Gesundheitsministerium informiert

Ab jetzt: BaWü ändert Quarantäne-Regeln – auch für Kontaktpersonen

  • Anna-Maureen Bremer
    VonAnna-Maureen Bremer
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Baden-Württemberg: Das Land ändert die Regeln zur Corona-Quarantäne. Ab morgen greifen die Neuerungen. Auch Kontaktpersonen sind betroffen.

Nein, auch zu Weihnachten gibt es nicht weniger Meldungen und Regel-Veränderungen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Die Infektionszahlen in Baden-Württemberg und ganz Deutschland bleiben zu hoch. Silvester wird nur mit Einschränkungen gefeiert und die neue Corona-Verordnung des Landes machte das Regel-Chaos perfekt. Heute (14. Dezember) gibt das Gesundheitsministerium nun eine Veränderung der Quarantäne-Regelungen bekannt.

Corona in Baden-Württemberg: Neue Quarantäne-Regeln ab Donnerstag

In einer offiziellen Pressemitteilung wird mitgeteilt: „Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hat am heutigen Dienstag (14. Dezember) die Corona-Verordnung Absonderung aktualisiert. Damit ändern sich vom morgigen Mittwoch (15. Dezember) an die Quarantäne-Regeln.“

Bei Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron können sich positiv Getestete und Kontaktpersonen nicht freitesten und die Absonderungsdauer verkürzen. Das teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums am Dienstag mit. Demnach müssen Kontaktpersonen von nun an 14 Tage in Absonderung. Außer bei Omikron-Fällen können sich Betroffene ab dem siebten Tag freitesten. Dafür genügt ein Schnelltest. Positiv Getestete können sich nur freitesten, wenn sie geimpft sind.

Die Absonderungsdauer für positiv Getestete beträgt einheitlich zehn Tage. Als Startdatum gilt künftig des Datum des Erstnachweises. Der meist zeitlich davor liegende Symptombeginn entfällt als Startzeitpunkt, weil in den Wintermonaten auch andere Atemwegserkrankungen zu Symptomen führen können. An Schulen und Kitas ändert sich nichts.

Corona: Zusammenfassung der neuen Quarantäne-Regeln in BaWü

  • Für positiv getestete Personen wird die Absonderungsdauer einheitlich auf 10 Tage festgelegt. Als Startdatum der Berechnung wird nun einheitlich das Datum des Erstnachweises verwendet. Der meist zeitlich davorliegende Symptombeginn entfällt als Startzeitpunkt, da in den Wintermonaten gehäuft Symptome auch aufgrund anderer Atemwegserkrankungen auftreten können.
  • Kontaktpersonen müssen von nun an einheitlich 14 Tage in Absonderung.
  • Freitesten können sich Personen, die sich in Absonderung befinden, künftig erst ab dem 7. Tag. Allerdings reicht dafür dann ein Schnelltest aus. Positiv getestete Personen können sich weiterhin nur freitesten, wenn sie geimpft sind.
  • Die besorgniserregende Virusvariante Omikron führt dazu, dass Freitestmöglichkeiten nicht wahrgenommen werden können, wenn jemand mit Omikron infiziert ist. Die Absonderungsdauer kann in diesen Fällen nicht verkürzt werden.
  • Keine Änderungen ergeben sich für die Schulen und Kitas. Denn schon heute ist es so, dass die Fünf-Tages-Testung an Schulen oder die Wiedereintritts-Testung bei den Kitas nicht möglich ist, wenn beim Primärfall von einer besorgniserregenden Virusvariante auszugehen ist. Tritt also
    Omikron in Schulen oder Kitas auf, gelten für Schülerinnen und Schüler und Kita-Kinder die regulären Absonderungs-Regeln für Kontaktpersonen.

Rubriklistenbild: © DPA Deutsche Presseagentur

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