Grundschulen und Kitas bleiben zu

Nach Ausbruch von Corona-Mutation in Kita: wichtige Entscheidung für Schulen und Kitas

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Nach dem Ausbruch der Corona-Mutation in einer Kita zieht Winfried Kretschmann Konsequenzen. Die geplanten Öffnungen von Grundschulen und Kitas in Baden-Württemberg sind vom Tisch! 

Update vom 28. Januar: Hat jetzt der Ausbruch der Corona-Mutation in einer Kita in Freiburg die Pläne der Landesregierung kippen lassen? Die klare Antwort: ja! Baden-Württemberg verzichtet darauf, Kitas und Grundschulen vorzeitig zu öffnen. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Donnerstagnachmittag mit. Angedacht war eigentlich eine schrittweise, vorsichtige Öffnung ab dem 1. Februar. „Die Pläne lagen vor und wir waren bereit, das umzusetzen“, sagte der Landeschef.

Gestern war dann aber bekanntgeworden, dass in einer Freiburger Kita eine mutierte Variante des Coronavirus nachgewiesen wurde. Inzwischen gelten elf Kinder und 14 Erzieher als Corona-Fälle. Zunächst waren zwei Proben auf eine Mutation untersucht worden. „Mittlerweile ist klar, dass es sich dabei um das mutierte Virus aus Südafrika handelt. Inzwischen konnte die Mutation bei weiteren 16 Personen festgestellt werden, die anderen Ergebnisse stehen noch aus“, sagte Kretschmann. „Damit müssen wir feststellen, die Mutanten sind nicht vor der Tür, sie sind leider schon da.“

Bei dem Ausbruch einer neuen Coronavirus-Variante in einer Freiburger Kita haben sich deutlich mehr Menschen angesteckt als bisher bekannt.

Nach Ausbruch der Corona-Mutation in Freiburg – Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Mit dem Vorfall in der Freiburger Kita seien weitere Lockerungen erst einmal vom Tisch – genauso wie vorzeitige Öffnungen. Wie bei den weitergehenden Schulen sollen im Corona-Lockdown jetzt auch Kitas und Grundschulen vorerst bis zum 14. Februar geschlossen bleiben. Da im Anschluss direkt die Fasnachtsferien anstehen, gilt jetzt: Kitas und Schulen in Baden-Württemberg bleiben bis zum 21. Februar geschlossen. Notbetreuung sei weiter möglich. „Es tut mir wirklich außerordentlich leid, dass wir unseren Plan jetzt nicht umsetzen können“, entschuldigte sich Kretschmann bei den Eltern und Kindern.

Laut Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigen die Sequenzierungen, also die Untersuchungen der Proben auf Mutanten, dass die Mutationen bereits zwischen zwei und drei Prozent der Neuinfektionen betreffen. Diese Virus-Varianten sind wohl deutlich ansteckender als die bisher bekannte Coronavirus-Variante.

Horror-Nachricht aus Kita in BaWü! Sind Schulöffnungen jetzt vom Tisch?

Update vom 27. Januar: Eigentlich wollten Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann am heutigen Mittwochnachmittag entscheiden, wie es mit den Schulen und Kitas im Südwesten in der Corona-Pandemie weitergeht. Geplant war, Grundschulen und Kitas ab dem 1. Februar schrittweise und vorsichtig zu öffnen. Doch dann kam plötzlich alles anders.

Just in dem Moment, als das angekündigte Pressestatement zu Grundschulen und Kitas in Baden-Württemberg von Kretschmann und Eisenmann starten sollte, kam die Absage. Der Grund: In Freiburg ist die Corona-Mutation in einer Kita nachgewiesen worden! Zwei bestätigte Fälle gebe es bereits. Zudem wurden 21 weitere Corona-Infektionen nachgewiesen, die jetzt auf die mutierte Virus-Variante untersucht werden!

„Die Entscheidung zur Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen muss deshalb verschoben werden“, teilte die baden-württembergische Landesregierung auf ihrem Youtube-Kanal mit. Man werde zeitnah über das weitere Verfahren informieren. Auch in diesem Fall mache Ministerpräsident Kretschmann die Entscheidung über eine mögliche Öffnung vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig. Fakt ist aber: Das ist ein Horror-Nachricht angesichts der sowieso schon umstrittenen geplanten Öffnungen!

Baden-Württemberg: Kretschmann-Ansage! Schulen und Kitas sollen öffnen – so geht‘s weiter

Update vom 26. Januar: Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Dienstag angekündigt, dass Schulen höchstwahrscheinlich ab dem 1. Februar wieder schrittweise zu öffnen. Endgültig steht das nicht fest. Am Mittwoch soll die Entscheidung fallen. Seit fast drei Wochen sinken die Infektionszahlen. „Deswegen ist es verantwortbar das zu machen.„

Grundschulen wären dann die ersten, die im Wechselbetrieb öffnen dürften. Eine Grundstruktur für solch eine Öffnung liege schon vor, erklärte Kretschmann. Die Klassen würden halbiert, eine Präsenzpflicht besteht nicht. Außerdem sollen Masken für Lehrer und Lehrerinnen bereitstehen. Auch Kitas sollen schrittweise öffnen.

Info

Grundschulen und weiterführende Schulen sind seit dem 18. Januar geschlossen.

Mega-Entscheidung in Baden-Württemberg: Das ist Kretschmanns Plan für Schulen und Kitas

Update, 21. Januar: Die Schulen und Kitas in Baden-Württemberg bleiben vorerst dicht. Das ist nach dem Corona-Gipfel sicher. Allerdings gibt es eine Ausnahme, die Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach dem Bund-Länder-Treffen verkündete: Grundschulen und Kitas sollen voraussichtlich vom 1. Februar an Schritt für Schritt und vorsichtig geöffnet werden – je nach Infektionslage.

Schulen und Kitas in Baden-Württemberg: So ist eine Öffnung ab 1. Februar möglich

Im Landtag konkretisierte der Landeschef von Baden-Württemberg am heutigen Donnerstag die Ideen für Grundschulen und Kitas. Demnach werde es nur eine schrittweise Öffnung bei den Grundschulen geben. Höchstens die Hälfte einer Klasse könne zur selben Zeit unterrichtet werden, sagte Kretschmann. Vom 1. Februar an sind es noch zwei Wochen bis zu den Fastnachtsferien. Diese wolle man dann nutzen, um zu überprüfen, ob die vorherige Öffnung sich auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt habe.

Der Ministerpräsident hob hervor, dass andere Bundesländer Kitas und Grundschulen bereits geöffnet hätten, die Bund-Länder-Beschlüsse ließen dies zu. Für seine Entscheidung habe sich Kretschmann mit mehreren Experten unterhalten. Es sei klar, dass Kinder unter zehn Jahren deutlich weniger ansteckend seien als Erwachsene. Aber je länger der Lockdown dauere, desto mehr litten die Kleinsten. Der Landeschef sagte, er sei überzeugt, dass diese Entscheidung „verantwortbar“ sein – wenn es das Infektionsgeschehen zulasse. Die weiterführenden Schulen bleiben vorerst bis zum 14. Januar dicht.

Hammer-Entscheidung zu Schulen und Kitas in Baden-Württemberg gefallen - das ist der Plan

Update, 20. Januar: Kurz nach 14 Uhr begann gestern der virtuelle Corona-Gipfel von Bund und Ländern. In vielen Punkten fand eine schnelle Einigung statt - aber das Thema Schulen und Kitas sorgte erneut für Streit, wie echo24.de* bereits berichtete. Doch nun steht die Entscheidung fest. Die Schulen und Kitas bleiben bis 14. Februar geschlossen. Allerdings soll es in Baden-Württemberg im Sinne der Kleinsten eine Lockerung für Kinder geben.

Heißt im Klartext: Grundschulen und Kitas sollen voraussichtlich vom 1. Februar an schrittweise wieder öffnen - „wenn die Infektionslage das zulässt“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise*. „Die Kleinsten leiden aber am meisten darunter, wenn sie nicht mit anderen Kindern in Kontakt kommen können.“ Die endgültige Entscheidung werde man in der grün-schwarzen Koalition in der kommenden Woche treffen.

Öffnung von Schulen und Kitas: Lockdown an Schulen verlängert - Ausnahme in Baden-Württemberg

Der Lockdown an Kitas und Schulen wird in Deutschland grundsätzlich verlängert. Während der Konferenz betonte Merkel noch einmal, es gebe „ernstzunehmende Hinweise“, dass die Mutation sich unter Kindern und Jugendlichen stärker verbreite als das bisher bekannte Virus. Deshalb habe man sich nach langem Ringen auf eine „restriktive Umsetzung“ des Lockdowns an den Schulen verständigt. Auch in Baden-Württemberg soll es für die meisten Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen bis zum 14. Februar weiter nur Fernunterricht geben. Für die Grundschüler will Kretschmann aber eine Ausnahme machen.

Bis nächste Woche soll Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nun ein Konzept ausarbeiten, wie man „vorsichtig“ öffnen und die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich halten kann. Denkbar ist, dass in einem ersten Schritt die ersten und zweiten Klassen in den Grundschulen zum Zuge kommen. Grünen-Fraktionschef Schwarz forderte Eisenmann auf, entsprechende Konzepte, zum Beispiel Wechselunterrichtsmodelle, zu erarbeiten.

Hammer-Entscheidung zu Schulen und Kitas in Baden-Württemberg – was kommt jetzt?

Erstmeldung, 15. Januar: Gerade erst vor wenigen Wochen stieg nach der Zulassung des neuen Corona-Impfstoffs die Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität - doch ein Ende des Lockdowns ist bisher nicht in Sicht. Am 5. Januar wurde dieser verlängert. Bund und Länder einigten sich darauf. Denn: Die bisherigen Maßnahmen wirken nur bedingt, und die Zahl der Neuinfektionen sinkt nur sehr langsam. Eigentlich wäre der Lockdown am 10. Januar beendet gewesen, nun wurde er bis zum 31. Januar verlängert, im Zuge dessen wurden Maßnahmen erneut verschärft.

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich am Dienstag zu einer möglichen weiteren Verlängerung des Lockdowns* angesichts der neuen Virus-Mutationen aus Großbritannien* und Südafrika*, echo24.de* berichtete darüber. Das Problem: Die neuen Virus-Varianten breiten sich noch schneller aus. Das bedeutet: Es könnte ein Lockdown bis kurz vor Ostern drohen, wenn man ersten Informationen aus der Politik Glauben schenkt.

Baden-Württemberg: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Also heißt es weiterhin Maske tragen, Abstand halten, Kontakte einschränken und nur für das Nötigste das Haus verlassen. Doch was ist mit Kita und Schule, vor allem wenn die Corona-Mutation aus Großbritannien auf Kinder eventuell eine besondere Wirkung hat*? Aufgrund der rapide steigenden Fallzahlen wurden die Weihnachtsferien verlängert. Am 11. Januar hätten eigentlich wieder die Schulglocken geklingelt - doch nicht in diesem Jahr! Schulen und Kitas bleiben zu.

Baden-Württemberg: Schulen und Kitas bleiben zu - Notbetreuung in dringenden Fällen

Die Angst ist groß, dass die neuen Virus-Varianten, die mittlerweile auch nach Deutschland gefunden haben, zu einer schnelleren Ausbreitung und zur Überlastung des Gesundheitssystems führen könnten. Die Öffnung von Kitas und Schulen stand jedoch weiterhin zur Diskussion.

Bis heute war nicht genau klar wie es weitergehen soll. In einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 14. Januar, hatte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann verkündet, dass diese Einrichtungen weiterhin geschlossen bleiben. Es wird gebeten Kinder soweit möglich zu Hause zu behalten und nur in dringenden Fällen die Notbetreuung zu nutzen.

Schulen und Kitas in Baden-Württemberg weiterhin geschlossen: Kretschmann für Öffnung am 1. Februar

Die Stühle bleiben oben. Schulen und Kitas bleiben in Baden-Württemberg vorerst weiter zu. (Symbolbild)

Das Thema soll bei einer vorgezogenen Schaltkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nächste Woche noch einmal besprochen werden. Kretschmann strebt die Öffnung von Kitas und Grundschulen zum 1. Februar an, sollte es die Infektionslage zulassen. Kultusministerin Eisenmann, hatte vehement auf eine Öffnung im Sinne der Kinder gedrungen, berichtet die dpa. Sie wollte Grundschulen und Kitas eigentlich schon am vergangenen Montag öffnen - „unabhängig von den Inzidenzzahlen“. *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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