Impfzentren einsatzbereit

Schockierende Corona-Zahlen in BaWü: Impfstoff als letzte Hoffnung - Lieferung verspätet sich

  • Julia Cuprakowa
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Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg unaufhaltsam und die letzte Hoffnung liegt nun auf dem Corona-Impfstoff. Doch die erste Lieferung verspätet sich.

Weihnachten steht kurz bevor und eigentlich sollte das Fest das Thema Nummer eins sein - doch weit gefehlt! Das Coronavirus beherrscht weiterhin die Medien und auch den Alltag von Menschen in Baden-Württemberg. Denn: Die Corona-Zahlen im Land* steigen ungebremst in die Höhe, fast täglich gibt es einen neuen traurigen Rekord. So wie zum Beispiel in Stadt- und Landkreisen Heilbronn*, Mannheim und auch Pforzheim. Durch die extrem hohen Infektionszahlen und dementsprechenden 7-Tage-Inzidenz-Wert herrschen in diesen Stadt- und Landkreisen härtere Corona-Regeln, denn es handelt sich hierbei um sogenannte Hotspots, wie echo24.de bereits berichtete.

Aber wie lässt sich eine solch kritische Lage wieder verbessern? Mit einer auf die Hotspots extra abgestimmte Strategie*? Eine solche Hotspot-Strategie wurde bereits von der Landesregierung Baden-Württemberg erlassen - doch leider zeigt diese Vorgehensweise noch keine Wirkung. Für viele Menschen liegt die letzte Hoffnung nun auf dem Corona-Impfstoff.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Impfstoff als letzte Hoffnung - Lieferung verspätet sich

Die Impfzentren in Baden-Württemberg* könnten bereits am 15. Dezember einsatzbereit sein. Doch der Impfstoff steht wohl frühestens nach Weihnachten zur Verfügung. Die Landesregierung rechnet nicht mehr mit einer ersten Lieferung des Impfstoffs gegen das Coronavirus vor Weihnachten. Zwar erwarte man noch dieses Jahr die ersten Lieferungen vom Bund, aber nicht mehr vor Weihnachten, bestätigte eine Sprecherin des Sozialministeriums auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Die Signale gehen eher Richtung Ende des Monats“, sagte sie. Baden-Württemberg rechnet auf Grundlage einer Berechnung durch den sogenannten Königsteiner Schlüssel in einer ersten Tranche mit gut 600.000 Impfstoff-Dosen.

Wie echo24.de* bereits berichtete, könnte Biontech womöglich als einer der ersten einen Corona-Impfstoff auf den deutschen Markt bringen. Neben Biontech arbeiten zahlreiche weitere Forscher und Unternehmen wie das Biotech-Unternehmen CureVac* daran, als einer der Ersten einen Corona-Impfstoff auf den weltweiten Markt zu bringen. Doch egal welcher Impfstoff das Rennen machen sollte - eine Frage bleibt immer bestehen: Welche Nebenwirkungen können durch den Corona-Impfstoff auftreten?

Corona-Impfstoff von Biontech: Nebenwirkungen dritten Grades - nun allergische Reaktion?

Laut eigenen Aussagen von Biontech soll der Corona-Impfstoff von den Teilnehmern der Impfstudie gut vertragen worden sein. In einer Pressemitteilung des Mainzer Unternehmens heißt es: „Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt.“ In wenigen Fällen traten Nebenwirkungen dritten Grades auf und wenn, dann meistens nur vorübergehend. Nun kommt jedoch eine Warnung aus London. Denn Großbritannien hat mit der Massenimpfung gegen Corona gestartet. Hunderte wurden am „V-Day“ geimpft. Zwei NHS-Mitarbeiter reagierten allergisch auf den Corona-Impfstoff. Ist die große Hoffnung auf ein baldiges „Pandemie-Ende“ nun dahin? *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Ralph Orlowski/dpa/picture alliance

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