Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim

Wandel zur Elektromobilität: Daimler erreicht wichtigen Meilenstein

So hat sich Mercedes-Benz den EQS im vergangenen Jahr vorgestellt.
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Am 15. April feiert der EQS Weltpremiere.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Daimler setzt künftig auf die Elektromobilität. Im Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim wurde jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Der klassische Verbrennungsmotor wird immer mehr zum Auslaufmodell, dessen Ende immer absehbarer wird. Nicht nur, dass mehrere Umweltschutzorganisationen einen Verkaufsstopp bis 2030 fordern, nein auch Automobilhersteller wie Daimler planen längst das Aus für Diesel und Benziner.

Entsprechend arbeitet Daimler auch am Wandel hin zur Elektromobilität, dabei kommt dem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim eine besondere Rolle zu. Dort soll künftig ein Campus für Elektromobilität entstehen. Das betrifft auch den Standort in Hedelfingen, der zum Stammwerk dazu gehört.

Daimler: Batterieproduktion startet im Stammwerk - Herstellung ist Klimaneutral

Wenige Wochen vor der Weltpremiere des Mercedes EQS am 15. April ist in Hedelfingen nun die Batterieproduktion für die neue vollelektrische Luxuslimousine angelaufen. „Der Produktionsstart seiner Hochleistungs-Batteriesysteme in unserem Traditionswerk in Hedelfingen ist daher ein wichtiger Meilenstein“, sagt Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG.

Für die Herstellung der Lithium-Ionen-Batterie wurde eine 300 Meter lange Produktionslinie errichtet, mit mehr als 70 Produktionsstationen, sowie einer hohen Anzahl automatischer und manueller Produktionsschritte. Zudem erfolgt die Produktion der Batterien bei Daimler CO2-neutral und trägt somit zum Ziel bei, ab 2022 klimaneutral zu produzieren. Für die Neuwagenflotte soll dieses Ziel 2039 erreicht werden.

Daimler: Batterieproduktion startet im Stammwerk - Weniger Kobalt

Zudem hat Daimler an der Zusammensetzung der Batterie gearbeitet. „Die performante Zellchemie der EQS Batterie enthält Nickel, Kobalt und Mangan im Verhältnis 8:1:1“, heißt es in einer Mitteilung. Dadurch hat der Automobilhersteller den Anteil des problematischen Rohstoffes Kobalt auf zehn Prozent reduziert.

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