Viele rechnen mit mehr Einschränkungen

Corona: Kommen diese Bedingungen beim Einkaufen in BaWü noch im Januar?

  • Anna-Maureen Bremer
    vonAnna-Maureen Bremer
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Viele erwarten den Coronagipfel diese Woche mit einem unguten Bauchgefühl. Es könnten weitere Maßnahmen und Einschränkungen beschlossen werden. Besonders beim Einkaufen könnte sich noch im Januar Entscheidendes ändern.

Lockown-Ende? Damit rechnen viele gar nicht mehr. Viel mehr wird davon ausgegangen, dass beim Corona-Gipfel am Dienstag (19. Januar) weitere Verschärfungen kommen und auch mit Einschränkungen zu rechnen ist. Da in Bayern ab heute bereits weitere Einschränkungen beim Einkaufen gelten, fragen sich die Menschen in Baden-Württemberg, ob noch diesen Monat auch hier neue Regelungen in Kraft treten. Die aktuellen Corona-Zahlen im Land, lassen nicht davon ausgehen, dass morgen Lockerungen besprochen werden.

In Bayern müssen Menschen seit dieser Woche beim Einkaufen im Supermarkt und Discounter FFP2-Masken tragen. Auch an Tankstellen, beim Bäcker und in Schreibwarenläden gilt diese verschärfte Regelung. „Im ÖPNV müssen Pendler im Freistaat Bayern ebenfalls an der Haltestelle, sowie im Bus und in der Bahn eine FFP2-Maske tragen“, das berichtet der Focus.

Coronavirus: Kommt in Baden-Württemberg auch eine FFP2-Maskenpflicht?

Und was, wenn sich jemand nicht an diese Regel hält oder keine entsprechende Maske zur Verfügung hat? Zunächst soll es durch die Polizei keine Bußgelder geben, wenn jemand eine andere Mund-Nasen-Bedeckung statt einer FFP2-Maske trägt. Ordnungshüter seien angehalten, sich kulant zu zeigen. Eine Verwarnung oder ein Platzverweis können allerdings ausgesprochen werden. Ab 25. Januar werden dann entsprechende Bußgelder fällig.

Eine bundesweite FFP2-Regelung soll auch beim morgigen Bund-Länder-Gipfel thematisiert werden. Laut Focus rechnen Branchenkenner damit, dass Sachsen und Baden-Württemberg noch zum 25. Januar eine gleiche Maßnahme durchsetzen werden. Zwar sei deren Umsetzung noch in Prüfung, sollte eine entsprechende Pflicht allerdings in Kraft treten, könnte das für viele Bürger eine Herausforderung darstellen. Und das gleich aus mehreren Gründen.

Das Tragen von FFP2-Masken könnte auch in Baden-Württemberg zur Pflicht werden. Möglicherweise noch diesen Monat.

Baden-Württemberg: FFP2-Maskenpflicht wird wohl schon geprüft

FFP2-Masken sind teuer als andere. Ihre Reinigung ist kompliziert und außerdem müssen Verbraucher darauf achten, auch wirklich ein zertifiziertes Produkt zu erhalten. Es tummeln sich bereits Betrüger-Angebote im Internet. Dazu kommt, dass die Masken vielerorts bereits vergriffen sind. Eine Folge kann sein, dass sich Bürger in Baden-Württemberg noch vor der Einführung einer FFP2-Pflicht mit mehr Lebensmitteln eindecken, um dann nicht mehr einkaufen gehen zu müssen.

Dass erneut ein extremes Hamstern beginnt, bezweifeln Experten, da zu beobachten sei, dass Menschen seit Ausbruch der Corona-Pandemie ihre Einkäufe besser und langfristiger planen. Außerdem gebe es keinen Anlass, von Lieferengpässen in Supermärkten auszugehen.

Rubriklistenbild: © imago images / Chris Emil Janßen

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