Die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz knackt Marke von 1.500

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  • Jason Blaschke
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Im Corona-Ticker gibt es tagesaktuell die wichtigen Zahlen und Infos aus Baden-Württemberg. Die Zahl der ITS-Patienten steigt langsam, die 7-Tage-Inzidenz rasant.

  • In Baden-Württemberg wurden seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.536.118 Infektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 1.523,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt sind 13.774 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben. (Stand: 6. Februar 2022)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind 23.668 Infektionen mit Covid-19 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 1.667,0) im Landkreis Heilbronn sind es mittlerweile 51.918 (7-Tage-Inzidenz 1.998,8). Der Hohenlohekreis verzeichnet 16.239 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 1.620,2). (Stand: 6. Februar 2022)
  • Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt derzeit bei 6,6. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser befinden sich 282 Covid-19-Patienten. Damit gilt laut aktueller Corona-Verordnung* die Alarmstufe I. (Stand: 6. Februar 2022)

Seit Beginn der Pandemie berichtet echo24.de* täglich im Ticker über die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den tagesaktuellen Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 10. Januar 2022 in diesem Artikel zu lesen. Die vorherigen Entwicklungen bis zum 09. Januar 2022 sind in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* zu finden.

Die Berichterstattung für diesen Artikel ist beendet. Alle aktuellen Entwicklungen, Änderungen und Corona-Zahlen gibt es in unserem neuen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* ab dem 7. Februar 2022.

Update, 6. Februar: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg erreicht am Sonntag einen neuen traurigen Rekord. Das für die Erfassung der Corona-Zahlen zuständige LGA meldete am Nachmittag, dass die Marke von 1.500 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten wurde. Nach 1465,8 am Samstag beträgt der Wert nun 1523,8. Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 16.138 neue Ansteckungen – ein Anstieg auf 1.536.118 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz knackt Marke von 1.500

Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13.774 Menschen gestorben. Das waren sechs mehr, als am Vortag. Mittlerweile sind einige Gesundheitsbehörden in Baden-Württemberg dermaßen überlastet, dass nicht mehr alle Coronavirus-Fälle schnell genug bearbeiten werden können. Es gibt also einen starken Meldeverzug. Eine positive Nachricht ist, dass trotz der hohen Fallzahlen die Intensivstationen noch nicht wieder an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sind.

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz6,6 (-0,2)
Covid-19-Fälle auf ITS282 (-1)
7-Tage-Inzidenz1.523,8
Bestätigte Infektionen1.536.118 (+16.138)
Zahl der Todesfälle13.774 (+6)
Omikron-Fälle90 Prozent der untersuchten Proben (Stand: 4. Februar 2022)

Mit ein Grund dafür ist die Tatsache, dass Infektionen mit ‚Omikron‘ meist milder verlaufen und so zu weniger Infizierte auf einer der Intensivstationen in Baden-Württemberg behandelt werden müssen. Auch deshalb will die Landesregierung einen Lockerungsplan* für Baden-Württemberg erarbeiten, der schon Ende Februar in die Tat umgesetzt werden könnte. Voraussetzung ist, dass die Lage auf Intensiv- und Normalstationen stabil bleibt und Kapazitäten bei Bedarf erweitert werden können.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Immer mehr Kreisen liegen über der 2000er-Marke

Update, 5. Februar: Auch am Samstag steigen die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg weiter an. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz steigt von 6,7 auf 6,8. Insgesamt 283 Covid-19-Patienten liegen auf der Intensivstation, das sind drei mehr als Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 1.465,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Bereits über 1,5 Millionen Corona-Infektionen wurden seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg bestätigt – genau 1.519.980 Covid-19-Fälle. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Stadtkreis Ulm mit 2.287,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Immer mehr Kreise überschreiten derweil die 2000er-Marke – fünf der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bereits darüber. Mit der 7-Tage-Inzidenz unter 1000 liegen hingegen nur noch drei Kreise: die Stadtkreise Heidelberg und Stuttgart sowie der Landkreis Bodenseekreis.

Währenddessen wird derzeit über ein mögliches Ende aller Corona-Regeln diskutiert. Wenn die Bundesregierung nichts anderes beschließt, könnten alle Maßnahmen bereits im März 2022 wegfallen*. Für Genesene hat es ein möglicherweise wichtiges Urteil gegeben: Die Verkürzung des Genesenenstatus auf drei Monate ist laut einem Osnabrücker Gericht verfassungswidrig*.

Coronavirus in BW: Hospitalisierungsinzidenz steigt – bald wieder Alarmstufe 2?

Update, 4 Februar: Nachdem in den letzten Wochen vor allem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg und ganz Deutschland stetig gestiegen oder besser gesagt in die Höhe geschossen ist, steigt nun auch die Zahl der Corona-Patienten langsam wieder an. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz steigt laut dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Freitag von 6,5 auf 6,7 – die Zahl der Covid-19-Infizierten auf der Intensivstation von 272 auf 280. Davon werden 140 invasiv beatmet.

Die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg liegt inzwischen bei 1.414,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die höchste Inzidenz hat aktuell der Stadtkreis Ulm mit 2.260,2. Generell überwiegt aktuell vor allem der Anteil an Kindern und Jugendlichen, welche sich mit Covid-19 infiziert haben. Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 19 Jahren machen einen Anteil von 35 Prozent aller Fälle in den vergangenen sieben Tage aus – bei den über 60-Jährigen liegt der Anteil hingegen nur bei 8 Prozent.

Derzeit gilt in Baden-Württemberg noch die Alarmstufe 1. Sollte allerdings die Zahl der ITS-Patienten weiter steigen, könnte schon bald wieder die Alarmstufe 2 in Kraft treten. Die Alarmstufe 2 tritt in Kraft, wenn die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg über 6,0 liegt – was sie bereits tut – und die Zahl der ITS-Patienten die 450 übersteigt. Derzeit belegen 280 Covid-19-Patienten Intensivbetten im Südwesten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Erneut Rekordwerte - alle Werte gestiegen

Update, 3. Februar: Omikron schlägt weiter zu, in Baden-Württemberg. Die hochansteckende Corona-Variante beschert dem Südwesten aktuell tagtäglich neue Rekordwerte - so liegt die 7-Tage-Inzidenz heute erstmals bei über 1.300 - genauer gesagt steht die Inzidenz nun bei 1.363, das ist eine Steigerung um über 300 im Vergleich zur Vorwoche.

Leider ist auch die Zahl der Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Baden-Württemberg auch wieder leicht gestiegen und liegt nun bei 272, außerdem verstarben innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 28 Menschen mit oder an dem Coronavirus. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt jetzt deutlich über dem Schwellenwert zur Alarmstufe 2 bei 6,5.

Die Impfquote in Baden-Württemberg liegt im deutschlandweiten Vergleich eher im unteren Drittel, während in Bremen bereits 87 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind, liegt der Wert für den Südwesten lediglich bei 72,6 Prozent. Geboostert ist knapp über die Hälfte der Bewohner Baden-Württembergs.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kritischer Wert erreicht - bald wieder Alarmstufe 2?

Update, 2. Februar: Die steile Aufwärtskurve nimmt kein Ende - schon wieder sind die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg innerhalb von 24 Stunden rasant gestiegen und kratzen nun bereits an der Marke von 1.300. Die genaue 7-Tage-Inzidenz lautet heute, am Mittwoch, 1.284,5 und ist somit innerhalb von 24 Stunden um 70 in die Höhe geschnellt. Damit liegt Baden-Württemberg laut Landesgesundheitsamt in Stuttgart im Mittelfeld der Bundesländer.

Diesmal ist allerdings auch der wichtige Wert der Hospitalisierungsinzidenz wieder über einen wichtigen Grenzwert gesprungen. Die Kennzahl steht nun bei 6,0 und hat damit einen der beiden Schwellenwerte für die Alarmstufe 2 in Baden-Württemberg erreicht. Doch die strengeren Corona-Maßnahmen sind noch nicht in Sicht, denn die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen im Land müsste zusätzlich auf 450 steigen, um die schärferen Regeln auszulösen.

Im Gegenteil ist die Zahl der Covid-Intensivpatienten allerdings leicht zurückgegangen - um 3 auf nun 268. Damit ist dieser wichtige Anhaltspunkt nun um 10 Intensivpatienten niedriger als noch vor einer Woche. Schuld an dieser Entwicklung mit den eher leichteren Verläufen aber extrem hohen Ansteckungszahlen ist laut Experten die Omikron-Virusvariante. Sie ist mittlerweile beinahe allein vorherrschend und macht 97 Prozent aller untersuchten Proben in Baden-Württemberg aus.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen steigen weiter - Dunkelziffer extrem hoch?

Update, 1. Februar: Es gibt immer mehr neue Corona-Infektionen in Baden-Württemberg. Am Dienstag stieg die 7-Tage-Inzidenz landesweit auf 1.214,6 - das sind 23,3 mehr, als noch am Montag, wie das Landesgesundheitsamt (LGA) jetzt mitteilt. Auch in den Krankenhäusern wird es wieder etwas voller.

Wie das LGA weiter berichtet, stieg die Hospitalisierungsinzidenz um 0,6 auf 5,4 - damit stieg zwar der Anteil der Corona-Infizierten auf den Normalstationen der Kliniken, doch immerhin können die Intensivstationen einen minimalen Rückgang verzeichnen. Im Vergleich zum Montag ging die Zahl der Covid-Erkrankten in den Intensivbetten um 3 zurück - auf jetzt 271. Vor einer Woche waren sogar noch 15 Personen mehr auf den Corona-Intensivstationen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Omikron mit riesigem Anteil

Kaum verwunderlich ist, dass Experten davon ausgehen, dass in Baden-Württemberg noch weitaus mehr Menschen mit Corona infiziert sind, als bisher bekannt. Denn in der vierten Januarwoche war knapp die Hälfte aller untersuchten Testproben positiv - 49 Prozent. Die Theorie hierzu ist: Je höher der Anteil der positiven Testergebnisse an allen Tests ist, desto höher fällt auch die Dunkelziffer der unerkannten oder ungemeldeten Infektionsfälle aus.

Desweiteren lässt sich sagen, dass die Omikron-Variante des Coronavirus‘ mittlerweile eindeutig die Oberhand gewonnen hat. In der letzten Januarwoche ließen sich laut der Deutschen Presse-Agentur dpa 97 Prozent aller variantenspezifischen PCR-Tests auf Omikron-Infektionen zurückführen. Somit wurden alle anderen Varianten fast vollständig verdrängt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Update, 31. Januar: Die aktuellen Corona-Zahlen, die das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag vermeldet, zeigen weiterhin ein Auf und Ab. Nachdem noch am Vortag die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen deutlich angestiegen war, bleibt der Wert einen Tag später fast unverändert. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen liegt bei 274 und ist damit um eins gesunken.

Die 7-Tage-Inzidenz ist dagegen weiter angestiegen auf 1.191,3 - 37,0 mehr als am Vortag. Wie das LGA berichtet, sind Stand 31. Januar 8.137.762 Millionen Menschen mindestens einmal Geimpft. Als Grundimmunisiert gelten 8.037.354 Millionen Personen. Zu den Menschen mit einer Auffrischungsimpfung zählen 5.856.909 Millionen.

Mit den aktuellen Corona-Zahlen gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe I. Die Landesregierung hat die entscheidenden Verordnungen allerdings an die angespannte Lage um die Omikron-Variante angepasst.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Intensivfälle sprunghaft angestiegen

Update, 30. Januar: Die Corona-Lage in Baden-Württemberg bleibt auch weiterhin angespannt. Zwar sank von gestern auf heute die Hospitalisierungsinzidenz leicht auf 5,0, gleichzeitig stieg die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen deutlich an. Aktuell werden dort 275 Patienten verzeichnet, wie das Landesgesundheitsamt vermeldet. Das sind 12 mehr als gestern.

Experten denken, dass der Februar entscheidend wird und dass es dort wegen der aktuell immer noch hohen Zahl von Neuinfektionen auch in den Krankenhäusern noch einmal eng werden könnte. 11.078 neue Fälle gab es allein in Baden-Württemberg in den letzten 24 Stunden. Am Wochenende werden dabei oft weniger Fälle übermittelt. Die gute Nachricht: Im Vergleich zur Vorwoche ist diese Zahl deutlich kleiner.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen bleiben weiter hoch

Update, 29. Januar: Seit gestern gelten in Baden-Württemberg wieder neue Corona-Regeln – inklusive einiger Lockerungen*. Trotzdem ist das Infektionsgeschehen noch sehr hoch und Winfried Kretschmann sagte, man gehöre in Baden-Württemberg weiterhin zum „Team Vorsichtig“.

Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei 1.123,3. Gestern lag sie im Vergleich noch bei 1.081,6. Der Stadtkreis Heilbronn bringt es noch immer noch auf einen Wert von 1.374,4, der Landkreis dagegen auf 1.203,4. Hohenlohe kämpft ebenfalls weiter mit einer viel zu hohen Inzidenz von 1.379,0.

Für die extrem hohen Infektionszahlen scheint nach wie vor die sehr hohe Corona-Variante Omikron zu sein. Die neue Omikron-Untervariante BA.2* breitet sich immer weiter aus – auch in Deutschland. In Dänemark ist der Subtyp bereits dominierend.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz steigt weiter – Zahl der Covid-Patienten bleibt stabil

Update, 28. Januar: Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg auf den Wert von 1.081,6 gestiegen. Das ist ein Anstieg um 57,5 im Vergleich zum Vortag, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Die Behörde meldete 25.269 neue Infektionsfälle und 22 weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

Damit beträgt die Zahl der nachgewiesenen Fälle seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg 1.327.219. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 13.641. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 274 Covid-Erkrankte behandelt, das sind 2 weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sankt leicht auf 4,8.

Aufgrund der hohen Anzahl an Fällen und der Auslastung der Testkapazitäten dürften die tatsächlichen Fallzahlen derzeit noch deutlich höher sein. Das Robert Koch-Institut rechnet zudem damit, dass die Belegung der Normalstationen mit Corona-Infizierten künftig an Bedeutung gewinnen wird. Die Behörde weist dazu in seinem Wochenbericht künftig auch Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Das Landesgesundheitsamt rechnet laut eines Schätzverfahrens mit einer steigenden Zahl an Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Landes. Die Zahl der Covid-Patienten mit Behandlungsbedarf auf einer Intensivstation dürfte laut eines Modells der Uniklinik Freiburg künftig auf hohem Niveau verharren oder leicht sinken.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Entwicklung „sehr besorgniserregend“

Update, 27. Januar: „Die aktuelle Entwicklung ist sehr besorgniserregend“, heißt es im Fazit des aktuellen Lageberichts des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg. Das kommt nicht unerwartet, aber es sind alles andere als gute Nachrichten. Der Grund für die Sorge: Omikron. Zwar gehen Experten bislang davon aus, dass die Corona-Variante mildere Verläufe als beispielsweise die Delta-Variante hervorruft. Doch die hohen Fallzahlen machen ihnen dennoch Sorgen.

Prognosen des RKI und des Landesgesundheitsamts zufolge, werden in Kürze wohl auch die „schweren Erkrankungen und Todesfälle“ wieder ansteigen. Allein, weil die Anzahl der Neuinfektionen so stark steigt. Derzeit sei zu befürchten, „dass bei weiterer Verbreitung der Omikronvariante die deutschlandweit verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten überschritten werden“.

Um dem entgegen zu wirken, müsse man dringend versuchen, die Situation in den Kliniken weiter zu entlasten. Baden-Württemberg hat die neue Corona-Verordnung, die ab dem morgigen Freitag gilt, auch daran angepasst. Es gibt zwar einige vorsichtige Lockerungen, an anderer Stelle wurde aber nachgeschärft. Die nächsten Wochen im Stufensystem werden sicherlich entscheidend für die Entwicklung des Virus sein. Die gute Nachricht: Zuletzt sank die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen nach und nach.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Intensivfälle wieder weniger

Update, 26. Januar: Noch stehen wir nach der verbreiteten Meinung von Experten an einem Scheideweg: Das Coronavirus breitet sich in Form der sogenannten Omikron-Variante zwar weiterhin rasant aus, parallel scheinen die Krankheitsverläufe aber weniger schwerwiegend als bislang und die Situation auf den Intensivstationen entspannt sich. Es ist also ein Balanceakt zwischen langsamen Lockerungen und nicht zu vorschnellen Aktionen, der nun auch in Baden-Württemberg in einer neuen Corona-Verordnung gipfeln wird.

Eingeflossen in die Überlegungen der Landesregierung sind eben auch die aktuellen Zahlen der Gesundheitsämter. 28.881 Neuinfektionen wurden heute erneut gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz ist wieder sprunghaft auf 969,3 angestiegen. Auch die Hospitalisierungsinzidenz stieg minimal auf 4,9. Parallel wurden acht Covid-Fälle auf Intensivstationen weniger vermeldet. Es wurden zudem leider weitere 14 Todesfälle registriert.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Durchatmen - Inzidenz sinkt leicht

Update, 25. Januar: Nachdem in den vergangen Tagen in Baden-Württemberg die Inzidenz immer wieder angestiegen war, zeigen die Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) am Dienstag ein etwas anderes Bild. Demnach liegt die Die 7-Tage-Inzidenz bei 869,6  Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohnern - somit um einen Wert von 7,7 niedriger im Vergleich zum Vortag.

Noch am Sonntag gab es einen Anstieg über die 800er-Grenze. Zum Vergleich: Vor eine Woche lag der wichtige Wert noch bei 575,6. Und auch die Anzahl der Intensivpatienten ist am Dienstag wieder gesunken - um sieben auf 286. Laut Angaben des LGA sind 12,7 Prozent der Intensivbetten in Baden-Württemberg belegt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Angaben Impfzahlen

Nach den übermittelten Zahlen sind aktuell 8.112.141 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft und damit 73,1 Prozent. Eine Grundimmunisierung haben 7.984.214 Millionen Menschen und Auffrischimpfungen wurden für 5.668.204 Menschen gemeldet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz steigt weiter schnell

Update, 24. Januar: Die Corona-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter schnell. Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt 877,3 registrierte Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das war ein Plus von 22,9 im Vergleich zum Vortag. Erst am Sonntag hatte der Wert die 800er-Marke überschritten.

Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen sank im Vergleich zum Vortag um 6 auf 293. In der Vorwoche waren es 340 gewesen. Rund 13,1 Prozent der Intensivbetten im Land sind den Angaben zufolge mit Covid-Erkrankten belegt.

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1.234.202 Infektionsfälle, das waren 11.865 mehr Erkrankte als Sonntag. 13.573 Menschen starben laut Amt an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 47 mehr als einen Tag zuvor.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Land nimmt rasanten Kurs auf 1.000er-Marke

Update, 23. Januar: Die Zahlen schießen in die Höhe - in Baden-Württemberg stecken sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Nun steuert die 7-Tage-Inzidenz immer deutlicher auf die 1.000er-Marke zu, einige Landkreise haben den Wert sogar schon geknackt.

So liegt Heilbronn aktuell bei einer 7-Tage-Inzidenz von 1.023,3, knapp darüber liegen Freiburg, Baden-Baden, Waldshut, Rastatt, Reutlingen und Lörrach. Der Ortenaukreis rangiert mit einer Inzidenz von 1019,7 knapp hinter Heilbronn. Doch es gibt einen kleinen Lichtblick.

Die Rate der Personen, die wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus müssen, steigt nicht im gleichen Maße, wie die Ansteckungen an sich. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt aktuell bei 4,6 und damit nur 0,2 höher als noch vorgestern. 299 Menschen liegen in Baden-Württemberg wegen Covid-19 auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Das sind sogar zwei weniger als gestern.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz knackt 700er-Marke deutlich

Update, 21. Januar: Weiter steigen die Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg rasant an. Auch am heutigen Freitag vermeldet das Gesundheitsamt fast ausschließlich gestiegene Werte bei allen für die Corona-Lage relevanten Zahlen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun deutlich jenseits der 700er-Grenze.

Mit einem Wert von 734,3 liegt die Inzidenz mehr als 200 höher als noch vor einer Woche (519,4). 17.301 weitere Personen infizierten sich demnach zusätzlich mit dem Coronavirus. Mittlerweile wurden bereits über 40.000 Infektionen mit der Omikron-Variante nachgewiesen. Dennoch wird es in der kommenden Woche wohl einige Lockerungen der Corona-Regeln geben. Baden-Württemberg plant nach einem Gerichtsurteil eine neue Corona-Verordnung.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kommt der Pandemie-Notfallplan zum Einsatz?

Update, 20. Januar: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg schießt in die Höhe – und damit auch die 7-Tage-Inzidenz. Laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) liegt die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 667,2 – am Mittwoch lag sie noch bei 616,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und hat die 600er-Marke geknackt. Nun steuert die Inzidenz bereits auf die 700er-Marke zu.

Auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz steigt von 3,5 auf 4,0. Schon in wenigen Tagen dürften sich die steigenden Zahlen auch auf den Intensivstationen zeigen. Vor allem die kritische Infrastruktur könnte schon bald bedroht sein und der Omikron-Notfallplan zur Pandemie-Eskalation zum Einsatz kommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz explodiert – ein Kreis liegt bei über 900

Update, 19. Januar: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg hat am Mittwoch laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) die 600er-Marke geknackt und ist von 575,6 auf 616,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Die höchste Inzidenz hat derzeit der Stadtkreis Baden-Baden mit 903,5. Auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz steigt im Land weiter leicht an – von 3,4 auf 3,5.

Die Zahl der gemeldeten Omikron-Fälle steigt ebenfalls – bei insgesamt 37.916 Baden-Württemberger wurde bereits die Virusvariante festgestellt. Lockerungen der Corona-Regeln rücken somit immer weiter in die Ferne. Die Corona-Verordnung in Baden-Württemberg soll erneut angepasst werden*. Übrigens: Wer sich mit Corona infiziert hat, kann zwar wenig gegen die Infektion an sich tun, aber immerhin die Symptome etwas lindern – diese Medikamente sollten in der Hausapotheke sein*.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Inzidenz steigt Richtung 600er-Marke

Update, 18. Januar: Auch am Dienstag zeigen die aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) einen erneuten Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen. Der Wert liegt mit 575,6 je 100.000 Menschen inzwischen dicht an der 600er-Marke. Ein Anstieg um 25,8 innerhalb eines Tages.

Mit Blick auf die Intensivstationen in den Kliniken in Baden-Württemberg lässt sich dagegen eine leichte Entspannung feststellen. Laut der LGA-Zahlen befinden sich 330 Patienten auf einer Intensivstation - und damit 10 weniger als noch am Montag.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Über 8 Millionen Menschen geimpft

Mit einem Wert von 364,1 bei der Inzidenz für Neuinfektionen liegt zum aktuellen Zeitpunkt der Rhein-Neckar-Kreis noch unter dem Grenzwert. Die Stadt Baden-Baden (867,5) und der Landkreis Esslingen (860,2) sind bei der Inzidenz dagegen weit darüber.

Im Südwesten gelten nach den Angaben vom Dienstag 8.074.092 Millionen Menschen als mindestens einmal geimpft - 82-Prozent der Personen, denen ein Impfung empfohlen wird. Als geboostert gelten 5.365.138 Millionen Menschen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz steigt weiter - aber ein Wert sinkt

Update 17. Januar, 19.30 Uhr: In Baden-Württemberg steigt die Sieben-Tage-Inzidenz zwar weiter leicht, doch liegen laut der aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) immer weniger Covid-19-Patienten auf der Intensivstation. Die Zahl der Menschen, die sich in den vergangenen 7 Tagen und pro 100 000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus infizierten, lag bei 549,8 (Vortag: 545,8).

Die Experten sehen in der Omikron-Variante mit vermeintlich milderen Verläufen einen möglichen Grund für sinkende Zahl an Intensiv-Patienten. Aufgrund der wieder steigenden Inzidenzen hatte das Land Baden-Württemberg bereits vergangene Woche entschieden, bis Ende Januar in der Alarmstufe II mit zahlreichen Einschränkungen zu bleiben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ausgangsperren für Ungeimpfte

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. Bislang wurden 33.201 Fälle der Omikron-Variante an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Erst am vergangenen Wochenende zogen zahlreiche Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg eine kleine Corona-Notbremse. Für Ungeimpfte gilt dort seit Sonntag wieder eine nächtliche Ausgangssperre*.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Keine Besserung übers Wochenende

Update 17. Januar, 7.30 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist auch am Wochenende weiter gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag (Stand 16.00 Uhr) in Stuttgart mitteilte, lag die Zahl der Menschen, die sich in den vergangenen 7 Tagen und pro 100.000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus infizierten, bei 545,8 (Vortag: 538,9). In immer mehr Regionen gelten wieder Ausgangssperren*.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz sank nach Angaben der Behörde von 3,1 auf 2,9. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen im Südwesten blieb im Vergleich zum Samstag unverändert bei 355.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen steigen weiter

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt 1.124.817 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 4179 mehr als am Samstag. 13.425 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 2 mehr als am Vortag.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der Woche bis zum 9. Januar lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei 62 Prozent. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil bereits deutlich höher sein. Bislang wurden 31.082 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alarmstufe II bleibt bestehen

Update, 15. Januar: Die Werte wollen einfach nicht runter, noch einen Tag knackt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg die 500-Marke. Der SWR fasst zusammen: „Das Landesgesundheitsamt meldete (Stand 16 Uhr) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 538,9. Gestern hatte der Wert noch bei 519,4 gelegen. Im Vergleich zur Vorwoche (269,4) ist das fast eine Verdoppelung. 7.369 Neuinfektionen mit dem Virus wurden verzeichnet, darunter 2.181 mit der Omikron-Variante. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land hat aktuell Baden-Baden mit 804,3, die niedrigste meldet der Neckar-Odenwald-Kreis mit 366,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Hospitalisierungsinzidenz bleibt den Angaben zufolge unverändert bei 3,1. Aktuell werden 355 Menschen mit Covid-19 auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg behandelt, 17 weniger als gestern. Acht weitere Menschen starben an oder mit Corona.“

Bereits gestern schrieb die Deutsche Presseagentur, dass der 500er-Wert entscheidend sei: „Der Grenzwert ist wichtig, weil bei zweimaligem Überschreiten infolge in den Regionen schärfere Maßnahmen ergriffen werden. So verkündeten unter anderem die Städte Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg und Ulm sowie die Landkreise Ravensburg, Biberach, Rastatt, Waldshut und Schwarzwald-Baar, dass ab Samstag Ausgangsbeschränkungen zwischen 21.00 und 5.00 Uhr für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene gelten. Ausnahmen gibt es, wenn triftige Gründe vorliegen - wie Arbeit oder der Besuch von Lebenspartnern.

Das Land Baden-Württemberg teilt auf seiner Internetseite mit: “Mit den wieder ansteigenden Inzidenzen ist zu erwarten, dass auch die Belastung der Krankenhäuser wieder steigt. Daher bleiben trotz des kurzfristigen Rückgangs der Belegung der Intensivbetten unter 450 die Regelungen der Alarmstufe II bestehen.“

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz steigt auf über 500

Update, 14. Januar: Nachdem am Donnerstag unglaubliche 19.024 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg hinzugekommen sind, steigt die Zahl der Neuinfektionen laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) am Freitag etwas weniger heftig mit „nur“ 9.824 Neuinfektionen. Dennoch macht die 7-Tage-Inzidenz im Land auch am Freitag einen ordentlichen Sprung und steigt auf 519,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. *echo24.de berichtet darüber, warum die Corona-Zahlen am Donnerstag zu krass gestiegen sind*.

Auch die Omikron-Fälle nehmen weiterhin zu – im Vergleich zum Vortag sind 4.120 Neuinfektionen mit der Virusvariante festgestellt worden. Die Zahl der bislang gemeldeten Omikron-Fälle in Baden-Württemberg steigt laut LGA somit auf insgesamt 28.146.

Eine Stuttgarter Mathematikerin rechnet fest mit einer Omikron-Welle* und hat bereits eine Prognose zur weiteren Entwicklung abgegeben. Demnach soll es schon bald Ausfälle „allen Ecken und Enden geben“ – vor allem die Auslastung in den Krankenhäusern soll punktuell „extrem schwierig“ sein. Damit eine Corona-Impfung künftig besser vor der Virusvariante schützt, hat Biontech mit der Produktion eines Omikron-Impfstoffes gestartet*.

Coronavirus Baden-Württemberg: Rasanter Anstieg bei einem wichtigen Wert

Update, 13. Januar: 24.026 - so viele Fälle der hochansteckenden Omikron-Variante sind bisher in den Stadt- und Landkreisen des Südwestens festgestellt worden. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt, ist damit nicht nur die Ausbreitung der Corona-Mutation angestiegen, sondern auch die 7-Tage-Inzidenz schoss in den vergangenen 24 Stunden rasant in die Höhe - um 131,1 auf jetzt 478. Vergangene Woche lag der Wert etwa bei knapp der Hälfte.

Doch der massive Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg könnte zum Teil auch darauf zurückzuführen sein, dass das Landesgesundheitsamt gestern (Mittwoch) mit einer Meldeverzögerung zu kämpfen hatte. Am Nachmittag konnten die Meldedaten der Stadt- und Landkreise nicht mehr in die Datenbank eingepflegt werden - schuld war eine technische Störung.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen steigen rasant - wichtiger Wert sinkt aber

Deshalb erklärt das LGA: „Der im heutigen Lagebericht ausgewiesene deutliche Anstieg der übermittelten Neuinfektionen beruht auch auf der Nachberichterstattung der gestern Nachmittag von den Gesundheitsämtern an das Landesgesundheitsamt übermittelten Meldedaten.“ So stieg auch die Hospitalisierungsinzidenz wieder auf einen Wert von 3,1 an. Das sind 0,9 mehr, als am vergangenen Tag gemeldet.

Allerdings befinden sich auch heute wieder weniger Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen (ITS) der Krankenhäuser in Baden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt meldet einen Rückgang der Corona-Fälle auf ITS um 9 - das macht dann aktuell noch 378 durch Corona-Patienten belegte Intensivbetten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Erneut weniger Intensivpatienten - aber Datenpanne?

Update, 12. Januar: Es sieht auf den ersten Blick recht positiv aus - das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg meldet am heutigen Mittwoch leicht positive Zahlen - wichtige Inzidenzen sind gesunken. So befinden sich aktuell nur noch 386 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser des Südwestens - das sind 16 weniger, als noch gestern. Außerdem ging die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erneut zurück auf jetzt 2,2.

Auch die 7-Tage-Inzidenz, die in der vergangenen Woche zunächst massiv angestiegen war, entspannt sich wieder etwas, ist aber noch lange davon entfernt, wieder als niedrig eingestuft zu werden. Sie beträgt aktuell 347,5 - das sind zwar 9,6 weniger als noch gestern, aber im Vergleich zur Vorwoche mit 269,5 immer noch ein enormer Anstieg. Wie das LGA Baden-Württemberg mitteilt, geben diese Zahlen allerdings noch keine Entwarnung - denn die Daten sind möglicherweise nicht komplett.

In einer Mitteilung heißt es: „Die heutige Berichterstattung des Landesgesundheitsamtes zu COVID-19 erfolgt heute mit Datenstand 13:00 Uhr. Im Rahmen eines Programmupdates der Meldesoftware SurvNet kam es heute zu einer technischen Störung. Dies hatte zur Folge, dass die Meldedaten der Gesundheitsämter ab 13:00 nicht in die Datenbank importiert werden konnten. Aktuell wird an der Behebung des technischen Problems gearbeitet.“

Coronavirus Baden-Württemberg: Eine Inzidenz sinkt, eine steigt – und jetzt?

Update, 11. Januar: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg macht mal wieder einen deutlichen Sprung – und steigt am Dienstag von 324,0 auf 357,1. Laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) sind im Vergleich zum Vortag 11.842 Neuinfektionen hinzugekommen – das sind fast dreimal so viele Neuinfektionen wie am Montag gemeldet worden sind (4.128).

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bleibt unverändert bei 2,7. Aktuell liegen 402 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, das sind 24 ITS-Patienten weniger als am Vortag. Dass aktuell von Tag zu Tag weniger Corona-Patienten intensivpflichtig sind, ist zunächst erfreulich. Allerdings dürfte die Zahl der ITS-Patienten schon bald wieder steigen. Denn die Hospitalisierungsinzidenz sinkt und steigt in der Regel zeitlich versetzt zur 7-Tage-Inzidenz. Da die Zahl der Neuinfektionen derzeit wieder steigt, dürfte auch bald die Zahl der Corona-Intensivpatienten wieder hochgehen.

Aufgrund der sich weiter ausbreitenden Omikron-Variante und der erneut steigenden Zahl an Neuinfektionen soll die Alarmstufe II vorerst weiter bestehen bleiben – es soll keine Lockerungen im Alltag geben. Am Mittwoch (12. Januar) tritt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung* in Kraft, wie *echo24.de berichtet. Lediglich die Quarantäne-Auflagen wurden für manche gelockert*, die neuen Quarantäne-Regeln gelten ebenfalls ab Mittwoch.

Coronavirus Baden-Württemberg: Einige Werte sinken – gibt‘s endlich Lockerungen?

Update, 10. Januar, 19:00 Uhr:  Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten weiter nach oben gegangen. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag mitteilte, betrug der Wert 324,0. Am Vortag hatte er bei 320,6 gelegen, vor einer Woche betrug er noch 238,7.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 4.128 auf nun 1.066.160. Es wurden 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet – die Gesamtzahl beträgt nun 13.260, wie die Behörde am Abend mitteilte.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr Omikron-Fälle – aber weniger Menschen auf Intensivstationen

Bisher wurden außerdem 13.764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt – das waren 1.707 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden.

Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 426. Das waren im Vergleich zum Vortag 5 Personen weniger. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit 2,7 weiter deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Tritt nun bald die Alarmstufe I in Kraft? Die Antwort: Nein!

Wie schon angekündigt, soll in Baden-Württemberg die Alarmstufe II in Kraft bleiben – auch wenn die Zahl der mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten und die Krankenhauseinweisungen unter den Grenzwerten bleiben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Inzidenz geht im Südwesten nach oben

Erstmeldung, 10. Januar, 16:00 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter deutlich an. Dennoch sind wichtige Zahlen nun schon drei Tage in Folge unter den Schwellenwerten für die Alarmstufe II geblieben. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt, liegen jetzt 11 Personen weniger auf den Intensivstationen des Südwestens. Aktuell zählen die Krankenhäuser 431 Covid-19-Patienten in ihren Intensivbetten. Damit liegt der Wert auch weiterhin unter der wichtigen Marke von 450 und auch die Hospitalisierungsinzidenz bleibt unter dem Schwellenwert von 6,0 - bei jetzt 2,6.

Eigentlich wären das positive Zeichen im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg. Denn theoretisch würde die Alarmstufe II außer Kraft treten, wenn die Grenzwerte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten werden. Für Clubs und Diskotheken würde das bedeuten: Sie dürfen unter 2G-Regelungen wieder öffnen. Doch die Vorfreude erhält einen massiven Dämpfer.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Werte sinken - Lockerungen in Sicht?

Denn schon jetzt hat das Staatsministerium in Stuttgart mitgeteilt, dass die Regeln, die in der Alarmstufe II gelten, am Dienstag (11. Januar) wegen der hochansteckenden Corona-Variante Omikron verlängert werden. Damit erlischt die Hoffnung auf Lockerungen vorerst.

Dem schließt sich auch das Sozialministerium an. Ein Ministeriumssprecher erklärte bereits am Freitag: „Generell müssen wir weiter sehr vorsichtig bleiben, da noch nicht vollumfänglich klar ist, wie die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland und Baden-Württemberg verschärfen wird.“

Des Weiteren appellieren die Politiker immer wieder an die Bevölkerung, sich mit einer dritten Impfdosis boostern zu lassen. Es gibt auch schon eine Booster-Studie dazu, welcher Impfstoff den besten Omikron-Schutz bringt* – und Erkenntnisse darüber, ob die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech vor Omikron schützen.* *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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