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Entwarnung nach Ammoniakaustritt bei Gastro-Großhandel Mega in Stuttgart

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Von: Lisa Klein

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Feuerwehr-Großeinsatz in Stuttgart: Bei einem Metzgereibetrieb soll Ammoniak ausgetreten sein.
Bei dem Gastro-Großhandel Mega ist am Dienstagmorgen Ammoniak ausgetreten. © 7aktuell.de | Andreas Werner

Aus einer Kühlanlage des Gastro-Großhandels Mega in Stuttgart ist am Dienstagmorgen Ammoniak ausgetreten. Nun gibt es Entwarnung für die Anwohner und Kunden.

Update: Bei dem Gastro-Großhandel Mega in Stuttgart ist am Dienstagvormittag Ammoniak aus einer Kühlanlage ausgetreten. Rund um die Anlage kam es zur Geruchsbelästigung. Anwohner wurden zwar gebeten, Fenster und Türen zu schließen – eine Gefahr für die Bevölkerung soll durch den Ammoniakaustritt jedoch nicht bestanden haben. Bei der Bevölkerungswarnung soll es sich laut Feuerwehr lediglich um eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gehandelt haben.

Das austretende Ammoniak wurde durch die Feuerwehr versucht in der Luft mit Löschwasser zu binden und unschädlich zu machen. Inzwischen gibt es Entwarnung: Seit etwa 14 Uhr ist die Lage unter Kontrolle und kein weiteres Gas aus der Kühlanlage mehr ausgetreten. Die Feuerwehr Stuttgart führte Messungen in der Umgebungsluft durch – es konnten keine bedenklichen Werte festgestellt werden.

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, hat der Ammoniakaustritt keine Auswirkungen auf die Kunden von Mega im C&C Markt. Das Leck in der Kühlmaschine sei durch die automatische Meldung der Sicherheitsanlage umgehend festgestellt worden und betreffe nur den Maschinenraum.

Ammoniakaustritt bei Gastro-Großhandel Mega in Stuttgart – Feuerwehr im Großeinsatz

Erstmeldung: Bei einem Metzgereibetrieb in Stuttgart-Ost ist am Dienstagmorgen Ammoniak ausgetreten. Das Gas soll aus einer Kühlanlage stammen. Die Feuerwehr Stuttgart ist derzeit auf dem Gelände in der Franz-Wachter-Straße im Großeinsatz.

Bevölkerungswarnung nach Ammoniakaustritt bei Gastro-Großhandel Mega in Stuttgart

Die Bevölkerung wurde über die Warn-App NINA informiert. Anwohner in einem Umkreis von 100 Metern um den Betrieb sollen vorsichtshalber Türen und Fenster geschlossen halten.

Was ist Ammoniak eigentlich?

Ammoniak ist eine chemische Verbindung aus Stickstoff und Wasserstoff. Es ist ein stark stechend riechendes, farbloses, wasserlösliches Gas. Ammoniak wirkt reizend auf Augen und Schleimhäute. Bei einer hohen Konzentration kann das Einatmen von Ammoniak ätzend wirken und lebensgefährlich werden.

Jedoch geht laut Feuerwehr aktuell keine akute Gefahr für die Bevölkerung von dem ausgetretenen Gas aus. Türen und Fenster sollen primär aufgrund der Geruchsbelästigung geschlossen halten werden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen wohl niemand.

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