SUV-Ableger für Elektro-S-Klasse

EQS-Ableger: Mercedes-Benz plant SUV-Revolution

Mercedes-EQ, EQS 580 4MATIC
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Am 15. April hat Daimler den Mercedes-Benz EQS präsentiert.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Erst vor wenigen Tagen hat Daimler den Mercedes-Benz EQS vorgestellt. Schon bald sollen SUV-Ableger von EQS und EQE folgen, Chefdesigner Gordon Wagener erklärt, wie die Elektroautos aussehen könnten.

Vor einer Woche hat Daimler mit dem Mercedes-Benz EQS endlich das lang erwartete elektrische Pendant zur S-Klasse vorgestellt und damit im Segment der Premium-Elektromobilität ein Ausrufezeichen gesetzt. Doch schon im Rahmen der Premiere des Mercedes-Benz EQS stellte man klar: Das war es noch nicht!

Wie die S-Klasse soll auch der Mercedes-Benz EQS einen SUV-Ableger erhalten. Selbiges gilt für den EQE - im E-Klassen-Segment - der ebenfalls noch in diesem Jahr seine Weltpremiere feiern soll. Die SUV-Ableger des EQS und EQE sollen dabei aber nicht ihren Verbrenner-Pendants GLS und GLE ähneln, sondern ein eigenständiges Design erhalten, wie Daimlers Chefdesigner Gordon Wagener dem AutoExpress bestätigte.

Daimler: Mercedes-Benz EQS und EQE bekommen SUV-Ableger

„Sie werden anders aussehen, genauso wie ich es beim EQS beschrieben habe. Sie werden nahtloser, ganzheitlicher, aerodynamischer und futuristischer aussehen, sie werden also eine neue Art von SUV sein“, erklärte Wagener. Die beiden Elektro-SUV dürften also dem Designansatz des Mercedes-Benz EQS folgen.

„Die Windschutzscheibe wird wie beim EQS gestreckt, sagen etwas mehr, aber nicht bis ganz nach vorne“, sagte Wagener im Interview. Auch die als „One Bow“ - also ein Bogen - bezeichnete Designsprache dürfte sich bei den SUV-Ablegern des Mercedes-Benz EQS und EQE wiederfinden. Allerdings deutlich abgeschwächt.

Daimler: Außer SUV-Version wohl keine weiteren Mercedes-Benz EQS-Ableger

Im Interview mit AutoExpress betonte Wagener, das Design werde nicht so schnittig ausfallen „wie bei niedrigeren Autos wie dem EQS“. Viele andere wichtige Designelemente des Mercedes-Benz EQS - wie das schwarze Panel an der Front - dürften hingegen den Weg in die neuen Modelle finden und so für eine einheitliche Designsprache sorgen.

Der Daimler-Designchef rechnet jedoch nicht damit, dass noch weitere Versionen des Mercedes-Benz EQS auf den Markt kommen werden. „Karosserieformen wie Coupés und Cabriolets sind Spezialfahrzeuge und ich glaube, dass man sie in Zukunft immer seltener sehen wird“, betonte Wagener. „Wir werden grob geschätzt mehr als 50 Prozent SUV-Varianten sehen, und der Rest werden Limousinen sein, wir werden daher sicherlich nicht in jedem Segment Coupé- oder Cabrio-Versionen umsetzen.“

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