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Vier Bundesländer verbrennen über 17 Millionen abgelaufene Corona-Masken

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Von: Juliane Reyle

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17 Millionen Corona-Masken landen im Müll: Vier Bundesländer müssen eine hohe Anzahl des Hygieneprodukts entsorgen – sie sind abgelaufen und werden verbrannt.

Insgesamt über 17 Millionen abgelaufene Corona-Masken wurden von vier Bundesländern verbrannt. Dies geht aus einer Umfrage der „Welt“ (Freitag) bei allen Ländern hervor.

Baden-Württemberg entsorgte mit 6,1 Millionen die meisten Corona-Masken, Sachsen folgt mit 5,5 Millionen entsorgten Masken, Nordrhein-Westfalen verbrannte rund fünf Millionen und Mecklenburg-Vorpommern 656 000 Masken.

Die Maskenpflicht ist inzwischen sogar im Fernverkehr aufgehoben.

Elf Bundesländer verbrennen keine Corona-Masken: Thüringen macht keine Angabe

Elf Bundesländer teilten mit, dass sie bisher keine Corona-Masken entsorgt haben. Thüringen konnte über die Art der Verwertung keine Angaben machen. Auch das Bundesgesundheitsministerium in Berlin hat in den vergangenen Monaten Masken „energetisch verwertet“. Die Zahl liege bislang „unter einer Million Stück“, teilte ein Sprecher auf Anfrage der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa) mit.

Die vernichteten Masken wurden in der Hochphase der Pandemie eingekauft und hatten ihr Haltbarkeitsdatum überschritten. Mehrere Landesministerien wollen künftig noch weitere Masken vernichten lassen.

Für die Entsorgung mancher Masken wird die Zustimmung der Bundesregierung benötigt

Sie können allerdings bisher nur Masken verbrennen, die sie auch selbst eingekauft haben. Für Masken, die der Bund beschafft und an die Länder verteilt hat, brauchen sie für die Entsorgung die Zustimmung der Bundesregierung.

Auf die Frage, wann eine Zustimmung erteilt werden kann, antwortete ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums: „Das BMG steht im regelmäßigen Austausch sowohl mit den Ländern als auch mit der Generalzolldirektion.“

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