Bei Blaustein in Baden-Württemberg

Zug und Bus kollidierten nahe Ulm: Mehrere Schwerverletzte – neue Details

Bus kollidiert mit Zug
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In Blaustein nahe Ulm sind am Dienstagmorgen ein Bus und eine Regionalbahn kollidiert. Der Bus ist anschließend vollkommen ausgebrannt, die Bahn ist entgleist. Bei dem Zugunfall hat mehrere Schwerverletzte gegeben. 
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  • Juliane Reyle
  • Lisa Klein
    Lisa Klein
  • Julia Thielen
    Julia Thielen

Ein schweres Zugunglück hat es am Dienstag in Baden-Württemberg gegeben: Eine Regionalbahn krachte in einen Bus. Es gab mehrere Schwerverletzte – der Busfahrer ist nun außer Lebensgefahr.

Update, 25. Mai, um 14:30 Uhr: Bei einem schweren Zugunglück in Blaustein, am vergangenen Dienstag, ist ein Regionalzug in einen Bus gekracht. Der Zug ist daraufhin entgleist und der Bus vollständig ausgebrannt. Der Busfahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls aus seinem Fahrzeug geschleudert. Sowohl der Busfahrer als auch der Zugführer wurden schwer verletzt. Der Busfahrer ist nach einer OP inzwischen außer Lebensgefahr – seine Verletzungen waren lebensbedrohlich. Insgesamt 74 Passagiere befanden sich im Zug, davon wurden elf Menschen mittelschwer oder leicht verletzt.

Zug kracht in Bus nahe Ulm: Genaue Unfallursache weiterhin unklar

Warum der Bus auf den Gleisen stehen geblieben ist, ist weiterhin unklar, die Polizei ermittelt. Vor dem Zugunglück hat es einen Motorradunfall gegeben, welcher für einen Stau in Blaustein nahe den Gleisen gesorgt hat. Laut SWR, könnte der Zugunfall dadurch zustande gekommen sein, dass der Busfahrer an dem Stau vorbeifahren wollte. Doch als dieser auf den Gleisen stand, schlossen sich die Schranken.

Strecke wegen Zugunglück zwischen Blaubeuren und Blaustein gesperrt: Reparaturen laufen

Die Zugstrecke zwischen Blaubeuren und Blaustein ist derzeit gesperrt. In einer nächtlichen Aktion, wurde der entgleiste Zug mittels zweier Kräne wieder auf die Gleise gestellt, doch nun stehen laut Polizei noch die Reparaturen von Schienen und rund 260 Bodenschwellen an. Der Schaden an Fahrzeugen und Schienenmaterial wird auf 1,4 Millionen Euro geschätzt. Derzeit gibt es, von der Deutschen Bahn, einen Schienenersatzverkehr.

Update, 24. Mai, um 15:25 Uhr: Zu einem schweren Zugunglück ist es am Dienstagmorgen in Blaustein nahe Ulm (Alb-Donau-Kreis) gekommen. Ein Bus und ein Regionalzug sind an einem Bahnübergang kollidiert. Bei dem Unfall wurden mehrere Menschen schwer verletzt. Wegen eines Staus kam am Dienstagmorgen in Blaustein ein Bus auf den Bahngleisen zum Stehen. Grund für den Stau war ein Motorradunfall in der Nähe des Bahnübergangs. Unglücklicherweise gingen die Schranken herunter, während der Bus auf den Gleisen stand – der heranfahrende Regionalzug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte mittig in den Bus.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, wurde der Busfahrer bei der Kollision aus dem Fahrzeug geschleudert. Glücklicherweise befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste in dem Bus. Laut SWR waren zuvor Schulkinder mit dem Bus gefahren, die kurz vor dem Unfall in Blaustein ausgestiegen sind. Nach der Kollision fing der Bus Feuer und brannte komplett aus. Der Zug entgleiste und kam laut dpa etwa 100 Meter nach dem Bahnübergang im Stadtteil Arnegg zum Stehen.

Sowohl der Busfahrer als auch der Zugführer wurden bei dem Unfall schwer verletzt, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag mitteilte. Im Regionalzug habe es zudem zwei Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte gegeben. In dem Zug sollen sich nach Angaben der Polizei 74 Passagiere befunden haben. Sie wurden in eine nahe gelegene Halle gebracht und werden dort von Seelsorgern betreut. Die Bahnstrecke sowie die Bundesstraße 28 bei Blaustein und die Verbindungsstrecke zum Teilort Arnegg wurden gesperrt.

Zugunglück in Blaustein: Regionalzug und Bus kollidieren – mehrere Verletzte

Erstmeldung vom 24. Mai, um 10:35 Uhr: Nach einem schweren Unfall in Baden-Württemberg am Dienstagmorgen gibt es offenbar mehrere Verletzte, wie echo24.de berichtet. Wie die Polizei Ulm mitteilt, waren ein Zug und ein Bus an einem Bahnübergang bei Blaustein kollidiert. Mindestens drei Personen sollen verletzt sein. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Wie die Deutsche Bahn via Twitter mitteilt, sei ein Zug der Linie RE55 beim Unfall betroffen. Aktuell kommt es demnach zu Verspätungen und Teilausfälen. „Züge beginnen und enden in Herrlingen und Blaubeuren“, heißt es in der Mitteilung. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde mittlerweile eingerichtet.

Baden-Württemberg: Zug und Bus kollidieren – Verletzte nach schwerem Unfall

Vor dem Unfall zwische Bus und Zug hatte es in der Nähe der Unfallstelle bereits einen Einsatz von Rettungskräften gegeben. Wie die Polizei Ulm mitteilt, war gegen 9.30 Uhr ein 23-jähriger Motorradfahrer in einer Kurve von der Straße abgekommen und verletzt worden.

Dieser Unfall steht laut SWR im Zusammenhang mit dem Crash zwischen Zug uns Bus. Demnach habe es sich gestaut und der Bus sei auf den Schienen zum Stehen gekommen, als sich die Schranken am Bahnübergang senkten.

Baden-Württemberg: Zug kracht in Bus – Fahrzeug brannte vollständig aus

Bus- und Zugfahrer sollen bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden sein. Auch Passagiere im Zug seien verletzt. Im Bus saßen glücklicherweise keine Fahrgäste. Erste Bilder des Zugünglücks über das heidelberg24.de ebenfalls berichtet, zeigen, dass das Fahrzeug komplett ausbrannte.