkonzern Daimler nicht halt.

Während der ersten Welle stand die Produktion von Daimler weltweit wochenlang still. Vor zwei Wochen soll das Coronavirus laut einem Bericht des Portals Automobil Industrie erneut für Panik bei Daimler gesorgt haben. Demnach seien in einem Daimler-Werk in der Nähe von Peking Coronaviren auf mehreren Autoteilen gefunden worden.

Daimler/Stuttgart: Coronavirus in China-Lager

Entsprechend befürchtete Daimler daraufhin seine Lieferketten unterbrechen zu müssen. Inzwischen wurde das Thema in der Berichterstattung der Medien wieder aufgegriffen, so berichtet auch BW24.de mit Verweis auf das Portal Automobil Industrie über den Vorfall.

Doch nicht nur Daimler soll dem nach von dem Ausbruch betroffen gewesen sein. Wie das chinesische Wirtschaftsmagazin Caixin berichtet, wurden in mehreren Provinzen Coronaviren auf Autoteilen und Verpackungen festgestellt. Unter anderem eben auch in einem Daimler-Warenhaus im Pekinger-Vorort Shunyi.

Daimler/Stuttgart: Coronaviurs in China - Automobilkonzern klärt auf

Ganz so dramatisch scheint es jedoch nicht gewesen zu sein, wie eine Anfrage von echo24.de ergab. Demnach hatten sich Mitarbeiter eines Ersatzteilzentrums von Daimler in China mit dem Coronavirus infiziert, wurden aber sofort in Quarantäne geschickt.

„Es wurden Spuren von Covid an Verpackungsmaterialien gefunden, nicht an Ersatzteilen“, stellt der Daimler-Pressesprecher Jörg Howe zudem klar. Auch bezüglich der Lieferketten gibt Howe auf Anfrage von echo24.de Entwarnung: „Wir fürchten nicht um unsere Lieferketten.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema