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A8 zwischen Merklingen und Mühlhausen am Sonntag gesperrt: Umleitungen für Autofahrer

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Von: Juliane Reyle

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A8 in Richtung Stuttgart
Mit einem neuen Plan soll ein Verkehrschaos verhindert werden, wenn die A8 bald wieder gesperrt wird. (Symboldbild) © Stefan Puchner/dpa

Erst vergangenen Monat war die A8 gesperrt und nun ist es am 25. September wieder so weit: Die Strecke zwischen Merklingen und Mühlhausen ist dicht.

23. September, 10:11 Uhr: Weil die Baumfällarbeiten vergangenes Wochenende schneller als gedacht vorangeschritten sind, wird die A8 Richtung Stuttgart am Wochenende nur für einen Tag gesperrt statt für zwei Tage. So sind Autofahrer lediglich am Sonntag, dem 25. September, zwischen etwa 5 und 20 Uhr, von der Umleitung betroffen.

Der Verkehr zwischen Merklingen (Alb-Donau-Kreis) und Mühlhausen im Täle (Kreis Göppingen) wird umgeleitet. Grund sind weiterhin Baumfällarbeiten am Drackensteiner Hang gefällt sowie die Entfernung von Felsschutt.

Albabstieg zwischen Merklingen und Mühlhausen wegen Baumfällarbeiten gesperrt

Update, 17. September: Am 17./18. und 24./25. September ist die A8 in Richtung Stuttgart, der sogenannte Albabstieg, aufgrund von Baumfällarbeiten zwischen Merklingen (Alb-Donau-Kreis) und Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen) vollständig gesperrt.

An den insgesamt vier Tagen soll die Autobahnstrecke jeweils von 5.00 bis 20.00 Uhr gesperrt sein, teilte die Autobahn GmbH mit. Nachts ist die Strecke in Richtung Stuttgart wieder frei. Die andere Fahrtrichtung der A8, in Richtung München, ist von der Vollsperrung wegen Baumfällarbeiten nicht betroffen. Die Sperrungen sind an folgenden Tagen vorgesehen:

Vollsperrung am Albabstieg: Umleitungen für Autofahrer auf der A8 sollen ein Verkehrschaos verhindern

Die Arbeiten sollen eine Hangsicherung im kommenden Jahr vorbereiten. Bereits im Vorfeld wurden die Umleitungsstrecken ausgeschildert. Die Autobahn GmbH fordert Autofahrer dazu auf, sich an die ausgeschilderten Alternativrouten zu halten, um ein Verkehrschaos zu verhindern. Wer dem eigenen Navi gefolgt, riskiert auf Nebenstrecken und in umliegenden Orten an roten Ampeln oder an Baustellen aufgehalten zu werden. Das belastet die Anwohner und verursacht Staus, „die im schlimmsten Fall im Verkehrschaos enden“.

In der Vergangenheit hat eine Sperrung des Albabstiegs schon mehrfach für Ärger und ein hohes Verkehrsaufkommen in der Umgebung gesorgt, wie echo24.de berichtete.

Die A8 zwischen Merklingen und Mühlhausen ist gesperrt– Verkehrschaos soll verhindert werden

Erstmeldung, 9. September: Bereits im April und im August war der Albabstieg am Drackensteiner Hang, an der A8, wegen eines Felssturzes und Arbeitseinsätzen mehrfach gesperrt. Nun ist es schon wieder so weit: Zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Mühlhausen wird die Strecke in Richtung Stuttgart an zwei Wochenenden komplett gesperrt sein. Sperrungen auf der Strecke sind dafür bekannt, dass sie zu einem Verkehrschaos führen können. Doch ein Plan soll das diesmal verhindern.

Plan soll Verkehrschaos wegen der bevorstehenden A8 Sperrungen am Albabstieg verhindern

Die Sperrung des Albabstiegs an der A8, in den letzten beiden Wochenenden im September, ist wegen Anschlussarbeiten für die Felssicherung notwendig – es werden Rodungsarbeiten durchgeführt. Bei der letzten Sperrung, im August, soll es zu einem Verkehrschaos gekommen sein.

Doch die Autobahngesellschaft Südwest hat sich diesmal mit den Landratsämtern und den Städten, so wie Gemeinden, rund um den Albabstieg an der A8, auf ein Umleitungskonzept für die bevorstehenden Autobahnsperrungen geeinigt.

Vergangene Sperrungen – Chaos in umliegenden Ortschaften sorgte für Beschwerden

Bei der letzten Sperrung war das Chaos für die Anwohner einiger nahegelegenen Ortschaften groß. Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahngesellschaft Südwest, meint: „Es ist eine große Belastung für die Anwohner und Anwohnerinnen, wenn die von uns im Vorfeld durch optimierte Ampelschaltungen vorbereiteten Umleitungsstrecken frei bleiben und sich stattdessen 40-Tonner und Autos durch den von Navis angezeigten vermeintlich kürzeren Weg durch Anliegergemeinden quälen.“

Doch weil die Autobahngesellschaft selbst, für die Landes- und Gemeindestraßen, keine Sperrungen anordnen darf, mit denen unerwünschter Schleichverkehr geblockt werden könnte, hat sie sich an die Landratsämter und Ortspolizeibehörden der großen Kreisstädte gewendet. Die Befugnis für Sperrungen liegt nämlich bei diesen.

Rücksichtsloser Schleichverkehr muss verhindert werden

Vor allem der Schwerlastverkehr soll sich in der Vergangenheit nicht an die ausgeschilderten Umleitungen gehalten haben. Es wurde den Navigationsgeräten getraut, die den angeblich kürzesten Weg bekannt geben, doch dabei Strecken und Straßen befahren, die dafür nicht ausgelegt sind. Die Folge war, dass die offizielle Umleitungsstrecke weitestgehend frei blieb und Lastwagen und Busse in Wohngebieten oder Feldwegen den Anwohnern zur Last fielen.

Sperrung kommunaler Straßen, um „rücksichtslosen Verkehr“ durch Anwohnergebiete zu verhindern

In Zukunft werden mehr kommunale Straßen gesperrt werden, damit die Anwohnergebiete frei bleiben. Damit diese Straßensperrungen auch eingehalten werden und das Abkürzen durch Wohngebiete oder Feldwege unterbunden wird, wird auch Polizei eingesetzt werden müssen, denn nur dann könne das Konzept auch funktionieren. Die Kommunen werden ihre geplanten Sperrungen mit den Behörden des Landratsamtes abstimmen.

Sperrung der A8 um Felssicherung am Drackensteiner Hang vorzubereiten: 15 Maschinen und Helikopter

Die beiden Vollsperrungen Ende September sind für Rodungsarbeiten vorgesehen. An den Wochenenden werden am Drackensteiner Hang Bäume gerodet, damit dort im kommenden Jahr Felsen gesichert werden können. Um den Baumschnitt, der bei der Rodung anfällt, abtransportieren zu können, kommen auch Hubschrauber zum Einsatz.

Außerdem werden rund 15 Spezialmaschinen benötigt und 20 Teams, die die Arbeiten am Steilhang durchführen. Aus diesem Grund sieht sich die Autobahn GmbH gezwungen, den Albabstieg erneut zu sperren.

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