Kurzarbeit in Daimler Werk

Daimler: Erneuter Kurzarbeits-Schock - Halbleiter bleiben knapp 

Im Werk Rastatt der Daimler AG wird an einer Mercedes-Benz A-Klasse der Mercedesstern an einem Rad angebracht.
+
Daimler meldete erneut Kurzarbeit an. (Symbolbild).
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
    schließen

Daimler weitet die Kurzarbeit erneut aus, nach dem Werk in Bremen trifft es nun weitere Standorte. Unter anderem einen in Baden-Württemberg.

Update, 15. Juni: Der weltweite Halbleitermangel macht Daimler auch weiterhin zu schaffen. Erst vor wenigen wurde deswegen ein Großteil der Mitarbeiter im Werk in Bremen erneut in Kurzarbeit geschickt. Doch dabei bleibt es nicht, auch das Mercedes-Benz-Werk in Rastatt ist wieder von Kurzarbeit betroffen.

Die Produktion des EQA soll jedoch nicht betroffen sein. „Die Elektro-Offensive von Mercedes-Benz hat weiterhin höchste Priorität“, betonte eine Sprecherin auf Anfrage der Stuttgarter Nachrichten. Zudem gibt es auch im Daimler-Werk im ungarischen Kecskemet Einschränkungen bei der Produktion.

 „Wir fahren weiterhin auf Sicht“, erklärte die Daimler-Sprecherin das Vorgehen des Automobilkonzerns in der anhaltenden Halbleiter-Krise. Allerdings sei die Situation so schwankend, dass man keine Prognose zu den Auswirkungen abgeben könne. Intern rechnet Daimler indes damit, dass man bis Mitte nächsten Jahres immer wieder Kurzarbeit anmelden muss.

Daimler: Halbleiter weiter knapp - erneuter Kurzarbeits-Schock? 

Update, 11. Juni: Die Arbeit in der Produktion der Daimler-Tochter Mercedes-Benz gleicht derzeit einer Achterbahnfahrt. Erst vor wenigen Wochen hatte der Automobilhersteller aus Stuttgart seine Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt. Doch wie es bei einer Achterbahn nun mal so ist - kaum geht es bergauf, folgt auch schon der Sturz in die Tiefe.

So ist es auch bei Mercedes-Benz. Wie buten un binnen berichtet, fahre die Daimler-Tochter die Produktion in ihrem Bremer Werk wegen des anhaltenden Chip-Mangels erneut herunter. Entsprechend sei dort ab kommendem Sonntag Kurzarbeit angeordnet. Auf Anfrage von buten un binnen teilte Daimler lediglich mit, dass man sich nicht zu laufenden Verhandlungen äußere. Intern rechne der Automobilkonzern aus Stuttgart aber damit, dass man bis Mitte nächsten Jahres immer wieder Kurzarbeit anmelden muss.

Nach Kurzarbeits-Schock bei Daimler: Mitarbeiter können aufatmen

Update, 18. Mai: Diese Meldung dürfte wohl bei Tausenden Daimler-Mitarbeitern für Erleichterung gesorgt haben: Die Kurzarbeit beim Stuttgarter Automobilkonzern ist weitestgehend Geschichte, dabei war mit Sindelfingen erst kürzlich ein weiterer Standort hinzugekommen.

Dort laufe die Produktion aber ebenso wieder nach Plan wie auch in Bremen, wo die Kurzarbeit bereits Mitte der vergangenen Woche endete. Lediglich in Rastatt sind noch einige Teilbereiche in Kurzarbeit. Wie eine Daimler-Sprecherin der dpa bestätigte, sei die Autoproduktion aber nicht mehr betroffen. Grund für die Kurzarbeit an den drei Standorten war der weltweite Halbleitermangel.

Schock für Mitarbeiter: Weiter Kurzarbeit bei Daimler - mit Ausnahmen

Update, 3. Mai: Der weltweite Halbleitermangel sorgt bei Daimler weiterhin für Probleme, deshalb hatte der Automobilkonzern aus Stuttgart Ende April für die Werke in Bremen und Rastatt Kurzarbeit angemeldet. Tausende Mitarbeiter waren von der drastischen Maßnahme betroffen, doch es gab ein Licht am Ende des Tunnels. Die Kurzarbeit war zeitlich begrenzt.

Doch die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Kurzarbeit hielt nicht lange an, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, hat Daimler die Kurzarbeit inzwischen verlängert. Für das Werk in Bremen sei demnach eine Verlängerung bis zum 11. Mai beantragt worden, in Rastatt soll die Kurzarbeit sogar noch länger gelten: Dort wurde die Maßnahme für einige Teilbereiche demnach bis Ende kommender Woche ausgedehnt.

Daimler: Nicht alle Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen

Wie viele Mitarbeiter in den beiden Werken von der Kurzarbeit betroffen sind, ist nicht klar. Allerdings haben in Rastatt einige Bereiche die Arbeit wieder aufgenommen, wie Daimler auf Anfrage der dpa mitteilte. Zudem hatte der Automobilkonzern aus Stuttgart bereits Ende April einige Mitarbeiter von der Kurzarbeit ausgenommen.

Zusätzlich zu Mitarbeitern in „strategischen Projekten“ war auch solche in sogenannten Grundfunktionen - dazu zählt Daimler unter anderem die Bereiche Instandhaltung und Versorgung - sowie Qualifizierungsthemen nicht von der Kurzarbeit betroffen. Doch Daimler ist nicht alleine mit der Problematik, auch Audi hat für den Mai vorsorglich Kurzarbeit angemeldet.

Daimler: Bremen und Rastatt nur der Anfang? Kurzarbeits-Schock!

Update, 24. April: Der Mangel an Halbleitern bereitet dem Automobilhersteller Daimler auch weiterhin große Sorgen, seit Freitag müssen daher an den Standorten Bremen und Rastatt wieder Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit. Zunächst jedoch nur bis zum Ende der kommenden Woche.

Bislang sind noch keine anderen Werke von Daimler betroffen, das könnte sich aber in den nächsten Wochen änder, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Demnach habe Finanzvorstand Harald Wilhelm am Freitag vor Journalisten erklärt, dass es in den nächsten Wochen „hier und dort“ zu Produktionsstopps und Kurzarbeit kommen könne.

Kurzarbeit bei Daimler: Auswirkungen auch auf S-Klasse?

Der Daimler-Vorstand ließ aber offen, welche Standorte davon betroffen sein könnten. Auch zu den Zeiträumen nannte Wilhelm laut dpa keine Details. Denn: Das hänge davon ab, wann wo welche Chipteile verfügbar seien und wie man die Auswirkungen der Krise möglichst gering halten könne. „Das ist taktisches Arbeiten Woche für Woche und sicherlich nicht in unserem Interesse, dass wir das irgendwie ausschlachten“, betonte der Daimler-Finanzvorstand.

Wilhelm machte auch klar, das mehre Produktklassen aufgrund des Halbleitermangels von Produktionsunterbrechungen betroffen sein könnten. Das gelte auch für die hochpreisigen Modelle wie die in Sindelfingen gebaute S-Klasse. Allerdings werde Daimler versuchen, die Auswirkungen des Halbleitermangels so gut es geht von dem Top-Modell fernzuhalten - garantieren könne man das aktuell aber nicht.

Kurzarbeit für Tausende bei Daimler: Zwei Werke betroffen - mit Ausnahmen

Update, 22. April: Etwas mehr als zwei Monate ist es her, dass Daimler die Kurzarbeit wegen des anhaltenden Halbleitermangels beendete. Gleich an mehreren Standorten konnten die Mitarbeiter aufatmen, doch inzwischen hat sich die Situation wieder verschärft. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, hat Daimler deswegen für die Mercedes-Benz-Werke in Rastatt und Bremen erneut Kurzarbeit angemeldet.

Zunächst von Freitag bis zum Ende der nächsten Woche. Allerdings mit Einschränkungen, so sind Mitarbeiter in „strategischen Projekten“ und sogenannten Grundfunktionen - wie etwa die Bereiche Instandhaltung und Versorgung - sowie Qualifizierungsthemen von der Kurzarbeit ausgenommen.

Ob auch für weitere Standorte - wie das Werk im ungarischen Kecskemét, das auch Anfang des Jahres betroffen war - Kurzarbeit geplant ist, wollte Daimler auf dpa-Anfrage nicht im Detail beantworten. Der Stuttgarter Automobilkonzern erklärte aber, man sei mit den Halbleiter-Lieferanten im Austausch und passe die „Fahrweisen in einzelnen Werken an“, sollte das nötig sein. Da die Situation sich ständig ändere, fahre man auf Sicht. Daimler ist allerdings nicht allein, denn auch Audi hat inzwischen wieder Kurzarbeit angemeldet.

Nach Kurzarbeits-Schock: Aufatmen bei Daimler-Mitarbeitern

Update, 12. Februar: Der weltweite Halbleitermangel stellt die Automobilbranche - und somit auch Daimler mit seiner Tochter Mercedes-Benz - vor enorme Herausforderungen. Zahlreiche Hersteller mussten deswegen in ihren Werken Kurzarbeit anmelden - so auch Daimler.

Auch wenn es noch immer an wichtigen Chips für die Autoproduktion mangelt, hat sich die Situation in den Werken von Daimler wieder normalisiert. „Die Werke Rastatt, Bremen, Kecskemét sind planmäßig seit Montag wieder angelaufen“, erklärte eine Daimler-Sprecherin auf Anfrage von echo24.de. Das gilt auch für das Mercedes-Benz-Werk in Hamburg, wo die Kurzarbeit ohnehin nur für eine Woche beantragt war.

Schock für Daimler-Mitarbeiter: Noch mehr Werke von Kurzarbeit betroffen

Update, 1. Februar: Während am Montag bei Audi die Kurzarbeit in der Produktion endet, hat Daimler weiterhin mit den Folgen des Lieferengpasses für bestimmte Halbleiterkomponenten zu kämpfen. In den Mercedes-Benz-Werken in Rastatt, Bremen und Ungarn wird deswegen bereits kürzer gearbeitet.

Am Montag kam nun ein weiteres Werk hinzu. „Das Mercedes-Benz Werk Hamburg hat aufgrund des anhaltenden Lieferengpasses für wenige Teilbereiche der Produktion für eine Woche mit Start am 01. Februar Kurzarbeit beantragt“, erklärte eine Daimler-Sprecherin auf Anfrage von echo24.de.  

Schock für Daimler-Mitarbeiter: Weitere Werke von Kurzarbeit betroffen

Update, 15. Januar: Nur wenige Tage sind vergangen, seit Daimler für sein Werk in Rastatt Kurzarbeit anmelden musste. Inzwischen ist klar, dass die Lieferschwierigkeiten nicht nur Daimler zu drastischen Maßnahmen zwingen. Auch Audi hat inzwischen für die Standorte in Neckarsulm und Ingolstadt Kurzarbeit angemeldet.

Und auch bei Daimler verschärft sich die Lage weiterhin. Neben Rastatt sind auch die Werke in Kecskemét und Bremen von der Kurzarbeit aufgrund des Chipmangels betroffen. Während die Kurzarbeit in Rastatt bereits am kommenden Montag beginnt und zunächst bis Anfang Februar läuft, hat Daimler diese in Bremen lediglich für die erste Februar-Woche beantragt.

Auf Anfrage von echo24.de betonte Daimler zudem, dass die Elektrooffensive „weiterhin höchste Priorität“ hat. Ob noch für weitere Standorte Kurzarbeit und eine Anpassung der Produktion geplant sind, konnte Daimler noch nicht beantworten. „Wir beobachten und evaluieren die Situation kontinuierlich in enger Abstimmung mit unseren Lieferanten. Es ist aktuell noch zu früh, um Aussagen zu den konkreten Auswirkungen treffen zu können“, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von echo24.de.

Daimler/Stuttgart: Schon wieder Kurzarbeit – doch nicht wegen Corona

Erstmeldung, 13. Januar: Wegen der Corona-Pandemie hatte Daimler letztes Jahr im März seine Produktion heruntergefahren. Nur wenige Woche später meldete der Automobilkonzern aus Stuttgart Kurzarbeit an. Wie auch das öffentliche Leben kehrte Daimler in den folgenden Wochen schrittweise zur Normalität zurück.

Die neue S-Klasse, die im September präsentiert wurde, und die neue hochmoderne Fabrik „Factory 56“ waren eine Art Hoffnungsträger für Daimlers Zukunft. Denn die Corona-Pandemie hatte die Krise bei Daimler weiter verschlimmert und neue Sparmaßnahmen zur Folge.

Daimler/Stuttgart: Kurzarbeit wegen Materialmangel in Rastatt

Inzwischen ist aber klar, ganz kann Daimler die Kurzarbeit nicht hinter sich lassen. Der Grund ist nicht etwa der verlängerte Lockdown in Baden-Württemberg, sondern Materialmangel. Denn wie viele Autohersteller ist auch Daimler auf sogenannte Halbleiter angewiesen und die sind derzeit knapp.

Deswegen wird aufgrund des Chipmangels ab Freitag in Rastatt kurzgearbeitet. Zuerst hatten die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) am Dienstag darüber berichtet. Wie lange die Kurzarbeit andauert, ist noch nicht bekannt. Allerdings dürfte das Ende auch vom weltweiten Lieferengpass bei den Halbleitern abhängig sein.

Daimler/Stuttgart: EQA-Produktion in Rastatt vorerst nicht betroffen

Daimler betont jedoch, auf solche Schwankungen dank hoher Flexibilität in den Werken jederzeit reagieren zu können. Somit auch in Rastatt, wo 6.500 Mitarbeiter die A- und B-Klasse sowie den GLA produzieren. Künftig soll dort auch der vollelektrische EQA vom Band rollen.

Bei dem Modell handelt es sich um das zweite Elektroauto der EQ-Marke der Daimler-Tochter Mercedes-Benz. Der Produktionsstart soll jedoch laut Daimler nicht von dem Chip-Engpass betroffen sein. „Die Mercedes-EQ-Elektrooffensive wird weiter mit höchster Priorität fortgesetzt“, erklärt ein Daimler-Sprecher gegenüber den BNN. Daimler habe die aktuelle Situation im Blick und sei im engen Austausch mit den Lieferanten. Allerdings sei es noch zu früh, um sich zu möglichen Auswirkungen zu äußern.

Das könnte Sie auch interessieren