Experten vom DWD alarmiert

Übles Unwetter in Baden-Württemberg: Sturm und Orkanböen kommen

  • Lisa Klein
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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturm und Orkanböen. In einigen Regionen kommt Regen und Gewitter dazu. Am Wochenende soll es ungemütlich bleiben.

Vielerorts dürfte es bereits zu hören, sehen und spüren sein: Es windet – und zwar ordentlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit vor stürmischen Böen und Orkanböen in ganz Deutschland. Nur der Südosten des Landes soll einigermaßen verschont bleiben. Auch Regenschauer und Gewitter sorgen in einigen Regionen zusätzlich für unangenehmes Wetter in Baden-Württemberg. Grund dafür ist ein Sturmtief, das von Schottland zur norwegischen See zieht. Das Sturmtief bringt zudem milde Meeresluft übers Land. Es wird also windig, nass –aber immerhin nicht kalt in Deutschland. Das soll auch am Wochenende so bleiben.

DWD warnt vor Unwetter in Baden-Württemberg: Orkanböen und Sturmgefahr

Aktuell wird das Wetter in Baden-Württemberg von einem Sturmtief über der Nordsee beeinflusst. In der Nacht zum Freitag kommt es in höheren Lagen, oberhalb von 1000 Metern, zu orkanartigen Böen mit einer Windstärke von bis zu 110 km/h. Auf den Gipfeln des Hochschwarzwaldes werden sogar Orkanböen von bis zu 130 km/h erwartet. Auch am Freitag soll es stürmisch bleiben, mit Windstärken von bis zu 85 km/h.

Im Bergland kann es zu Schneeschauer kommen, gegen Nachmittag schaut auch mal die Sonne wieder vorbei. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen sechs und 13 Grad. Der Wind kommt aus Südwesten und bringt stürmische Böen. Am Samstag bleibt es bewölkt mit Regen. Im Bergland muss mit Schnee und Glätte gerechnet werden. Auch am Samstag bleibt es warm mit bis zu 13 Grad. Dazu kommen Sturmböen, zum Teil auch schwere Sturmböen sowie Orkanböen im Schwarzwald.

Wetter in Baden-Württemberg: Kommt am Wochenende die Kältepeitsche zurück?

Am Sonntag bleibt es wechselhaft bis stark bewölkt mit wiederholten Schauern. Vereinzelt gibt es auch kurze Gewitter mit Graupel. Die erwartete Höchsttemperatur beträgt elf Grad. Es bleibt bei stürmischen Böen, in Hochlagen kommt es zu Sturmböen.
In der Nacht zum Montag werden im Südwesten weitere Regenschauer erwartet. Im Südosten gibt es teils auch bis in tiefere Lagen Schneeregen oder Schnee. Die Tiefstwerte bewegen sich zwischen null und vier Grad.

Die neue Woche startet ebenfalls ungemütlich mit schauerartigem Regen und lokalem Graupelgewitter. Im Süden kommt es teils auch länger zu Regen oder sogar vereinzelt zu Schneefällen. Zum Abend hin sinkt die Schneefallgrenze. Die Tageshöchstwerte versprechen nicht mehr als zehn Grad, bei mäßigen Schauern oder Gewittern mit starkem bis stürmischem West- bis Nordwestwind.

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa

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