Harte Corona-Regeln in Deutschland

Baden-Württemberg: Lockdown 2.0 – die aktuellen Corona-Regeln im Überblick

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  • Julia Thielen
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  • Tobias Becker
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  • Melissa Sperber
    Melissa Sperber

Die Corona-Lage in Deutschland und Baden-Württemberg spitzt sich weiter zu - und die Politik reagiert. Ab dem 2. November gelten harte Regeln.

Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung notverkündet - diese Regeln gelten jetzt

Update, 2. November: Gerade einmal 24 Stunden ist es her, seit das Land Baden-Württemberg eine Notverkündung vornahm. Inhalt: Die ab dem heutigen Montag geltende Corona-Verordnung. Zuvor hatten sich Bund und Länder am 28. Oktober bereits auf einen „Lockdown light“ geeinigt*. Die Beschlüsse setzt die baden-württembergische Landesregierung nun in deutlich verschärften Regeln um, die drastische Einschnitte in das Leben mit sich bringen. Mit diesen sollen die immer noch steigende Inzidenzzahl für Baden-Württemberg* gesenkt werden.

Baden-Württemberg: „Lockdown 2.0“ - diese strengen Corona-Regeln gelten jetzt

Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz beziffert die Coronavirus-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Bei einem Wert von mehr als 35 wird die Vorwarnstufe ausgerufen, ab einem Wert von 50 gilt die Warnstufe. Überschreitet eine Region diese Zahl, wird sie zum Risikogebiet.

In Baden-Württemberg liegt die 7-Tages-Inzidenz schon länger bedeutend über der Warnstufen-Grenze. Aktuell (Stand 2. November) bei 116,3. Fast alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg haben die Warnstufe ebenfalls überschritten. Besonders schlimm hat Corona derzeit den Stadtkreis Heilbronn* im Griff. Hier liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 176,9.

Coronavirus Baden-Württemberg: Land reagiert mit strengen Regeln auf besorgniserregende Entwicklung

„Mit der Verschärfung der Maßnahmen und der entsprechenden Anpassung der Corona-Verordnung des Landes reagiert die Landesregierung auf die aktuelle, besorgniserregende Entwicklung des Infektionsgeschehens in Baden-Württemberg“, heißt es zur notverkündeten neuen Corona-Verordnung.

Gleich drei Punkte machen eine „flächendeckende Reduzierung des Infektionsgeschehens“ zur „Abwehr einer akuten Gefahrenlage“ laut Landesregierung erforderlich:

  • Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen exponentiell an.
  • Derzeit gibt es eine hohe Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten in Baden-Württemberg. 55,1 Prozent der Beatmungsplätze sind belegt. Aktuell sind laut DIVI-Intensivregister fast 74 Prozent der insgesamt zur Verfügung stehenden Intensivbetten ausgelastet.
  • Eine umfassende Nachverfolgung der Infektionsketten kann momentan nicht mehr gewährleistet werden.

Corona-Regeln Baden-Württemberg: Verordnung birgt drastische Einschnitte ins öffentliche Leben

Die drastischen Regeln der neuen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg sollen nun dazu beitragen, dass die besorgniserregende Entwicklung in allen drei Punkten wieder rückläufig wird. Deshalb werden viele Bereiche des öffentlichen Lebens stark eingeschränkt.

Zunächst sollen die strengeren Corona-Regeln bis zum 30. November gelten. Dann wollen sich Bund und Länder erneut zusammensetzen und gegebenenfalls über eine Verlängerung des Lockdowns oder mögliche Lockerungen beraten. Die weiteren Entscheidungen sind abhängig von den weiteren Entwicklungen. Die Politik hofft auf eine Besserung der Corona-Infektionszahlen. Möglicherweise noch strengere Einschränkungen zu Weihnachten will nicht nur in Baden-Württemberg niemand.

Baden-Württemberg: Coronavirus soll mit diesen Regeln in Schach gehalten werden

Damit es so weit auch nicht kommt, setzt die Landesregierung in Baden-Württemberg auf Einschränkungen in mehreren Bereichen des öffentlichen Lebens. Darunter: Kultur, Freizeit, Gastronomie und Sport.

Doch auch die Mitarbeit jedes Einzelnen ist in der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg fest verankert. So sollen die Bürger „Wellenbrecher“ sein und im übertragenen Sinn helfen, die zweite Corona-Welle zum Erlahmen zu bringen. Hierfür sollen die Baden-Württemberger laut Verordnung „persönliche Kontakte auf ein Minimum begrenzen“.

Baden-Württemberg: Corona-Verordnung notverkündet - Überblick

Die neue Corona-Verordnung und die strengeren Regeln für Baden-Württemberg im Überblick:

  • Corona-Regeln für Abstand und Maskenpflicht:
  • - die sogenannten AHA+L+A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, Corona-Warn-App) gelten übergreifend für beinahe alle anderen Regeln
  • zu anderen Personen/Gruppen muss im öffentlichen Raum (also an allen für jedermann zugänglichen Orten) ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden
  • - kann dieser Abstand nicht gewährleistet werden, gilt eine Maskenpflicht für alle ab sieben Jahren hier: ÖPNV, in Warteschlangen, auf Märkten, in Läden und Einkaufszentren, in Fußgängerzonen/Einkaufsstraßen
  • - Hygiene wie zum Beispiel Händewaschen und/oder -desinfizieren ist regelmäßig empfohlen
  • Corona-Regeln für Treffen im öffentlichen oder privaten Raum:
  • - maximal zwei Haushalte dürfen sich gleichzeitig treffen
  • - Ausnahme: wenn alle Personen in gerader Linie verwandt sind dürfen auch mehr als zwei Haushalte zusammen kommen, ausgenommen sind auch Ehe- und Lebenspartner
  • - aber: insgesamt dürfen sich in jedem Fall nie mehr als 10 Personen gleichzeitig treffen
  • - einzige Ausnahme: Personen aus ein und demselben Haushalt dürfen sich in unbegrenzter Anzahl gemeinsam privat oder draußen aufhalten
  • Corona-Regeln für die Gastronomie:
  • - geschlossen sind: Restaurants, Kneipen, Bars, Lokale etc.
  • - weiterhin möglich: Mitnahme bei den genannten Einrichtungen, Wochenmärkte, Betriebskantinen
  • Corona-Regeln für Freizeitaktivitäten:
  • - folgende Einrichtungen/Aktivitäten sind geschlossen oder nicht mehr möglich: Indoorspielplätze, Massage- und Wellnesssalons, Saunen, Shisha-Bars, Spielotheken, Zirkusse, Zoologische Gärten, Botanische Gärten, Tierparks, Ateliers, Ausflugsschiffe, Bordelle, Campingplätze, Chöre und Musikvereine (Ausnahme Musikschulen siehe unten), Diskotheken, Freizeitparks, Kosmetik-/Tattoo- und Piercingstudios, Krabbelgruppen und ähnliches
  • - das ist auch weiterhin geöffnet/möglich: Outdoor-Spielplätze, Friseursalons, Sonnenstudios, medizinisch notwendige Behandlungen, Kurse zur Geburtsvor- oder nachbereitung
  • Corona-Regeln für Sport:
  • - folgende Sporteinrichtungen müssen für die öffentliche Nutzung schließen: Schwimm-, Spaß- und Freizeitbäder, Fitnessstudios, Kletterparks, Tanzschulen, Wettkampf-, Mannschafts- und Kontaktsport, Yogastudios
  • - weiterhin erlaubt ist/geöffnet sind (unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und AHA-Regeln): Profisport sowie deren Wettkämpfe ohne Zuschauer, Bootssport, Freizeit- oder Amateursport auf öffentlichen oder privaten Plätzen, Golfsport, Reitsport, Tennisanlagen, Reha-Sport, Hunde-Sport
  • - Es gelten allerdings auch ausführliche Regeln für erlaubte Aktivitäten*.
  • Corona-Regeln für private oder öffentliche Veranstaltungen:
  • - „Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind grundsätzlich nicht mehr erlaubt
  • - das heißt.: Jahrmärkte, Straßenfeste, Tanzveranstaltungen, Amateur-Theater und -Musikaufführungen dürfen nicht mehr stattfinden
  • - bei Geburtstagen, Hochzeiten, Familienfeiern oder auch beispielsweise Tupperpartys gelten die Kontaktbeschränkungen auf zwei Haushalte oder maximal zehn Personen
  • - Eigentümerversammlungen, Elternabende und ähnliche Veranstaltungen dürfen stattfinden, sollen aber auf ihre Notwendigkeit geprüft oder, falls möglich, verschoben oder virtuell durchgeführt werden
  • - die Teilnehmerdaten müssen erfasst werden
  • Corona-Regeln für kulturelle Veranstaltungen:
  • - folgende Einrichtungen müssen schließen: Theater, Opernhäuser, Musicaltheater, Konzerthäuser, Kinos, Museen
  • - geöffnet dürfen bleiben: Autokinos, Archive, Bibliotheken (unter Einhaltung der AHA-Regeln)
  • - außerdem auch Musik- und Kunstschulen mit Auflagen sowie der Probebetrieb in professionellen kulturellen Einrichtungen
  • Corona-Regeln für religiöse Veranstaltungen und Beerdigungen:
  • - religiöse Veranstaltungen dürfen durchgeführt werden
  • - ein Hygienekonzept muss existieren
  • - die Abstandsregeln von 1,5 Metern muss zu jedem Zeitpunkt einhaltbar sein
  • - insgesamt dürfen unter Einhaltung der anderen Regeln maximal 500 Personen zusammenkommen
  • - an Beerdigungen dürfen bei vorliegendem Hygienekonzept und unter Einhaltung der Abstandsregeln maximal 100 Personen teilnehmen
  • - die Teilnehmerdaten müssen in jedem Fall erfasst werden
  • Corona-Regeln für Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen:
  • - grundsätzlich sind Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erlaubt
  • - allerdings gibt es je nach Einrichtung sehr spezielle Vorgaben die, die spezielle Corona-Verordnung hierfür ausführlich auflistet
  • - es kann außerdem für jede Einrichtung gesonderte Regeln geben, es ist dementsprechend sinnvoll sich bei der Einrichtung vor einem Besuch über die geltenden Regelungen zu informieren
  • Corona-Regeln für Reisen und Übernachtungen:
  • - die Bewegungsfreiheit innerhalb Deutschlands und Baden-Württembergs ist nicht eingeschränkt, es soll aber auf nicht notwendige Reisen verzichtet werden
  • - Hotels, Pensionen und Co. dürfen aber keine touristischen Übernachtungen mehr anbieten
  • - das gilt nicht für Geschäftsreisen
  • - ausgenommen sind auch Dauercamper
  • Corona-Regeln für Schulen:
  • - Schulen und Kitas bleiben geöffnet
  • - Maskenpflicht im Unterricht ab Klasse 5, Einhaltung der AHA+L-Regeln
  • Corona-Regeln für den Einzelhandel:
  • - Geschäfte dürfen weiter öffnen
  • - Zutrittsbegrenzung auf einen Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche
  • Corona-Regeln für

Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung notverkündet - diese Regeln gelten im Lockdown!

Update, 01. November: Am Sonntag gab es vom Land Baden-Württemberg eine Notverkündung! Diese beinhaltete die neue Corona-Verordnung, die ab Montag, den 02. November, im Bundesland gilt. Oder anders gesagt: Es geht um die Lockdown-Regeln in Baden-Württemberg!

Es war bereits seit ein paar Tagen relativ klar, was darin stehen wird, denn: Bund und Länder haben bereits am Mittwoch vergangene Woche den „Lockdown light“ beschlossen. Im Tweet der Regierung wird ausführlich aufgelistet, was nicht mehr erlaubt ist und geschlossen wird sowie die Ausnahmen.

Die Verordnung schreibt unter anderem die Schließung von Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen vor. Ausnahmen hiervon sind beispielsweise Liefer- und Abholservice von Restaurants oder Sport zu zweit oder mit Angehörigen desselben Haushalt sowie Sportarten auf weitläufigem Gelände (Tennis, Golf, Reiten).

Zudem gelten strengere Kontaktbeschränkungen, so dass maximal zwei Haushalte oder direkte Verwandtschaft sich treffen dürfen. So oder so sind es maximal 10 Personen, die erlaubt werden. Die neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg gilt - wie bundesweit - ab 02. November 2020.

Bund und Länder beschließen Lockdown im November - mit diesen Regeln!

Erstmeldung, 29. Oktober: Baden-Württemberg - Die Coronavirus-Lage in Deutschland spitzt sich weiter zu. Die Infektionszahlen steigen stark an, auch in Baden-Württemberg - die 7-Tage-Inzidenz liegt landesweit bei 95,9 (Stand 29. Oktober). Bereits am 14. Oktober lud Bundeskanzlerin Angela Merkel die 16 Länderchefs nach Berlin ein, um über das weitere Vorgehen in der Pandemie zu beraten. Merkel drohte mit einem Lockdown-Ultimatum: Sollten die Infektionszahlen durch die beschlossenen Maßnahmen nicht sinken, müsse man diese weiter verschärfen. Und genau das wurde bei einem weiteren Treffen zwischen Bund und Ländern am gestrigen Mittwoch, 28. Oktober* beschlossen, wie echo24.de* berichtet.

Corona-Maßnahmen für Kontakte:

● Auf ein Minimum reduzieren.

● Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal zwei Haushalten und höchstens zehn Personen.

● Keine Feiern im privaten oder öffentlichen Raum.

Corona-Maßnahmen für Gastronomie:

● Restaurants, Bars, Clubs, Kneipen etc. werden geschlossen.

● Ausnahme: Speisen zur Abholung oder Lieferung.

● Betriebskantinen unter Hygieneauflagen weiterhin geöffnet.

Corona-Maßnahmen für Dienstleistung:

● Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios oder Ähnliches werden geschlossen.

● Medizinische Behandlungen sind weiter möglich, zum Beispiel Physio- oder Ergotherapie und medizinische Fußpflege.

● Friseursalons bleiben unter Hygieneauflagen weiterhin geöffnet.

Corona-Maßnahmen für Freizeit:

● Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind nicht erlaubt.

● Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Zum Beispiel: Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Thermen, Freizeit- und Amateursportstätten, Fitnessstudios, Theater, Konzerthäuser und Museen.

● Sport mit maximal zwei Personen oder einem Haushalt erlaubt.

● Profisport ohne Zuschauer.

Corona-Maßnahmen für Einzelhandel:

● Bleibt unter Hygieneauflagen geöffnet.

● Maximal ein Kunde auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche.

● Gesteuerter Zutritt und Warteschlangen vermeiden.

Corona-Maßnahmen für Reisen:

● Verzicht auf private Reisen sowie Besuch von Verwandten.

● Keine überregionalen touristischen Ausflüge.

● Übernachtungsangebote für touristische Zwecke nicht gestattet.

Corona-Maßnahmen für Schulen und Kindergärten:

● Bleiben geöffnet! Weitere Schutzmaßnahmen durch die Bundesländer.

Corona-Maßnahmen fürs Arbeiten:

● Home Office überall dort, wo es umsetzbar ist.

● An Infektionsgeschehen angepasste Hygienekonzepte.

Harte Corona-Maßnahmen sind das Ergebnis des Treffens zwischen Bund und Ländern am 28. Oktober - ein „Lockdown 2.0“, auch wenn dieses Wort offiziell nicht fällt. Das Besondere: Die beschlossenen Regeln treten am 2. November in ganz Deutschland in Kraft - eine Einheitlichkeit, die bisher nicht umgesetzt werden konnte. Die Corona-Regeln sind zeitlich befristet und gelten bis Ende November. Nach zwei Wochen wollen sich Bund und Länder wieder beraten, die Maßnahmen beurteilen und gegebenenfalls anpassen.

Neue Corona-Regeln für Baden-Württemberg und Deutschland: „Lockdown 2.0“

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellte bei einem Presse-Statement am Mittwochabend die wichtigsten Maßnahmen vor - ausführlich sind sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg nachzulesen. Klar ist: Ziel der Regeln ist die Verlangsamung des Coronavirus - und das sei ohne Zumutungen nicht zu erreichen. Kretschmann: „Sonst laufen wir in eine Situation hinein, in der wir die Kontrolle über die Pandemie verlieren.“

Persönliche Kontakte sollen um 75 Prozent reduziert werden, um das Infektionsgeschehen einzudämmen und die Zahl der Neuinfektionen auf unter 50 pro 100.000 gesenkt werden. Doch welche Corona-Regeln gelten jetzt in Baden-Württemberg und ganz Deutschland ab Montag, 2. November? echo24.de* fasst das Wichtigste zusammen - ausführlich sind die Maßnahmen auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg nachzulesen.

Baden-Württemberg/Deutschland: Harte Corona-Maßnahmen - Finanz-Hilfe für Unternehmen

Die Corona-Maßnahmen, die ab dem 2. November für Baden-Württemberg und ganz Deutschland gelten, sind hart - und haben weitreichende Folgen. Deswegen plant die Regierung Hilfsmaßnahmen: Eine Nothilfe für betroffene Unternehmen und Betriebe wird vom Bund bereitgestellt und es soll KfW-Schnellkredite für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten geben.

Auch Risikogruppen sollen mit den neuen Corona-Maßnahmen geschützt werden. Deshalb haben Bund und Länder beschlossen, dass es Schutzvorkehrungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Senioren- und Behinderteneinrichtungen geben soll. Aber: Die Betroffenen sollen nicht isoliert werden! Die Kosten von regelmäßigen Schnelltests für Patienten und Besucher werden übernommen.

Teils heftige Kritik an Corona-Maßnahmen für Deutschland und Baden-Württemberg

Doch die neuen Corona-Maßnahmen stoßen nicht überall auf Zustimmung: Dehoga und BWIHK haben schon massive Kritik geäußert*. Nun hagelt es weitere Kritik - auch aus Regierungskreisen! So äußerte nun Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut ihr Unverständnis über die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen. Sie kritisierte sie als zu weitgehend. *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser

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