Volkswagen baut um

Konzernumbau bei VW: Gibt‘s bald noch mehr Luxus für Audi?

Fertigungsmechaniker bringen an einem Fließband im Audi-Werk die Front an einem Audi an.
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Wird Audi künftig noch luxuriöser?
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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In Wolfsburg plant man eine Verschlankung des Volkswagen-Konzerns. Audi könnte davon profitieren.

Für den einen ist das Auto ein einfacher Alltagsgegenstand, für den anderen hingegen ist es ein Statussymbol. Entsprechend ist vor allem das Premiumsegment sehr umkämpft. Mit Audi, Daimler und BMW kämpfen gleich drei Hersteller um die Gunst der Kunden in Baden-Württemberg.

Während Daimler* laut echo24.de* bei seiner Premium-Marke Mercedes-Benz längst angekündigt hat, künftig wieder vermehrt auf Luxus zu setzen*, soll Audi aber 2021 ebenfalls in dieses Segment vorstoßen. Wie die Automobilwoche berichtet, plant Volkswagen, den Konzern weiter zu verschlanken. Daher soll die Luxusauto-Marke Bentley den Ingolstädtern unterstellt werden.

Audi: Volkswagen mit Strukturreform - Bentley bislang Porsche unterstellt

Entsprechende Überlegungen gab es bereits seit Längerem. Noch untersteht Bentley im Volkswagen-Konzernvorstand allerdings Porsche-Boss Oliver Blum und bildet nach einer Strukturreform zusammen mit der Sportwagenschmiede und Bugatti die Untergruppe „Super-Premium“.

In der Gruppe „Premium“ sind Audi und seine Töchter Lamborghini und Ducati* eingeordnet. Volkswagen, Seat, Skoda und die leichten VW-Nutzfahrzeuge werden in der Gruppe „Volumen“ zusammengefasst. In der Traton-Holding sind die Lkw- und Busbauer MAN und Scania organisiert.

Audi: Bentley macht 2019 Millionengewinn

Nun soll Bentley laut der Automobilwoche enger mit Audi* verbunden werden. Entsprechend würde die britische Luxusauto-Marke auch von Audis Artemis-Projekt* profitieren und könnte beispielsweise einen Bausatz für eine geländetaugliche Edellimousine erhalten.

Im vergangenen Jahr schrieb Bentley laut ntv.de wieder schwarze Zahlen, nachdem man 2018 einen Verlust verzeichnen musste. Die Briten verkauften rund 11.000 Autos und verdienten daran etwa 65 Millionen Euro. Allerdings befürchtet der Chef der Luxusauto-Marke, Adrian Hallmark, dass durch einen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne einen Vertrag der Gewinn künftig noch geringer ausfallen könnte. *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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