Ola Källenius über Daimler-Premieren

Daimler auf der IAA: Elektromobilität keine Zukunftsmusik mehr

Ola Källenius Ankündigung das Smart-Werk in Frankreich zu Verkaufen kam überraschend.
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Ola Källenius hat sich zu den Weltpremieren auf der IAA geäußert.
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Die IAA Mobility steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Elektromobilität. Auch bei Daimler!

Langsam, aber sicher neigt sich die IAA Mobility in München* ihrem Ende zu. Am Sonntag, dem 12. September, ist der letzte Tag der Automesse, die in diesem Jahr gänzlich im Zeichen der Elektromobilität stand. Auch bei Daimler, wo gleich fünf Elektroautos ihre Premiere feierten, wie echo24.de* berichtet.

„Die diesjährige IAA steht bei uns ganz im Zeichen der Elektromobilität: Elektromobilität passiert nicht irgendwann, sondern jetzt“, betonte Daimler-Boss Ola Källenius im Vorfeld der IAA Mobility. In diesem Jahr zeige die Branche daher „die Zukunft der Mobilität“ und setzte eine „Signal des Aufbruchs“.

Daimler auf der IAA: Fünf Elektroautos feiern Weltpremiere

Mit dem Mercedes-Benz EQE stammt eine der fünf Weltpremieren „aus der Mitte unseres Portfolios“, wie der Schwede betonte. Zudem zeigte Daimler mit dem EQS 53 erstmals ein rein elektrisches AMG Modell. Außerdem zeigte der Automobilkonzern aus Stuttgart „ein Konzept für einen Mercedes Maybach EQS und ein Konzeptauto für eine elektrische G Klasse, also Concept EQG“.

Wer es etwas kleiner mag, für den zeigt Daimler auf der IAA Mobility* einen Ausblick auf die neue Smart-Generation*, die im kommenden Jahr an den Start geht. Die Mercedes-Benz-Tochter ist bereits seit Längerem rein elektrisch unterwegs. Das große Highlight der IAA ist für Källenius aber der EQE.

Daimler auf der IAA: Källenius freut sich über ersten vollelektrischen AMG

„Die E-Klasse an sich war immer das Herzstück im Mercedes-Portfolio“, sagte der Daimler-Boss. Das elektrische Pendants der E-Klasse habe „sehr viele Gene von dem größeren Bruder EQS“ übernommen. Zudem überzeuge der EQE mit „super Reichweite bis zu 660 km nach WLTP-Standard“ und lasse sich „sehr schnell laden – bis zu 250 km in nur 15 Minuten“.

Aufgrund seiner AMG-Vergangenheit freut sich der Schwede aber „natürlich auch auf den EQS 53 AMG“ Bei diesem Elektroauto stehe natürlich die „Performance im Vordergrund“. In der Spitze leistet der EQS 53 AMG mehr als 760 PS. Källenius betonte aber, dass die Reichweite nicht darunter leiden soll. Etwas mehr als 600 Kilometer soll das sportliche Elektroauto schaffen.

Daimler auf der IAA: EQG wird ein „wahrer G“

Auch beim EQG, die sich derzeit noch bei Daimler in der Entwicklung befindet, hielt der Schwede seine Begeisterung nicht hinterm Berg. Die vollelektrische G-Klasse* werde „selbstverständlich auch geländetauglich sein und einen spektakulären Antrieb bekommen“. Mehr wollte der Daimler-Chef noch nicht verraten. Sicher sei nur, dass es „ein wahrer G“ werd, jedoch ohne Emissionen.

In den Dachgepäckträger hat Mercedes ein G integriert.

Trotz Schwierigkeiten wie der Halbleiterkrise - die Daimler immer wieder zu Kurzarbeit und Produktionsstopps zwingt* - und dem Umstieg auf die Elektromobilität sowie der wachsenden Bedeutung von Umweltschutz in Gesellschaft und Politik bezeichnete Källenius die Automobilindustrie immer noch eine Wachstumsbranche.

Daimler auf der IAA: Mercedes will Technologieführer bleiben

„Die Nachfrage nach individueller Mobilität ist ungebrochen“, betonte der Daimler-Chef. Zudem würden auch die „großen Trends Dekarbonisierung und Digitalisierung“ immer wichtiger. Das zeige sich auch in der eigenen Strategie*: „Eine volle strategische Konzentration auf Elektromobilität und vernetzte Fahrzeuge.“

Mercedes-Benz wolle auch in Zukunft „Technologieführer im Luxussegment“ sein. Entsprechend will man ab 2022 in allen Segmenten, „in denen Mercedes unterwegs ist, elektrische Autos im Angebot haben“.  Ab 2025 soll es dann für jedes Modell ein elektrisches Pendant geben. „Der Weg Richtung Elektromobilität beschleunigt sich bei Mercedes“, erklärte Daimler-Boss Källenius. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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