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Nach „Aktenzeichen XY … ungelöst“: 450 Hinweise zu getöteter Studentin aus Freiburg

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Von: Melissa Sperber

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Im Januar 1997 verschwindet die damals 26-jährige Freiburger Studentin Eva Götz auf dem Heimweg. Einen Tag später ist sie tot. Nach der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ gibt es neue Hinweise.

Vor 26 Jahren wird die Freiburger Studentin Eva Götz auf dem Nachhauseweg getötet. Der Täter: bis heute unbekannt. Am Mittwoch (18. Januar) wurde der Fall um 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ deshalb wieder aufgerollt. Mit einem ersten Erfolg: Rund 450 Hinweise sind nach rund einer Woche bei den Ermittlern eingegangen.

Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet, können die Beamten jedoch noch nicht sagen, ob eine heiße Spur dabei ist. „Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine näheren Auskünfte zur Qualität der Hinweise beziehungsweise Spuren gegeben werden“, teilte die Polizei auf „dpa“-Anfrage am Mittwoch mit. Täglich würden vereinzelt Hinweise hinzukommen.

Freiburger Studentin Eva Götz 1997 getötet: Ermittler gehen von sexuell motivierter Tat aus

Die Leiche der 26-jährigen Eva Götz war am 27. Januar 1997 an einer Landstraße bei Leipferdingen im Landkreis Tuttlingen gefunden worden. Laut Staatsanwaltschaft Rottweil wurde die Biologiestudentin vermutlich auf dem Heimweg in Freiburg in einen Wagen gezerrt, in dem sie möglicherweise auch getötet wurde. Die Ermittler gehen von einer sexuell motivierten Tat aus. Die junge Frau kam an dem Abend laut Polizei von einem Heimatbesuch bei den Eltern in Landau in der Pfalz zurück. Vom Täter fehlt seither jede Spur.

Die Polizei erhofft sich neue Hinweise durch die Ausstrahlung des Falls der getöteten Eva Götz bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“.
Die Polizei erhofft sich neue Hinweise durch die Ausstrahlung des Falls der getöteten Eva Götz bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“. © Matthias Balk/dpa / Polizeipräsidium Konstanz / Fotomontage: echo24.de

Der im ZDF-Fernsehstudio zur Tat interviewte Kriminalhauptkommissar Andreas Reichert von der Kriminalpolizei Rottweil hatte erklärt, dass eine Beziehungstat ausgeschlossen werde. Die Studentin sei wohl eine Zufallsbegegnung gewesen. Für Hinweise zur Aufklärung des Falls ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

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