Geht es jetzt besser voran?

Coronavirus: Endlich! Nächste Impfstoff-Dosen erreichen Baden-Württemberg

  • Anna-Maureen Bremer
    vonAnna-Maureen Bremer
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Viele Menschen warten noch auf ihren Impftermin - oft hakt es nicht nur an der Impf-Berechtigung. Lieferschwierigkeiten mit den Impfdosen verlangsamen den Prozess.

Es gibt viel Kritik, weil Baden-Württemberg im landesweiten Vergleich in Sachen Impfung gegen das Coronavirus nicht gut da steht. Nur langsam geht es voran. Lieferschwierigkeiten der Hersteller und eine umstrittene Strategie verlangsamen den Impfprozess. Nun soll sich hier einiges tun.

Impfung gegen das Coronavirus: Jetzt steht mehr Impfstoff zur Verfügung

Auch in Baden-Württemberg ist die erste Lieferung des Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca eingetroffen. Die vom Pharma-Unternehmen zugesagten ersten 48.000 Dosen für den Südwesten seien am Samstag im Zentrallager angekommen, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Sonntag mit.

Der Impfstoff werde in den nächsten Tagen an die 60 Impfzentren im Land geliefert und von dort aus in Kliniken gebracht. Der Astrazeneca-Impfstoff sei nur für Menschen unter 65 Jahren freigegeben und werde deshalb direkt vor Ort an Klinikpersonal verimpft, so der Sprecher.

Coronavirus: Jetzt soll es mit dem Impfungen schneller gehen

Die erste Astrazeneca-Lieferung werde anders als bei Impfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer zu 100 Prozent verimpft, es werde nichts für die zweite Impfung zurückgehalten. Diese erfolge neun bis 12 Wochen nach der ersten. Viele Menschen hinterfragen die Impfung, überlegen noch, ob sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen sollen. Dabei steht auch die Unklarheit bei vielem im Raum: Wie unterscheiden sich die Impfstoffe?

Eine zweite Lieferung im Umfang von 52.800 Dosen soll den Angaben zufolge in etwa einer Woche im Südwesten eintreffen. Es folgen zwei weitere Lieferungen mit 134.400 und 194.400 Dosen.

Bisher gibt es in Deutschland zwar keine Impfpflicht, es zeichnet sich aber in mehreren Ländern der Welt ein Trend ab: mehr Rechte für Geimpfte. Auch Eventim kündigte bereits Veränderungen an, die greifen könnten, wenn Veranstaltungen wieder möglich sind. Wer noch nicht sicher ist, ob er sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, kann mit dem Impf-Rechner erst einmal herausfinden, wann er oder sie überhaupt dazu berechtigt wäre. Denn: Das Impfprocedere folgt einer strengen Regelung.

Rubriklistenbild: © Alain Jocard/dpa

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