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Bahnstreik in Baden-Württemberg endet: weitere Einschränkungen möglich

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Von: Michaela Ebert

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SWEG
Die GDL streikt – massive Einschränkungen im Zugverkehr. © Ilkay Karakurt/dpa

Nach dem Bahnchaos in Baden-Württemberg fahren die Züge rund um Stuttgart wieder – der Streik der Lokführer ist seit Donnerstag, 12 Uhr beendet.

Update, 5. Januar 2023, 12:00 Uhr: Der seit Mittwoch (4. Januar) laufende Bahnstreik im Raum Stuttgart und Heilbronn ist jetzt beendet. Das teilt ein Sprecher der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) am Donnerstag (5. Januar) mit. Demnach würden die Züge der SWEG und deren Konzerntochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) seit Donnerstag 12 Uhr wieder fahren.

Dennoch muss auch nach dem Streikende mit weiteren, auch sehr kurzfristigen Arbeitsniederlegungen gerechnet werden. Züge könnten während der Fahrt einfach stehenbleiben. Daher werden Zugreisende gebeten, sich vor der Fahrt via Navigator-App oder Website der Deutschen Bahn über ihre Reiseverbindung zu informieren.

Bahnstreik in Baden-Württemberg: Nächstes Zug-Chaos rund um Stuttgart

Erstmeldung, 4. Januar 2023: Es nimmt und nimmt kein Ende: Auch gleich zu Beginn des Jahres 2023 müssen sich Reisende der Deutschen Bahn im Südwesten wieder auf Beeinträchtigungen im Zugverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat erneut kurzfristig zu einem Streik im Zugverkehr der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) und der Konzerntochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) aufgerufen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Beginn der Arbeitsniederlegung sei bereits in der Nacht auf den 4. Januar gegen 1.30 Uhr gewesen. Das Streikende ist noch nicht bekannt. Betroffen ist vor allem der Südwesten Deutschlands im Raum Stuttgart, aber auch bei Reisen von und nach Heilbronn kann es zu Zugausfällen kommen. Es ist zudem möglich, dass Züge während des Fahrtverlaufs stehenbleiben.

Zugausfälle in Baden-Württemberg: Informieren vor Fahrtantritt

Fahrgäste werden daher gebeten, sich vor dem Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Dies sei über die Website der Deutschen Bahn bahn.de sowie die Navigator-App möglich, heißt es in der Pressemitteilung weiterhin.

Bereits in den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Arbeitsniederlegungen der Lokführer. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt, in dem die GDL künftig eigenen Angaben zufolge nicht nur für die SWEG-Tochter SBS, sondern für den gesamten Konzern einen Tarifvertrag für die mehr als 500 Eisenbahner aushandeln möchte. Insgesamt zählt der Konzern 1800 Beschäftigte.

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