Gesundheitsministerium Baden-Württemberg

Corona-Impfung: Hier sind künftig mobile Impfteams unterwegs

Das Land Baden-Württemberg schickt immer mehr mobile Impfteams auf die Straßen. (Symbolbild)
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Das Land Baden-Württemberg schickt immer mehr mobile Impfteams auf die Straßen. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Die Corona-Pandemie ist noch immer nicht im Griff - deshalb setzt auch das Baden-Württembergische Gesundheitsministerium weiterhin aufs Impfen - und stockt auf.

Impfen, impfen, impfen - diese Devise verfolgen deutsche Politiker seit Monaten. Dennoch stockte die Impfkampagne zuletzt dramatisch. Die Impfquote für Baden-Württemberg stagniert bei 65,1 Prozent vollständig Geimpfter. Das Resultat: Die Intensivstationen der Krankenhäuser im Südwesten füllen sich wieder mit Corona-Patienten und die Hospitalisierungsinzidenz steigt. Außerdem mussten die Corona-Regeln am Mittwoch, 3. November, verschärft werden. Die Warnstufe gilt seitdem. Deshalb appellierte Gesundheitsminister Manne Lucha jetzt nochmals, die Impfkampagne weiter voranzubringen.

Corona Baden-Württemberg: Mobile Impfteams aufgestockt - auch rund um Heilbronn

Um Schwung in die Impfkampagne zu bringen, hatte das Baden-Württembergische Sozial- und Gesundheitsministerium bereits Anfang der Woche angekündigt, die mobilen Impfteams von 30 auf bis zu 80 aufzustocken. Nun ist die Verteilung der zusätzlichen Teams auf die verschiedenen Stadt- und Landkreise im Südwesten beschlossene Sache. Für die Region rund um Heilbronn heißt das: die mobilen Impfteams wurden von drei auf fünf aufgestockt, der Großraum Stuttgart dagegen wurde sogar von ursprünglichen sechs auf jetzt 13 Impfteams aufgerüstet.

  • Stadt Heilbronn mit Heilbronn Land, Hohenlohekreis und Neckar-Odenwald-Kreis → 5 mobile Impfteams
  • Stadt Stuttgart mit Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis → 13 mobile Impfteams

In einer Mitteilung erklärt Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wichtig war uns, dass die 12 Standorte so gestärkt werden, dass für die Versorgung der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg mindestens die Impfkapazität eines Mobilen Impfteams zur Verfügung steht. Dieses unterstützt die lokale Ärzteschaft bei der Impfkampagne, bietet zum Beispiel Pop-up-Impfangebote in den Gemeinden an und übernimmt die Auffrischimpfungen in Alten- und Pflegeheimen.“

Die Verteilung der Teams sei in den letzten Tagen durch transparente Kriterien wie Impfquote, Inzidenz und die Versorgung mit Arztpraxen entschieden worden. Außerdem spielte die bisherige Ausstattung mit Impfteams in Relation zur Einwohnerzahl eine große Rolle. Doch diese Aufstockung soll wohl noch nicht die letzte gewesen sein. Wie Lucha in der Mitteilung vom Freitag (5. November) schreibt, plant das Gesundheitsministerium in der kommenden Woche einen Vorstoß im Kabinett, um weitere 50 mobile Impfteams an den Start zu bringen. Dann stünden für Baden-Württemberg bis zu 130 Teams zur Verfügung.

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