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IHK warnt vor Existenzgefahr – Unternehmen in Heilbronn-Franken in Angst

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Von: Tobias Becker

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Unternehmen in Baden-Württemberg stehen einigen Herausforderungen gegenüber. Die IHK Heilbronn-Franken hat im Lagebericht Alarm geschlagen. 

Die Stimmung ist gedrückt! Aufgrund der Inflation und Energiekrise machen sich Unternehmen in der Region Heilbronn immer mehr Sorgen, heißt es im Wirtschaftslagebericht des dritten Quartals der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken. Die IHK schreibt laut SWR, dass die aktuelle Krise „gewaltig auf die Stimmung“ drückt.

Wirtschaft in Gefahr: Unternehmen kämpfen um das nackte Überleben

Dabei gelten die Energiepreise als das größte Risiko, denn rund 80 Prozent der Firmen gaben das in einer Umfrage an. Besonders drastisch drückt es IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring aus, die davon spricht, dass viele Betriebe längst um das nackte Überleben kämpfen.

Bereits im August hob beispielsweise Energie-Riese EnBW die Strompreise deutlich an, was auch privaten Haushalten auf den Magen schlägt. Inzwischen ist die Krise verstärkt worden, die Preise für Gas ebenfalls gestiegen. Schon damals schrieb echo24, dass beispielsweise kleinere Bierbrauereien aus der Region in Gefahr sind.

Wirtschaft im Raum Heilbronn in Angst: Entwicklungstrend negativ

Das Problem: Die Wirtschaftsentwicklung im Gebiet wird dadurch beeinflusst – und nicht zum Guten. So verschlechtert sich erneut die Auftragslage und 42 Prozent, also fast die Hälfte, der Unternehmen rechnen mit einer negativen Entwicklung des Geschäfts. Immerhin: 13 Prozent bleiben laut Bericht noch optimistisch.

Probleme gibt es derweil in einigen Branchen. Ob Baugewerbe oder Hotel- und Gaststättenbetriebe – alle machen sich Sorgen, um das, was in naher Zukunft auf sie zukommt. Zumindest was das Coronavirus angeht, gibt es momentan von der DeHoGa wenig Anlass für Verschärfungen der Regeln, wie echo24.de erfahren konnte.

Herausforderungen für Unternehmen: Viele Branchen kämpfen mit Problemen

Der Einzelhandel steht ebenfalls vor einer großen Herausforderung: Kunden kaufen nicht mehr so fleißig ein, wie noch vor einigen Jahren. Diese Zurückhaltung ist vor allem im regionalen Einzelhandel ein Problem. Immerhin gibt es Ausnahmen! So läuft es in Bau- und Supermärkten gut, ebenso in Spielwaren- und Sportausrüstungsläden. Alles in allem fehlt es vielen Unternehmen an einer Perspektive, wie Döring erklärt.

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