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So sicher wird das Cannstatter Volksfest: Polizei plant verstärkte Kontrollen

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Der Countdown zum 175. Cannstatter Volksfest läuft. Am 23. September öffnen die Eingangspforten des weltweit bekannten Volksfestes in Bad Cannstatt. Das bedeutet vor allem viel Arbeit für die Polizei.

Das Cannstatter Volksfest geht dieses Jahr in die 175. Runde. Wasen-Fans dürfen endlich wieder Dirndl und Lederhosen aus dem Kleiderschrank holen und sich nach zwei Jahren wieder auf Rummel, Bier und Grillhähnchen freuen. Auch wenn das Bier dieses Jahr teurer ist, wird der ein oder andere vermutlich zu tief ins Glas schauen.

Das Problem: Der hohe Alkoholkonsum bringt oftmals auch eine hohe Gewaltbereitschaft mit sich. Um Besucher best möglichst schützen zu können, hat die Polizei Stuttgart einiges geplant.

Vor allem das junge Publikum behält die Polizei auf dem Cannstatter Wasen im Blick

Rund 3,5 Millionen Besucherinnen und Besucher werden vom kommenden Wochenende an auf dem 175. Cannstatter Wasen erwartet – das bedeutet auch viel Trubel für die Polizei. Auf dem Festgelände seien uniformierte und zivile Streifen unterwegs, die vor allem das junge Publikum im Blick haben und vor zu viel Alkohol warnen sollen, teilte die Polizei in Stuttgart am Mittwoch mit. Außerdem achte die Polizei auf den Missbrauch und das Fälschen von Ausweispapieren.

Auf dem Cannstatter Wasen ist die Polizei präsent
Auf dem Wasen werden auch dieses Jahr rund um das Festgelände Verkehrskontrollen stattfinden. © David Young/dpa; Christoph Schmidt/dpa

Auch Verkehrskontrollen kommen beim Cannstatter Volksfest nicht zu kurz

Auch rund um das Fest selbst wird verstärkt kontrolliert: Betrunkene müssen schon bei der Anreise damit rechnen. Außerdem werden die Beamten Verkehrskontrollen durchführen. Die Polizei rät dazu, Fahrgemeinschaften mit einem nüchternen Fahrer zu organisieren, öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen zu nutzen.

Der Wasen – eines der größten Volksfeste der Welt – startet am 23. September und geht bis zum 9. Oktober. Während dieser Zeit will die Polizei vor Ort auch darüber informieren, wie sich Besucherinnen und Besucher vor K.o.-Tropfen und Taschendiebstählen schützen können.

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