Inzidenzen steigen

Kampf gegen Corona: Daimler greift jetzt durch

Das Logo der Daimler AG ist an der Konzernzentrale zu sehen.
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Die steigenden Inzidenzen machen auch Daimler Sorgen.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Bei Daimler gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln, doch nicht jeder hält sich daran. Das soll sich ändern, notfalls auch mit drastischen Konsequenzen für die Mitarbeiter.

Langsam, aber sicher wird immer deutlicher, dass die dritte Corona-Welle in Baden-Württemberg immer mehr ins Rollen kommt. In den vergangenen Tagen ist die 7-Tage-Inzidenz im Land mehrfach sprunghaft angestiegen und nährt sich der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro Tag. Das hat nicht nur Folgen für geltende Lockerungen, sondern sorgt auch bei Daimler für Sorgenfalten.

Denn Daimler fürchtet eine erneute Verschärfung des Lockdowns, unter dem der Automobilkonzern aus Stuttgart im vergangenen Jahr stark gelitten hatte und daher seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken musste. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, nehmen es manche Daimler-Mitarbeiter jedoch nicht so genau mit den Hygiene- und Abstandsregeln.

Daimler: Verstöße gegen Corona-Maßnahmen - Mitarbeitern drohen drastische Konsequenzen

„Leider werden immer wieder Verstöße gegen die Regelungen beobachtet“, teilte beispielsweise der Sindelfinger Betriebsrat den Beschäftigten mit. Daimler sind die Verstöße gegen die Hygiene- und Abstandsregeln ein Dorn im Auge, daher haben Standortleitung und Betriebsrat in Sindelfingen laut den Stuttgarter Nachrichten ein Null-Toleranz-Prinzip beschlossen.

Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln müssten an dem Daimler-Standort künftig „noch stringenter an den Personalbereich gemeldet werden“. Zudem seinen bei Verstößen auch arbeitsrechtliche Maßnahmen möglich, allerdings solle dabei verhältnismäßig entschieden werden. Daimler selbst erklärte auf Anfrage der Stuttgarter Nachrichten, dass man die Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter „regelmäßig überprüft und nachschärft“.

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