Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration mit Notverkündung

Corona Baden-Württemberg: Sonderregeln für Krankenhäuser und Pflegeheime

Für Krankenhäuser und Pflegeheime in Baden-Württemberg treten jetzt neue Corona-Regeln in Kraft. (Symbolbild)
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Für Krankenhäuser und Pflegeheime in Baden-Württemberg treten jetzt neue Corona-Regeln in Kraft. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Die aktuelle Corona-Lage lässt die Politik schwitzen - fast täglich ändern sich verschiedene Regeln. Nun sind explizit Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dran.

Die Regeländerungen nehmen einfach kein Ende. Seit die Corona-Pandemie vor zwei Jahren über uns hereingebrochen ist, müssen wir uns für Deutschland, das Ausland und sogar für einzelne Bundesländer immer wieder an neue Regeln gewöhnen. Zum einen beschließt die Bund-Länder-Konferenz immer wieder neue Corona-Maßnahmen, zum anderen passt Baden-Württemberg die Corona-Verordnung regelmäßig an - so auch wieder diese Woche.

Schon wieder hagelte es Verschärfungen der Regeln, die dazu beitragen sollen, die Pandemie einzudämmen. Grund dafür ist die hochansteckende Corona-Variante Omikron. Die Mutation, die zuerst in Südafrika festgestellt wurde, hat sich mittlerweile auch in Baden-Württemberg durchgesetzt - die 7-Tage-Inzidenz für den Südwesten bleibt auf einem hohen Niveau.

Corona Baden-Württemberg: Sonderregeln für Krankenhäuser und Pflegeheime

Deshalb hat die grün-schwarze Landesregierung nicht nur die allgemeine Corona-Verordnung angepasst - heute, am Mittwoch, 12. Januar, hat das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg zusätzlich die Corona-Regeln für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen notverkündet. Die Änderungen treten zum größten Teil bereits am kommenden Montag (17. Januar) in Kraft. Sie sollen, so das Ministerium, den Einrichtungen die Umstellung erleichtern:

  • Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssen sich arbeitstäglich testen (Ausnahme: geimpfte und genesene Personen für die Dauer von 3 Monaten sowie Personen mit Auffrischungsimpfung).
  • Nicht-immunisierte Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen einen Antigentest, der maximal 6 Stunden alt ist, oder einen PCR-Test, der maximal 24 Stunden alt ist, vorlegen. Dieser Besucher-Testpflicht unterliegen auch nicht-immunisierte Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres. Kinder bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • Pflegeeinrichtungen dürfen von nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern auch eine Testung vor Ort in der Einrichtung verlangen, wenn die Einrichtung die Testung während der Besuchszeiten anbietet.

Doch nicht nur für Pflegeheime und Krankenhäuser haben sich somit heute (Mittwoch, 12. Januar) die Corona-Regeln geändert. Seit heute gilt in vielen öffentlichen Bereichen in Baden-Württemberg die FFP2-Maskenpflicht. Damit wird die Soll-Vorschrift zur Pflicht. Wer ab sofort in Restaurants, Cafés oder dem Einzelhandel unterwegs ist, muss einen Mund-Nasen-Schutz nach bestimmten Sicherheitsstandards tragen.

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