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Chaos beim Bottwartal-Marathon: Keine Geschlechter-Trennung in Umkleiden und Duschen

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Von: Markus Merz, Melissa Sperber

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Ein Duschcontainer beim Bottwartal-Marathon
Dieser Duschcontainer beim Bottwartal-Marathon sorgt für mächtig Ärger. © Melissa Sperber

Eigentlich hatten sich die Läufer und Zuschauer beim Bottwartal-Marathon zwischen Steinheim (Murr) und Beilstein einen tollen Tag gewünscht. Doch es kam anders. Einige Umstände sorgten für mächtig Ärger.

Gute Organisation sieht anders aus. Beim 18. Bottwartal-Marathon am Sonntag in Asperg (Kreis Ludwigsburg) wurden Läufer und Zuschauer von mehreren Umständen rund um die Strecke negativ überrascht.

So wunderten sich zahlreiche Zuschauer, das jegliche Möglichkeit fehlte, sich an der Strecke an Essensständen zu versorgen. Eine Rote Wurst? Pizza? Eine Butterbrezel? Fehlanzeige! Lediglich die Läufer konnten im Verpflegungszelt auf Bananen, Melonen oder Hefezopf zurückgreifen.

Bottwartal-Marathon ohne getrennte Umkleiden und Duschen für Männer und Frauen

Das war‘s dann aber auch schon mit den angenehmen Seiten für die Teilnehmer des Bottwartal-Marathons. Mehrere Läufer berichteten von chaotischen Zuständen rund um den Lauf. Hatte es bei den bisherigen Veranstaltungen immer vom THW diverse Duschzelte gegeben, fehlten diese bei der 18. Auflage gänzlich. Stattdessen: Ein einziger Duschcontainer. Nicht getrennt für Männer und Frauen. Wer also duschen wollte, musste sich vor dem anderen Geschlecht ausziehen und abduschen.

Doch nicht nur das: Auch keine nach Geschlechtern getrennten Umkleiden waren auf dem Gelände vorhanden. Die Helfer auf dem Gelände zeigten sich auf Nachfrage von echo24.de ahnungslos ob der unzureichenden Zustände beim Bottwartal-Marathon.

Für die 19. Auflage des Marathons werden sich alle Teilnehmer merken: Umgezogen und geduscht wird besser Zuhause.

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