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Corona und Sport: Knallhart-Regeln gelten jetzt in Baden-Württemberg

2G-Plus-Regel
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Auch in vielen Sport-Bereichen gilt ab 7. Dezember in Baden-Württemberg die 2G-Plus-Regel. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Das Land Baden-Württemberg zieht noch härtere Saiten auf. Im Sport gilt seit Dienstag, 7. Dezember, weitgehend die 2G-Plus-Regel - doch es kommt noch doller.

Die Corona-Pandemie ist noch immer in vollem Gange. Baden-Württemberg verzeichnet immer noch eine 7-Tage-Inzidenz von über 500 - bedeutet: Die Alarmstufe 2 gilt. Doch aktuell treten beinahe täglich neue Regeln in Kraft. Seit Samstag gilt die neue Corona-Verordung für Baden-Württemberg, am Dienstag kamen nun noch „Not-Verordnungen“ für bestimmte Teilbereiche dazu. Unter anderem ist hier eine Corona-Verordnung Sport verankert.

Die Corona-Verordnung Sport beinhaltet dabei sowohl Regeln für den Freizeitsport, als auch für Sportveranstaltungen wie Fußballspiele. Für letztere gilt nach § 10 Abs. 10 Corona-Verordnung „Veranstaltungen in der Alarmstufe II [dürfen] mit höchstens 50 Prozent der zugelassenen Kapazität und mit maximal 750 Besuchern durchgeführt werden.“ In den übrigen Stufen, also der Basis-, Warn- und Alarmstufe, bleiben die Zutrittsregelungen und Kapazitätsbeschränkungen unverändert.

Corona und Sport: Baden-Württemberg mit Knallhart-Regeln seit Dienstag

Doch es gibt ab Dienstag, 7. Dezember, einen neuen Zusatz für die Regelungen bei Sportveranstaltungen. Dieser besagt, dass in der Alarmstufe II „der Ausschank und Konsum von alkoholischen Getränken an Sportstätten, Verkehrs- und Begegnungsflächen sowie sonstigen öffentlichen Orten“ verboten werden können. Hier ist laut Kultusministerium Baden-Württemberg die örtlich zuständige Polizei dafür verantwortlich, mögliche Verbote auszusprechen.

Doch auch für den privaten Sport gelten besonders in der Alarmstufe 2 Verschärfungen der Corona-Regeln. So dürfen erwachsene Sportler sowie ehrenamtliche Trainer nur noch dann Zutritt zu Sportstätten und Bädern bekommen, wenn sie geimpft oder genesen sind - also die 2G-Regel wird angewandt.

Corona und Sport: Hammer-Regeln seit Dienstag - aber mit Ausnahmen

In der Alarmstufe II muss bei Sport in geschlossenen Räumen außerdem ein negativer Schnelltest vorgelegt werden. Ob Antigen- oder PCR-Test ist dabei egal. Doch Personen mit Boosterimpfung haben hier einen entscheidenden Vorteil. Sie werden von der Testpflicht entbunden. Ein einfacher Nachweis über die Booster-Impfung genügt. Außerdem gibt es noch weitere Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung benötigen keinen zusätzlichen Test, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als 6 Monate vergangen sind,
  • Genesene, deren Infektion nachweislich maximal 6 Monate zurückliegt (Nachweis der Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis / PCR-Test erfolgen).

Eine Verschärfung gibt es auch für Reha-Sport oder „Sport zu dienstlichen Zwecken“. Während hier bisher noch eine Ausnahme galt und kein Testnachweis nötig war, gilt ab sofort die 3G-Regel. Bedeutet: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negatives Corona-Testergebnis vorlegen.

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