Covid-19 in Baden-Württemberg

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz im Land erhöht - Hohenlohekreis-Zahlen überraschen

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Das Coronavirus breitet sich weiter in Baden-Württemberg aus. Alle aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker auf einen Blick.

  • In Baden-Württemberg gibt es bislang  293.576 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz: 74,0), wovon schätzungsweise 259.992 Personen bereits genesen und 7.052 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben sind. (Stand: 1. Februar 2021, 7 Uhr)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind zurzeit 5.362 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 199,1), im Landkreis Heilbronn sind es aktuell 9.074 (7-Tage-Inzidenz 80,4 ). Der Hohenlohekreis verzeichnet 2.696 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 31,1). (Stand: 1. Februar 2021, 7 Uhr)
  • 36 der 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen (Stand 31. Januar). Wegen steigender Coronavirus-Neuinfektionen gelten seit 11. Januar noch härtere Regeln in Baden-Württemberg*.

An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung in diesem Artikel.


In unserem neuen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* informieren wir Sie ab dem 1. Februar über die aktuellen Entwicklungen. Dort gibt es alle Zahlen in der Übersicht und zum Nachlesen.

Seit Ausbruch des Coronavirus berichtet echo24.de* täglich und zuverlässig über alle aktuellen Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg. Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 11. Januar in diesem Artikel. Alle vorherigen Entwicklungen bis zum 10. Januar zum Nachlesen finden Sie in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* im Überblick.

Coronavirus in Baden-Württemberg immer noch zu stark - Hohenlohe überrascht

Update, 1. Februar: 425 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg sind aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 238 (56,0%)invasiv beatmet. Im aktuellen Bericht des Landesgesundheitsamts (LGA) heißt es, dass in Baden-Württemberg insgesamt 293.576 laborbestätigte Covid-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen vorliegen - darunter 7.052 Todesfälle. BaWü hat eine aktuelle 7-Tage-Inzidenz von 74,0.

Der Hohenlohekreis überrascht positiv und hält seit zwei Tagen gleiches Niveau: keine neuen Infektionen, keine neuen Todesfälle.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Zahl sinkt - Neuerung bei Tests

Update, 31. Januar: Auch am Samstag setzt sich der Trend der vergangenen Tage fort, allerdings sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg nicht mehr so stark wie zuletzt. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) mitteilte, liegt dieser wichtige Wert aktuell bei 73,9. Zudem erklärte die Landesregierung, dass künftig alle Test auch auf Corona-Mutanten überprüft werden sollen.

Insgesamt sind den Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg 1.292 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Somit haben sich seit Beginn der Pandemie 293.046 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten bereits 256.698 als wieder genesen, das sind 1.517 Menschen mehr als noch am Vortag. Allerdings meldete das LGA auch weitere 24 Todesfälle in Baden-Württemberg. Seit Pandemie-Beginn sind damit 7.028 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Sehr wichtiger Wert ist erneut gesunken

Update, 29. Januar: Im Vergleich zum Vortag ist die landesweite 7-Tage-Inzidenz erneut gesunken. Wie das Landesgesundheitsamt (lga) von Baden-Württemberg am Freitagabend mitteilte, beträgt der Wert aktuell 74,4. Doch trotz des sinken Inzidenzwerts sind Lockerungen erst einmal nicht in Sicht. Eine Sozialwissenschaftlerin aus Mannheim plädiert deshalb für die Einführung von positiven Anreizen*, damit die Corona-Regeln weiterhin eingehalten werden.

Insgesamt registrierten die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg 1.344 Coronavirus-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Im Vergleich zum Vortag haben sich somit wieder etwas mehr Menschen mit Covid-19 neu infiziert. Weitere 57 Personen sind in Baden-Württemberg nachweislich an Sars-CoV-2 verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 auf traurige 7.004 an. Hoffnung macht die Zahl der genesenen Menschen. Das lga schätzt, dass weitere 2.043 Personen ihre Coronavirus-Infektion überstanden haben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtiger Trend hält an – Schulen und Kitas bleiben aber zu

Update vom 28. Januar, 19:18 Uhr: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt immer weiter. Inzwischen liegt der wichtige Wert in Baden-Württemberg bei 75,6, wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Donnerstagabend mitteilte. Deswegen war auch die Hoffnung groß, aber kommenden Woche schrittweise die Kitas und Grundschulen wieder zu öffnen. Doch darauf wird nichts, nachdem es in einer Kita in Freiburg mehrere Neuinfektionen mit einer Corona-Mutation gegeben hatte.

Insgesamt sinkt die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg aber weiterhin. Am Donnerstag meldete das LGA weitete 1.619 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie sind somit 290.910 Menschen am Coronavirus erkrankt. Davon gelten allerdings bereits 255.138 Menschen als geheilt, das sind 2.367 mehr als noch am Vortag. Das LGA meldete aber auch 81 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Seit Pandemie-Beginn sind damit 6.947 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Hoffnung steigt - weitere Orte unterschreiten endlich wichtigen Wert

Update vom 28. Januar: Endlich scheint es wieder bergauf zu gehen. Nach dem aktuellen Corona-Tagesbericht der Landesregierung sieht es endlich nach der sehnlichst erwarteten Trendwende in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg aus. Die 7-Tages-Inzidenz ist wieder etwas gesunken und beträgt heute 78,9. Und auch die anderen Corona-Zahlen halten sich mehr oder weniger in Grenzen.

Konkret vermeldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Mittwochabend 65 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Außerdem teilte das LGA 1.854 bestätigte Fälle mit dem Coronavirus. Dagegen halten aber 2.280 Menschen, die sich bereits von Covid-19-Erkrankung wieder erholt haben. Damit steigt die Zahl der Genesenen auf 252.771. Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Laut LGA unterschritten zwei weitere Landkreise die kritische Marke von 35. Damit befinden sich insgesamt drei Stadt-beziehungsweise Landkreise wieder im grünen Bereich.

Orte mit 7-Tages-Inzidenz von unter 35:

Ort7-Tages-Inzidenz (Stand: 27. Januar)
Stadtkreis Baden-Baden29,0
Landkreis Emmendingen33,1
Landkreis Hohenlohekreis 34,6

Coronavirus Baden-Württemberg: Erster Ort unterschreitet endlich kritischen Warnwert

Update vom 27. Januar: Erstmals seit Monaten gibt es in Baden-Württemberg wieder einen Ort mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 35. Diese kritische Grenze war einst als Marke gesetzt worden, bei deren Überschreitung Gemeinden oder Kreise schärfere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus ergreifen mussten. In Baden-Baden lag die Inzidenz nun laut dem Tagesbericht des Landesgesundheitsamts (LGA) Baden-Württemberg „nur“ noch bei 30,8.

Damit liegt Baden-Baden deutlich unter dem landesweiten Schnitt. In ganz Baden-Württemberg liegt die 7-Tages-Inzidenz demnach bei 81,8. Zuletzt war diese Zahl aber auch nach und nach gesunken. Allerdings hatte der Abwärtstrend lange auf sich warten lassen. Schon im Herbst 2020 hatten viele Orte über der Warnstufe von 50 gelegen. Aktuell tuen das immer noch 41 von 44 Kreisen im Südwesten.

Immerhin: Mit den Landkreisen Emmendingen (41,5) und Hohenlohe (37,3) liegen zwei weitere Kreise unter der ursprünglichen Warnstufe. Doch auch das andere Extrem gibt es noch: Zehn Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg weisen eine 7-Tages-Inzidenz von über 100 auf. Trauriger Spitzenreiter ist einmal mehr der Stadtkreis Heilbronn (151,7).

Coronavirus Baden-Württemberg: Entwicklung macht Hoffnung – eine Zahl schockiert trotzdem!

Update, 26. Januar: Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter – auf 81,8! Am Dienstagnachmittag vermeldet das Landesgesundheitsamt 1.363 neue Corona-Fälle, damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 286.937. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es 1.685 Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz lag noch bei 104,8. Mittlerweile gelten die Zahlen nach dem Jahreswechsel auch wieder als belastbar. Es zeigt sich also, dass der harte Lockdown in Baden-Württemberg wirkt. Die Frage bleibt, ob jetzt schon Lockerungen möglich sind*.

Doch eine Zahl macht noch immer Sorgen: die Corona-Todesfälle. Die bleiben nämlich trotz sinkender Zahlen weiter hoch. Am Dienstag sind es laut LGA 77 weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Zudem sind nach Angaben des DIVI-Intensivregisters derzeit 87,7 Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern in Baden-Württemberg belegt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Tendenz sinkt deutlich - aber diese traurige Nachricht bleibt

Update, 25. Januar: Es sind derzeit weitere gute Nachrichten in Sachen Corona: Nach und nach unterschreiten weitere Kreise in Baden-Württemberg den als kritisch geltenden Grenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Mittlerweile liegen vier Kreise unter diesem Warnwert. Vier weitere sind nicht weit davon entfernt.

Der nochmals verschärfte Lockdown scheint endlich die erhoffte Wirkung zu bringen. Auch in ganz Baden-Württemberg sinkt die 7-Tages-Inzidenz nach und nach. Mit 86,9 liegt sie dennoch über dem festgesetzten Grenzwert. Da aber zuletzt immer weniger Neuinfektionen gemeldet wurden, wird sich dies in dieser Woche auch weiter positiv auf die Inzidenz auswirken.

Trotzdem heißt es weiter gegen die Pandemie kämpfen. Denn auch das vermeldet das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg leider: weitere 90 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Coronavirus Baden-Württemberg: Endlich eine Trendwende? Zwei Landkreise überraschen

Update, 24. Januar, 18 Uhr: Ist das endlich die lang ersehnte Trendwende? Das Landesgesundheitsamt meldet am Sonntagabend 733 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Dem gegenüber stehen geschätzt 1.775 Genesene. Weitere 15 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 6.632.

In der Regel fallen die Zahlen am Wochenende niedriger aus, weil nicht alle Gesundheitsbehörden der Meldekreise ihre Daten übermitteln. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, denn am vergangenen Sonntag (17. Januar) waren es mit 972 Neuinfektionen noch über 200 mehr. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt bei 90,0. Von den 44 Stadt- und Landkreisen liegen noch zwölf über einer 7-Tage-Inzidenz von 100, zwei Landkreise haben einen Wert unter 50 vorzuweisen – der Hohenlohekreis und der Landkreis Tübingen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Mutation aus Südafrika erstmals in Stuttgart nachgewiesen

Update, 24. Januar, 13 Uhr: Das sind keine guten Nachrichten! In Stuttgart ist zum ersten Mal die Corona-Mutation aus Südafrika nachgewiesen worden. Das teilte das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt am Sonntag mit. Dabei handelt es sich um die Virus-Variante B.1.351, die nun erstmals in Stuttgart gefunden wurde. Entdeckt wurde die Mutation bei einem Ehepaar, das Anfang Januar von einem Aufenthalt in Südafrika nach Stuttgart zurückgekehrt war.

Das Ehepaar machte bereits vor der Abreise und nach der Einreise nach Deutschland PCR-Tests – beide Male mit negativem Ergebnis. Zurück in Stuttgart begaben sich beide wie vorgeschrieben in Quarantäne. Daheim entwickelten sie aber milde Krankheitssymptome. „Folglich sind die beiden abermals getestet worden. Das Ergebnis fiel positiv aus“, teilt das Gesundheitsamt mit. Nach Untersuchungen im Labor stand zudem fest: Es handelt sich um die Corona-Mutation der Linie B.1.351 – jene Variante, die zuerst in Südafrika identifiziert wurde.

Der Leiter des Stuttgarter Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, warnte eindringlich: „Die Virus-Mutationen beobachten wir mit Sorge. Bislang lässt sich nur schwer abschätzen, welche Krankheitsverläufe die neuen Varianten nehmen.“ Statistiken würden aber zeigen, dass sich die Virus-Mutation aus Großbritannien* und die Variante aus Südafrika schneller übertragen* würden. Umso wichtiger sei es, die AHA-Regeln einzuhalten. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart liegt derzeit bei 88,7 (Stand 23. Januar). Das baden-württembergische Landesgesundheitsamt teilte am Wochenende laut dpa mit, beide Virus-Varianten seien seit Ende Dezember im Südwesten in mehreren Kreisen vereinzelt nachgewiesen worden. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Entscheidende Trendwende? Hammer-Nachricht aus Hohenlohe

Update, 23. Januar: Die 7-Tages-Inzidenz sinkt in Baden-Württemberg auch weiterhin. Mittlerweile liegt sie laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) bei 90,3. Besonders erfreuliche Nachrichten gibt es seit Kurzem aus dem Landkreis Hohenlohe. Hier fiel die Inzidenz sogar wieder recht deutlich unter den Warnwert von 50 (43,5). Damit ist der Hohenlohekreis aktuell der Landkreis mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Baden-Württemberg.

Mit dem Landkreis Heidenheim (49,7) dem Landkreis Tübingen (45,5) und dem Stadtkreis Heidelberg (49,5) unterschreiten derzeit drei weitere Kreise in Baden-Württemberg den Warnwert von 50. Ziel ist es, dass die 7-Tages-Inzidenz in ganz Baden-Württemberg langfristig unter diese Grenze fällt. Dann könnten auch Lockerungen des verschärften Lockdowns wieder möglich sein.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtiger Trend setzt sich fort - endlich Wende in Sicht?

Update, 22. Januar: In den vergangenen Tagen ist die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg immer weiter gesunken. Dieser Trend setzt sich auch am Freitag fort. Denn: Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) mitteilte, liegt der wichtige Wert bei 91,5. Allerdings meldete das LGA auch 1.523 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, somit steigt die Zahl der Infektionen seit Pandemie-Beginn auf 282.889.

Davon gelten jedoch bereits 243.309 Menschen als genesen. Das sind 2.477 mehr als noch am Donnerstag. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Schätzwert. Sicher ist hingegen die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg. Am Freitag meldete das LGA weitere 72 Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn sind somit 6.585 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Zahl sinkt weiter - endlich Wende in Sicht?

Update, 21. Januar: Der positive Trend bei Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Baden-Württemberg hält weiter an. Denn: Wie das Landesgesundheitsamt am heutigen Donnerstag mitteilte, beträgt der Wert 96,2. Nichtsdestotrotz wurden aber auch weitere 1.916 bestätigte Corona-Fälle übermittelt. Damit steigt die Infiziertenzahl in Baden-Württemberg auf 281.366. Davon haben sich allerdings 240.832 Menschen von der Covid-19-Erkrankung wieder erholt. Das sind 2.828 mehr, als noch gestern. Außerdem teilte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 95 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Trotz sinkender Inzidenz hält sich eine Zahl hartnäckig auf einem hohen Niveau - die Auslastung der Intensivbetten. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung von Covid-19 in Baden-Württemberg, sind 482 Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Davon werden 291 (60,4 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.178 Intensivbetten von betreibbaren 2.462 Betten belegt - also 88,5 Prozent. (Stand: 20. Januar)

Coronavirus Baden-Württemberg: Schon wieder überm kritischen Wert! Trügerische Sicherheit?

Update, 20. Januar: Es gibt gute und schlechte Nachrichten in Sachen Coronavirus im Südwesten. Endlich wurde der kritische Wert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage in gesamt Baden-Württemberg unterschritten. Doch die Zahl zeigt nur den Trend der vergangenen Tage an - und kann damit auch eine trügerische Sicherheit vermitteln.

Zuletzt waren die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg wieder rasant angestiegen. Am heutigen Mittwoch vermeldet das Landesgesundheitsamt über 2.300 neue Corona-Fälle. Blieben die neuen Infektionen auf diesem hohen Niveau dürfte sich das in der kommenden Woche auch wieder in einem höheren Inzidenzwert zeigen (Stand 20. Januar: 98,9). Eine nachhaltige Entspannung der Lage ist daher auch weiter vorerst nicht in Sicht.

Coronavirus Baden-Württemberg: Sehr wichtige Zahl steigt wieder an

Update, 19. Januar: Aktuell findet der Corona-Gipfel* mit Bundeskanzlern Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder statt. Erste Beschlüsse stehen bereits fest. Derweil ist in Baden-Württemberg eine sehr wichtige Zahl wieder angestiegen. Die Rede ist von der Zahl der Neuinfektionen, die wieder auf über 1.600 angestiegen ist. Und auch die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 stieg mit 105 neuen Fällen auf traurige 6.323 an.

Hoffnung machen die Corona-Impfungen. Doch derzeit herrscht ein regelrechtes Impf-Chaos* in Bezug auf die Terminvergabe. Auch die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten in Baden-Württemberg macht Hoffnung auf Besserung. Mittlerweile gelten 235.226 Menschen als genesen. Im Vergleich zu gestern ist das ein Anstieg von 2.324 Personen. Die Zahl der Genesenen ist ein Schätzwert, der vom Landesgesundheitsamt (lga) berechnet wird.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alle Kreise unter kritischem Wert - mit einer Außnahme

Update, 18. Januar: Zum Wochenanfang vermeldet das baden-württembergische Landesgesundheitsamt (LGA) eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es lediglich 608 Neuinfektionen. Seit Pandemie-Beginn haben sich somit 275.414 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im gleichen Zeitraum stieg aber auch die Zahl der Genesenen um 1.954 Menschen auf 232.902 an.

Die schlechte Nachricht: Innerhalb der letzten 24 Stunden sind 108 Menschen in Baden-Württemberg an oder mit dem Coronavirus verstorben. Diese Zahl liegt somit deutlich höher als zuletzt. Insgesamt steigt die Zahl seit Pandemie-Beginn somit auf 6.218 Todesfälle.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt weiter - Heilbronn bleibt „Spitzenreiter“

Etwas mehr Hoffnung macht indes die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg. Diese liegt laut dem LGA bei 112,4 und ist somit erneut etwas gesunken. Das liegt auch daran, dass dieser wichtige Wert in nahe zu allen Meldekreisen deutlich unter der 200er-Marke liegt.

Mit einer Ausnahme: Heilbronn! Zwar ist auch hier die 7-Tage-Inzidenz wieder etwas gesunken, liegt aber mit 212,5 immer noch über dem kritischen Wert. Damit verteidigt der Stadtkreis Heilbronn weiterhin die unliebsame Tabellenführung. Besser sieht es hingegen im Landkreis Heilbronn (108,3) und dem Hohenlohekreis (75,5) aus. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz hat aktuell der Stadtkreis Freiburg mit 64,0.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt langsam - trotzdem zahlreiche neue Fälle

Update vom 17. Januar, 18:35 Uhr: Der Kampf gegen das Coronavirus geht weiter. Baden-Württemberg meldet wieder zahlreiche neue Fälle. Innerhalb von 24 Stunden wurden dem Landesgesundheitsamt 972 positive Fälle gemeldet, sodass Baden-Württemberg am Sonntag 274.806 Fälle insgesamt verzeichnet. 22 Menschen sind innerhalb der letzten 24 Stunden am oder mit dem Virus verstorben, insgesamt sind es bisher 6.110.

Auch zahlreiche Genesene gibt es heute wieder. Die Zahl liegt bei 2.173 am letzten Tag der Woche und insgesamt bei 230.948. Die 7-Tages-Inzidenz in Baden-Württemberg ist leicht gesunken auf 118,6. Trauriger Spitzenreiter bleibt weiterhin der Stadtkreis Heilbronn mit einer Inzidenz von 219,6.

Coronavirus Baden-Württemberg: Stadtkreis erreicht als Einziger kritischen Wert

Update vom 17. Januar: Trotz wochenlangem Lockdown, der nun erneut in die Verlängerung zu gehen droht, ist bisher nur eine leichte Besserung des Infektionsgeschehens zu sehen. Am Samstag meldete das Landesgesundheitsamt 1.873 neue Fälle. Somit steigt die Zahl auf 273.834. 39 Menschen sind mit oder am Coronavirus binnen 24 Stunden verstorben. Die Zahl der Genesenen steigt ebenfalls auf insgesamt 228.775. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Baden-Württemberg bei 120,4. Der Stadtkreis Heilbronn ist erneut trauriger Spitzenreiter und knackt als einziger in Baden-Württemberg die kritische Marke. Die Inzidenz liegt bei 206,2.

Coronavirus Baden-Württemberg: Intensivbetten fast ausgelastet! Eine Zahl macht Hoffnung

Update vom 15. Januar: Am heutigen Freitag meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg vergleichsweise „erfreulichere“ Zahlen. Es wurden zwar weitere 1.938 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf insgesamt 271.961. Dagegen halten jedoch insgesamt 226.102 Menschen, die sich von Covid-19 bereits erholt haben - also ein Plus von 6.426. Und auch die Zahl, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus, Verstorbenen beträgt „nur“ 72. Kommt endlich der langersehnte Abwärtstrend?

Denn auch der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für Baden-Württemberg ging von 131,1 auf 123,1 runter. Ein Wert bleibt weiterhin besorgniserregend - die Belegung der Intensivbetten in Baden-Württemberg. Laut LGA sind 518 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 323 (62,36 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.156 Intensivbetten von betreibbaren 2.452 Betten (88 Prozent) belegt. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Heilbronner Zahlen schockieren! So viele Intensivbetten belegt wie nie

Update vom 14. Januar: Wann hört das auf? Wieder meldet das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg am heutigen Donnerstagabend über 100 weitere Corona-Todesfälle. Konkret steigt die Zahl um 104 auf insgesamt 5.977 Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Außerdem gibt es in Baden-Württemberg laut LGA 2.327 Corona-Neuinfektionen (insgesamt 270.023 seit Beginn der Pandemie). Der Stadtkreis Heilbronn ist bei der Sieben-Tage-Inzidenz wieder deutlich über 200. Von 194,3 am Vortag sprang der Wert am Donnerstag auf 237,0!

Zwei Zahlen können aber etwas Hoffnung machen! Zum einen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Wochen-Vergleich gesunken. Am vergangenen Donnerstag waren es mit 2.753 Neuinfektionen über 400 mehr als heute! Zum anderen gelten laut LGA 3.428 weitere Erkrankte am heutigen Tag als genesen – über 1.100 Menschen mehr als neu erkrankt sind. Eine Hiobsbotschaft gibt es dennoch: 88,2 Prozent der Intensivbetten in Baden-Württemberg sind aktuell belegt (2.163 von 2.453 betreibbaren Betten) – bisheriger trauriger Höchstwert!

Corona in Baden-Württemberg: Immer mehr Hiobsbotschaften - Zahlen hoch

Update vom 13. Januar: Erneut gibt es leider keine guten Nachrichten in Sachen Coronavirus. In Baden-Württemberg bleiben die Zahlen auf einem dramatisch hohen Niveau. Hinzu kamen zuletzt mehrere Hiobsbotschaften, die einer Verbesserung der Situation wohl auch vorerst weiter im Wege stehen.

„In Baden-Württemberg wurden mit Stand 09.01.2021 bislang insgesamt sechs sequenzbestätigte Fälle der erstmals in Großbritannien beobachteten SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 und ein Fall der in Südafrika beobachteten Variante B1.351 nachgewiesen. Bei dem Fall mit dem bestätigten Nachweis der Variante B1.351 aus Südafrika wurden sechs Kontaktpersonen mittels PCR SARS-CoV-2-positiv getestet“, heißt es im Lagebericht der Landesregierung zu Corona in Baden-Württemberg.

Die Entwicklung - auch der genannten Mutationen - lässt derzeit die düstere Ahnung zu, dass der bisherige Lockdown wohl verlängert wird*. Das ließen auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt durchblicken. Mit Lockerungen dürfte erst zu rechnen sein, wenn die Lage sich dauerhaft deutlich verbessert. Ziel ist immer noch, die Inzidenz auf unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen zu drücken. In Baden-Württemberg lag sie mit Stand 13. Januar bei 133,3.

Coronavirus Baden-Württemberg: Südafrika-Mutation nachgewiesen - Lockdown-Verlängerung?

Update vom 12. Januar: Am heutigen Dienstag sind die Nachrichten zur Corona-Situation alles andere als gut: In Baden-Württemberg gibt es den ersten Nachweis der Südafrika-Variante B.1.351. Nachgewiesen wurde sie bei einer Familie, die am 13. Dezember 2020 aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist.

„Es handelt sich damit um den ersten bekannten Fall in Deutschland“, teilt das Ministerium für Soziales und Integration in einer Pressemitteilung mit. Am 18. Dezember 2020 berichtete die südafrikanische Regierung über die Entstehung und rasche Zunahme dieser neuen Variante

„Die betreffenden Personen kehrten von einem längeren Aufenthalt aus Südafrika nach Baden-Württemberg in den Zollernalbkreis zurück. Nach der Einreise ging die Familie pflichtgemäß in Quarantäne und ließ sich anschließend fünf Tage später testen. Diese Tests fielen negativ aus. In der darauffolgenden Woche entwickelten die ersten Familienmitglieder milde Krankheitssymptome. Zwischenzeitlich gibt es sechs Virus-Nachweise bei sechs Personen aus drei Haushalten“, teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums mit.

Coronavirus Baden-Württemberg: Situation bleibt angespannt - kein Kreis über 200er-Marke

Währenddessen bleibt die Gesamtsituation in Baden-Württemberg angespannt. Das Landesgesundheitsamt meldet 2.226 neue Covid-19-Fälle, dem gegenüber stehen 2.828 wieder Genesene. Besonders erschütternd: Trotz strenger Regeln und Schutzmaßnahmen verloren 93 Menschen ihr Leben an oder mit Corona. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Baden-Württemberg aktuell bei 129,7, der geschätzte 7-Tages-R-Wert am 6. Januar bei 1,17 (1,06 bis 1,28). Muss der Lockdown erneut verschärft oder sogar verlängert* werden? Dazu werden aktuell Stimmen aus der Politik laut.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz in zwei Regionen wieder kritisch

Update, 11. Januar: In Baden-Württemberg wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 262.494 mit dem Coronavirus erkrankte Menschen gemeldet. Innerhalb von 24 Stunden meldete das Landesgesundheitsamt 1.020 neue Fälle. 5.664 Menschen sind bisher mit oder an Covid-19 verstorben. Am 11. Januar wurden 90 neue Todesfälle mitgeteilt. 213.581 Covid-19-Erkrankte sind wieder genesen. Im Vergleich zu gestern stieg die Zahl um 2.223. Ab heute gelten die neuen Lockdown-Regeln in Baden-Württemberg*. Ziel ist: Die Infektionen weiterhin zu senken. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt am Montag bei 138,5.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz-Rückfall - zwei Regionen stark betroffen

Update, 10. Januar: Viele hatten die Hoffnung, dass sich die Corona-Situation in Baden-Württemberg langsam bessere - denn: vor drei Tagen lag die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 111,7. Doch jetzt werden nach und nach die Auswirkungen der Lockerungen über Weihnachten und von Silvester spürbar. Zwar meldet das Landesgesundheitsamt am heutigen Sonntag „nur“ 1.488 Corona-Neuinfektionen, jedoch ist dieser Wert am Wochenende meist niedriger als unter der Woche aufgrund weniger durchgeführter Tests. Wichtiger ist deshalb die 7-Tage-Inzidenz – und die steigt leider wieder an. Am Sonntag liegt sie bei 142,4!

45 weitere Menschen sind laut LGA am Sonntag im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 5.574. Nach Daten des Divi-Intensivregisters sind derzeit 2.074 Intensivbetten von betreibbaren 2.433 belegt, das entspricht 85,2 Prozent. Schock auch im Stadtkreis Heilbronn: Dort liegt man jetzt auch wieder über der 200er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz (220,4) – 42 Neuinfektionen meldet das LGA hier am Sonntag. Ab morgen gelten in Baden-Württemberg verschärfte Regeln im Lockdown*.

So gelangte das Coronavirus nach Baden-Württemberg: Infos über erste Infizierte

Ausgebrochen in der Millionenstadt Wuhan in China Ende 2019 breitete sich das damals noch ziemlich unbekannte Virus innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt aus. Immer mehr Menschen erkrankten. Viele Urlauber aus Skigebieten wie Südtirol brachten das Virus aus dem Urlaub mit nach Hause und gaben es unwissend weiter.

Der erste bekannte Infizierte in Deutschland wurde in Bayern identifiziert. Nur kurze Zeit später, am 25. Februar 2020, wurde der erste Fall in Baden-Württemberg bekannt. Ein 25-jähriger Mann aus Göppingen hatte sich mit dem Virus bei einem Urlaub in Italien infiziert. Er steckte auch seine Begleiterin und deren Vater an. Auch ein 32-Jähriger aus Rottweil hatte sich bei einem Familienurlaub in Italien angesteckt.

Coronavirus - häufigste SymptomeFieber, trockener Husten, Müdigkeit
Coronavirus - seltenere SymtomeGliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, , Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Verfärbungen an Fingern oder Zehen, Hautausschlag
Erste bekannte Coronavirus-Fälle in Baden-WürttembergReisende aus Italien

Vier Tage später, am 29. Februar 2020, hatte das Virus auch den Kreis Heilbronn erreicht. Es erwischte einen 32-jährigen Altenpfleger, der zuvor in Mailand gewesen war. Am 3. März 2020 mussten deshalb rund 100 Menschen in einem Altersheim in Quarantäne. Die Dunkelziffer sollte jedoch höher sein als die Zahl der bestätigten Fälle. Denn: Das Coronavirus verläuft bei manchen Menschen sehr mild oder gar symptomfrei. *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © NIAID-RML/AP/dpa

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