Daimler hilft nach Hochwasser

Nach Hochwasserkatastrophe: Daimler setzt Mega-Zeichen

Der Unimog kommt auch in den Hochwassergebieten zum Einsatz (Symbolbild)
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Der Unimog kommt auch in den Hochwassergebieten zum Einsatz (Symbolbild)
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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In der vergangenen Woche richtete das Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz riesige Schäden an. Daimler will nun helfen.

Die Bilder der Zerstörung aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten werden viele Menschen so schnell wohl nicht mehr vergessen. Jetzt, wo das Wasser vielerorts zurückgegangen ist, geht es darum, die Trümmer zu beseitigen und den Betroffenen schnellstmöglich zu helfen. Dabei möchte auch der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler helfen.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, will man „den Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und weiteren Regionen, die durch die Flutkatastrophe in Not geraten sind“, helfen. Bereits seit Freitag stellt Daimler daher hochgeländegängige Mercedes-Benz Sonderfahrzeuge zur Verfügung, um die Rettungsteams vor Ort zu unterstützen.

Daimler: Unimogs im Einsatz - Källenius sagt Spende zu

„Bereits am Freitagabend starteten erste Unimogs vom Mercedes-Benz Werk Wörth aus in das rheinland-pfälzische Krisengebiet. Die Fahrzeuge fahren im Verbund mit schwer geländegängigen Fahrzeugen der regionalen Feuerwehren über unwegsames Gelände zu den Einsatzorten“, erklärte Daimler in einer Pressemitteilung.

Zudem kündigte der Automobilkonzern an, eine Million Euro an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW) zu spenden. „Unser Mitgefühl gilt den Menschen in den Katastrophengebieten. Wir sind tief betroffen von den Nachrichten und Bildern, die uns derzeit aus den Hochwasserregionen erreichen. Die Daimler AG spendet 1 Mio. Euro als Soforthilfe und Beitrag zur Linderung der akuten Not“, sagte Daimler-Chef Ola Källenius. Auch die Schwarz-Gruppe hatte zuvor angekündigt einen zweistelligen Millionenbetrag spenden zu wollen.

Daimler: Mitarbeiter werden freigestellt - weitere Hilfsaktionen möglich

Das Geld wird in den vom Hochwasser betroffenen Regionen eingesetzt, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und einen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten. Zudem stellt Daimler Mitarbeiter in den Krisengebieten frei, „die selbst betroffen sind oder sich beim Technischen Hilfswerk und den freiwilligen Feuerwehren engagieren.“

In den betroffenen Gebieten beschäftigt der Automobilkonzern laut eigenen Angaben mehr als 23.000 Menschen. Entsprechend sind auch weitere Hilfsmaßnahmen in Planung. Diese bereitet Daimler in Abstimmung mit den regionalen und lokalen Behörden und Einsatzleitungszentren vor.

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