Einnahmen durch Blitzer in Baden-Württemberg steigen

Polizeikontrolle auf A81 mit „erschreckendem Ergebnis“ – jetzt wird häufiger geblitzt

  • Julia Cuprakowa
    VonJulia Cuprakowa
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Verkehrspolizei Weinsberg führte eine Tempomessung auf A81 durch und stellte unglaublich viele Geschwindigkeitsverstöße fest. Weitere Kontrollen sollen folgen.

Am Dienstag (1. März) führte die Verkehrspolizei Weinsberg Geschwindigkeitsmessungen auf der Autobahn A81 im Bereich der Tank- und Rastanlage Wunnenstein bei Ilsfeld in Fahrrichtung Würzburg durch – mit einem erschreckenden Ergebnis. Die Kontrolle fand zwischen 8.20 Uhr bis 11.45 Uhr statt. Wie die Polizei mitteilte, gilt in dem überwachten Streckenabschnitt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde. Was war aber nun das Ergebnis der Geschwindigkeitskontrolle?

Polizeikontrolle auf A81: Polizei schockiert vom Ergebnis – Über 1.000 Verstöße festgestellt

In dem überwachten Zeitraum wurden innerhalb kürzester Zeit ganze 1.066 Geschwindigkeitsverstöße, was einer Beanstandungsquote von circa 17,5 % entspricht, festgestellt. Die Person mit der höchsten Geschwindigkeitsüberschreitung war mit dem Auto mit 186 Kilometern pro Stunde – also mit 86 Kilometern pro Stunde zu viel – unterwegs.

Insgesamt wurden in 38 Fällen die Geschwindigkeit um mehr als 41 Kilometern pro Stunde überschritten, weshalb die Autofahrer neben dem Bußgeld und den Punkten im Fahreignungsregister mit Fahrverboten rechnen müssen.

Polizeikontrolle an Unfallschwerpunkt: Zu viele Verstöße – Polizei kündigt mehr Kontrollen an

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem überwachten Streckenabschnitt um einen Unfallschwerpunkt handelt und nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor zu den Hauptunfallursachen zählt, werden in der Zukunft weitere Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt, kündigte die Polizei an.

Doch nicht nur auf der A81 sind die Autofahrer viel zu schnell unterwegs. Erst kürzlich führte die Verkehrspolizei Weinsberg eine Geschwindigkeitsmessung auf der A6 bei Bretzfeld durch. Danach mussten 33 Autofahrer mit Fahrverbot rechnen.

Rubriklistenbild: © David Ebener/dpa

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