Tests für zu Hause bei Aldi

Mega-Ansturm auf Aldi: Corona-Schnelltests nach wenigen Minuten ausverkauft

  • Melissa Sperber
    vonMelissa Sperber
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  • Violetta Sadri
    Violetta Sadri
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Der Discounter Aldi startet am Samstag mit dem Verkauf von Corona-Schnelltests. Nach kurzer Zeit heißt es: ausverkauft!

Update vom 6. März: Seit dem heutigen Samstag verkaufen sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord Corona-Schnelltests zur Selbstanwendung an der Kasse. Pro Kunde wird eine Packung ausgegeben - für 24,99 Euro. Fünf Schnelltests gibt es dafür, mit denen man nach einem Nasenabstrich und einer Wartezeit von 15 Minuten ein Ergebnis in den Händen hält. Theoretisch zumindest, denn in vielen Aldi-Filialen sind die Tests bereits innerhalb kürzester Zeit ausverkauft! Der Grund: Vielerorts gab es kurz nach Ladenöffnung einen regelrechten Massen-Ansturm auf das Produkt.

Das bestätigte ein Aldi-Sprecher auch gegenüber bild.de und erklärte: „Die Selbsttests waren aufgrund der hohen Nachfrage in vielen unserer Filialen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Die Beschaffung zugelassener Selbsttests ist sehr herausfordernd. Daher konnten wir heute in unseren Filialen zunächst nur eine sehr begrenzte Menge an Ware anbieten. Trotzdem haben wir uns im Vorfeld dazu entschieden, schon heute mit dem Verkauf zu starten, um die Menschen schon jetzt mit Selbsttests zu unterstützen.“

Schon vor dem Verkaufsstart hatte Aldi darauf hingewiesen, dass die Corona-Schnelltests eine Aktionsware seien - und es deswegen passieren könne, dass sie sehr schnell ausverkauft seien. Für alle Kunden, die heute keine Schnelltests mehr kaufen konnten, gibt es jedoch eine gute Nachricht! Mehr Ware ist nach Aldi-Angaben bereits unterwegs.

Aldi verkauft Corona-Schnelltests ab Samstag: Eine Packung pro Kunde

Erstmeldung vom 4. März: Täglich werden wieder immer mehr Neuinfektionen gemeldet. Deutschland hat Angst vor der dritten Welle. Auf der anderen Seite wird auf die Politik massiv Druck ausgeübt: Lockerungen sollen her. Beim gestrigen Corona-Gipfel, am 3. März, haben Bund und Länder daher erste Lockerungen beschlossen. Gartencenter, Blumen- und Buchläden dürfen öffnen, Kontaktbeschränkungen werden ebenfalls gelockert.

Streit gab es aber auch genügend. Zum Beispiel beim Thema Schnelltests. Der Plan war genügend Schnelltests für die deutsche Bevölkerung zu besorgen und kostenlos zur Verfügung zu stellen. Stichtag dafür wäre eigentlich der 1. März gewesen. Dieser wurde dann auf den 8. März verschoben. Doch wie gestern herauskam, hat Gesundheitsminister Jens Spahn bisher noch gar keine bestellt. Die Schocknachricht: Keine Schnelltests vor April. Mit den Schnelltests wären auch Lockerungen verbunden gewesen, wie zum Beispiel die Öffnung von Geschäften. Wie bild.de berichtete, war Bundeskanzlerin Angela Merkel deshalb ganz schön verärgert.

Corona-Schnelltests bei Aldi: Ergebnis nach Nasenabstrich und kurzer Warterzeit

Trotzdem sollen ab Samstag die ersten Tests im Handel erhältlich sein. Das gab es im Sortiment von Einzelhändlern ganz sicher noch nie. Der Discounter Aldi macht den ersten Schritt. Ab dem 6. März gibt es die Corona-Schnelltests zur Selbstanwendung zu kaufen. Doch wer am Samstag alle Regale durchsucht, wird nicht fündig werden. Bei Aldi Süd als auch bei Aldi Nord soll es die Schnelltests nur an der Kasse geben. Pro Kunde gibt es jeweils erstmal nur eine Packung. Kostenpunkt: 24,99 Euro.

In einer Packung sollen fünf Schnelltests enthalten sein. Nach dem Nasenabstrich muss man 15 Minuten warten, dann liegt das Testergebnis vor. Wie stuttgarter-nachrichten.de berichtet, liegt die Erkennungsrate bei 96 Prozent. Die Tests zum Nachweis des SARS-CoV-2 NP Antigens werden laut Aldi in Deutschland produziert. Für die Anwendung muss man kein Mediziner sein, denn sie sind für den Heimgebrauch zugelassen.

Corona-Schnelltests bei Aldi: Lidl, Rossmann und Co. wollen nachziehen

Vor rund einem Jahr, als Desinfektionsmittel überall vergriffen waren, hatte Aldi welches im Aktionssortiment. Der Andrang war riesig und die Ware binnen weniger Minuten ausverkauft. Und im Mai gab es für kurze Zeit ein Produkt bei Aldi, was ein Verkaufsschlager in der Pandemie hätte werden können.

Auch der Disounter Lidl, mit Sitz in Neckarsulm bei Heilbronn, sowie die Supermärkte Rewe und Edeka wollen sich dem Verkauf von Corona-Schnelltests anschließen. Drogerien wie Rossmann und dm und auch Apotheken wollen die Schnelltests im Sortiment aufnehmen.

Rubriklistenbild: © Kubasik/Aldi Süd

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