Für Kinder in der Kita gilt eine einmalige Testpflicht

Corona in Kita oder Schule: Was Kinder dann noch dürfen - alle Infos

Gruppe Kinder und Betreuerin lesen in einem Kinderbuch
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Corona in Kita oder Schule: Was Kinder dann noch dürfen - alle Infos
  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Baden-Württemberg: Die Corona-Fälle an Schulen und Kitas häufen sich. Doch in einem Bereich ist nicht klar, wie sich Eltern und Kinder verhalten müssen.

Das Land Baden-Württemberg steuert auf die Alarmstufe zu. Und ein Grund für die aktuell weiter steigenden Zahlen sind sicher auch die Schulen und Kitas. Wie echo24.de* im Coronavirus-Ticker schreibt haben sich die Werte in diesem Bereich rasant entwickelt*. Doch wie sehen die Regelungen für Kinder nach einem Kontakt mit einem Corona-Fall aus? Alle Infos

Positiver Corona-Fall: Folgen für Kinder in Schule und Kita

Quarantäne? Absonderung? Für Eltern und Kinder ist es nicht ganz leicht den Überblick über die gelten Einschränkungen im akuten Fall zu behalten. Fest steht, sollte es in einer Schule einen positiven Corona-Fall geben, dann müssen sich ungeimpfte und nicht genesene Schulkinder fünf Tage in Folge testen. Laut Verordnung: „...eine tägliche Testpflicht mittels Schnelltest oder PCR-Test für den Zeitraum von fünf Schultagen.“  Immunisierte Schüler sind von der Testpflicht ausgenommen. Gibt es keinen positiven Test, fällt die Quarantäne weg.

In Kitas sieht es anders aus. Sollte es hier zu einem Corona-Fall kommen, dann „besteht für die in diesen Einrichtungen betreuten Kinder innerhalb der Betreuungsgruppe, in der die Infektion aufgetreten ist, eine einmalige Testpflicht mittels Schnelltest oder PCR-Test“. Fällt der Test negativ aus, kann das Kind wieder in die Kita.

  • Corona-Fall in der Schule
    Ungeimpfte Kinder und nicht genesene Kinder müssen sich fünf Tage in Folge testen
  • Corona-Fall in der Kita
    Einmalige Testpflicht für Kinder innerhalb der entsprechenden Betreuungsgruppe

Corona-Fall in Kita: Einmalige Testpflicht zu wenig?

Das nach einem positiven Corona-Fall in einer Kita nur ein Test ausreichen soll, erscheint vielen zu wenig. Laut der Stuttgarter Nachrichten (Artikel hinter Bezahlschranke) soll es zumindest in der baden-württembergischen Hauptstadt Stuttgart*die Aufforderung geben, dass Kinder aus einer betroffenen Einrichtung „fünf Tage nach Auftreten eines Falls in der Kita noch einmal zu testen“.

Laut dem Sozialministerium, heißt es in dem Artikel, sollten jüngere Kinder „nicht mit einer fünftägigen Testpflicht belastet werden“. Die Verantwortlichen erklären den Unterschied zu Schulen demnach auch mit Erkenntnissen, wonach „die Viruslast umso geringer sei, je jünger die Kinder sind“.

Nach Corona-Fall in Kita und Schule: Freizeit nicht genau geregelt

Während für Schulkinder nach dem Kontakt zu einem positiv getesteten Schulkind, „die Teilnahme an klassen-​, jahrgangs- oder schulübergreifenden Unterrichtsstunden sowie an Förder-​, Betreuungs-​, Ganztagsangeboten und Schulveranstaltungen“ im Zeitraum der fünf Testtage „nur in möglichst konstant zusammengesetzten Gruppen zulässig“ ist, ist die Freizeit der Kinder weniger klar definiert.

Klare Regelungen gibt es für die Zeit außerhalb der Schule und den Angeboten für Eltern und Kinder nicht. Gegenüber der Stuttgarter Nachrichten machte das Sozialministerium deutlich: „Weiterhin ist es wichtig, dass die Betroffenen eigenverantwortlich handeln und somit dazu beitragen das Infektionsgeschehen einzudämmen.“ Eltern müssen also selbst entscheiden, was ihr Kind in der Freizeit nach dem Corona-Fall in der Schule machen darf.

  • Nach Corona-Fall in Schule
    Förder-​, Betreuungs-​, Ganztagsangeboten und Schulveranstaltungen können im Testzeitraum in festen Gruppen besucht werden.
  • Regelung für die Freizeit
    Eltern müssen selbst entscheiden, was ihr Kind nach einem Corona-Fall in der Schule in der Freizeit noch machen darf.

Zeigt das eigene Kind Symptome nach dem Fall in Kita oder Schule

Sollte ein Kind Corona-Symptome zeigen, dann muss es grundsätzlich in Quarantäne. Die Eltern müssen dann umgehend das Gesundheitsamt informieren. Anders als bisher üblich, müssen die Betroffenen nun selbst alle Kontaktpersonen informieren. Für den Bereich Schule und Kita könnte ein Anruf bei den entsprechenden leitenden Stellen ausreichen. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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