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Bombenfund bei Uni-Klinik in Freiburg: Entschärfung geglückt – Menschen dürfen zurück

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Von: Melissa Sperber, Anna-Maureen Bremer, Juliane Reyle, Lisa Klein

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In Freiburg kommt es zu einem gefährlichen Fund: Ein Blindgänger aus Kriegszeiten liegt aktuell nahe dem Universitätsklinikum. Die Entschärfung am Vormittag verläuft erfolgreich.

Update, 14. Januar, 12 Uhr: Alles ist gutgegangen: Fachleute für Kampfmittelbeseitigung haben am Samstag erfolgreich eine 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg nahe der Freiburger Uniklinik entschärft. Jetzt dürfen alle Anwohner und Anwohnerinnen in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren, teilten die Stadt und die Polizei danach mit.

„Etwa 4.000 Menschen im Westen der Stadt hatten evakuiert, rund 150 Patienten und Patientinnen verlegt werden müssen. Die Gebäude in einem Umkreis von 500 Metern um den Fundort mussten geräumt werden. Zufahrtswege waren gesperrt“, berichtet die „Deutsche Presse-Agentur“. Die Polizei kontrollierte das evakuierte Gebiet vor der Entschärfung der US-amerikanischen Bombe. Die Kommune sprach von einer der größten Evakuierungsaktionen der vergangenen Jahrzehnte in der Schwarzwaldmetropole.

Das Kriegsrelikt war am Mittwoch bei Bauarbeiten an einer Straße direkt am Universitätsklinikum gefunden worden. Nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bestand keine akute Gefahr.

Bombenfund ich Freiburg: Evakuierung seit den Morgenstunden

Update, 14. Januar: Jetzt geht es los: Die Polizei hat wegen der geplanten Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit der Evakuierung von etwa 4.000 Menschen in Freiburg im Westen der Stadt begonnen. Die „Deutsche Presse-Agentur“ schreibt: „Die Polizei forderte die Menschen am Morgen mit Lautsprecherdurchsagen auf, ihre Wohnungen und Arbeitsplätze zu verlassen“.

Die Entschärfung der Fliegerbombe ist für 11.00 Uhr geplant. Seit 7.00 Uhr hat für die betroffenen Menschen in einer Halle der Messe eine Betreuungsstelle geöffnet. Auch mehrere Einrichtungen der Uniklinik sind von der Evakuierung betroffen. Rund 150 Patientinnen und Patienten wurden nach Angaben eines Sprechers vom Freitag in andere Teile des Klinikums verlegt.

Die 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Bauarbeiten an der Lehener Straße direkt am Universitätsklinikum gefunden worden.

Bombenfund bei Uni-Klinik in Freiburg: Erste Patienten verlegt

Erstmeldung: Rund 4.000 Menschen sind am Samstag (14. Januar) von der geplanten Bombenentschärfung in der Lehner Straße in Freiburg betroffen – und müssen ihre Wohnungen und ihren Arbeitsplatz verlassen. Die 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Bauarbeiten unweit des Universitätsklinikums gefunden worden. Auch mehrere Einrichtungen des Universitätsklinikums Freiburg liegen im Evakuierungsradius der Bombe, schreibt die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa).

Gebäude in einem Umkreis von 500 Metern werden evakuiert, wie im Evakuierungsplan der Stadt Freiburg einsehbar ist. Ab 7:30 Uhr am Samstagmorgen soll sich keiner mehr in den betroffenen Häusern aufhalten. Der Vollzugsdienst der Stadt informiert ab Freitagmorgen alle betroffenen Haushalte mit einem Schreiben, das in den Briefkästen verteilt wird. In einer Halle der Messe wird eine Betreuungsstelle eingerichtet, die ab 7:30 Uhr geöffnet werden soll.

Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Freiburg gefunden: Universitätsklinikum verlegt Patienten

Vor der Entschärfung hat das örtliche Universitätsklinikum bereits am Freitagnachmittag erste Patienten verlegt. Rund 150 Patienten aus dem örtlichen Universitätsklinikum müssen vorsorglich in andere Bereiche umziehen, wie die „dpa“ berichtet. Sie können allerdings in der Uniklinik bleiben und intern verlegt werden, die Patienten müssen nicht in andere Krankenhäuser untergebracht werden.

Betroffen sind die Klinik für Tumorbiologie und Teile der Kliniken für Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Pneumologie sowie des Neurozentrums. Die Uniklinik in Freiburg gehört nach eigenen Angaben zu den größten Unikliniken in Deutschland und betreibt laut Homepage mehr als 2000 Betten.

Auch die Blutspendezentrale sowie weitere Gebäude seien ganztags gesperrt. Patientenbesuche seien am Samstag nur in Ausnahmen und nur nach Rücksprache mit der jeweiligen Station möglich. Ambulante Notfallpatienten sollen sich an umliegende Krankenhäuser in der Region wenden. Schwerstverletzte Patienten könnten über den Rettungsdienst aber weiterhin in das Universitäts-Notfallzentrum gebracht und dort behandelt werden

Keine akute Gefahr durch Bombenfund in Freiburg

Eine akute Gefahr besteht nach Einschätzung des Kampfmittelräumdienstes nicht. Die 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Bauarbeiten an der Lehener Straße direkt am Universitätsklinikum gefunden worden. Außer den Klinikgebäuden liegen auch mehrere große Hochhäuser und eine Filiale der Arbeitsagentur rund um den Fundort. Neben der Fundstelle verlaufen zudem Gleise.

Regelmäßig kommt es zu Bomben-Funden. Im November wurde eine Fliegerbombe in Karlsruhe gefunden und vergangenen August in Leonberg.

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