Fleisch lag auf total verdrecktem Ladeboden

Ekel-Transport auf A6 gestoppt: Igitt! Dieses Fleisch war auf dem Weg in den Supermarkt

Eine Collage zeigt eine Lupe, in der unhygienisches Fleisch zu sehen ist vor einem Polizeiauto im Hintergrund.
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Die Polizei stoppt auf der A6 einen Ekel-Transport mit 100 Kilogramm Lammfleisch.
  • Julia Thielen
    vonJulia Thielen
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Auf der A6 in Baden-Württemberg hat die Polizei einen ekligen Transporter aus dem Verkehr gezogen. Er hatte Fleisch geladen - allerdings alles andere als hygienisch.

Igittigitt. Auf der A6 war am Montagnachmittag ein richtiger Ekel-Transport unterwegs. Zum Glück wurde dieser von der Polizei gestoppt. Denn die unter äußerst unhygienischen Zuständen gelagerte Ware war auf dem Weg in einen Supermarkt in Baden-Württemberg und sollte dort wohl auch noch verkauft werden.

A6: Polizei stoppt Ekel-Transport - Fleisch unter absolut unhygienischen Bedingungen gelagert

Wie die Polizei Mannheim mitteilt, war Beamten der Verkehrspolizei der Ekel-Transport auf der A6 gegen 15 Uhr aufgefallen. Das Fahrzeug war in Richtung Karlsruhe unterwegs, als die Polizei es beim baden-württembergischen Ketsch stoppte.

Bei der Kontrolle auf der A6 entpuppte sich das Auto des 27-jährigen Fahrers schnell als Ekel-Transport. Geladen waren mehrere Paletten Lebensmittel - ohne Kühlung und ohne Sicherung.

Ekel-Transport auf A6: Unhygienisches Fleisch sollte noch verkauft werden

„Dabei stellten die Verkehrspolizisten drei Paletten mit Wurstwaren und Molkereiprodukten, die kühlungsbedürftig sind, im Laderaum fest“, heißt es von der Polizei Mannheim zum Ekel-Transport auf der A6.

Doch damit nicht genug. Auf dem „total verdreckten“ Ladeboden des Ekel-Transports von der A6 hätten auch noch drei große Tüten mit insgesamt 100 Kilogramm Lammfleisch. „Eine der Tüten war bereits eingerissen“, erklärt die Polizei.

A6: Ekel-Transport mit Fleisch - Lebensmittel sollten noch in Supermarkt verkauft werden

Auf einem Foto vom Ekel-Transport auf der A6, das die Beamten bei Facebook veröffentlichten, ist zu sehen, dass das Fleisch ebenfalls „völlig ungesichert im Laderaum“ lag.

„Die Ware war zum Verkauf in einem Lebensmittelmarkt im nördlichen Landkreis Karlsruhe vorgesehen.“ 

Polizei Mannheim

Fleisch und Co. vom Ekel-Transport sollten aber trotz der unhygienischen Lagerung tatsächlich noch verkauft werden. Sie waren laut Polizei Mannheim für einen „Lebensmittelmarkt im nördlichen Landkreis Karlsruhe vorgesehen“.

Ekel-Transport: Polizei entdeckt unhygienisch gelagerte Lebensmittel auf Autobahn 6

Glücklicherweise kam der Ekel-Transport auf der A6 nicht so weit. Stattdessen verständigten die Polizisten das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis.

Lebensmittelkontrolleure kamen daraufhin, um den Ekel-Transport auf der A6 genauer unter die Lupe zu nehmen und die weitere Bearbeitung der Hygiene-Verstöße beim transportierten Fleisch und den anderen Lebensmitteln zu übernehmen.

A6: Ekel-Transport gestoppt - Fleisch musste vernichtet werden

Fleisch und Co. aus dem Ekel-Transport von der A6 wurden nach Angaben der Polizei Mannheim von den Lebensmittelkontrolleuren des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis sichergestellt und mussten dann vernichtet werden.

Neben den unhygienisch gelagerten Lebensmitteln viel der Ekel-Transport von der A6 der Polizei aber auch noch aus anderen Gründen auf.

Auf A6: Ekel-Transport fiel auch noch durch Mängel auf

„Bei einer genaueren Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs konnten erhebliche Mängel festgestellt werden“, erklärt die Polizei Mannheim. So waren unter anderem offenbar alle Reifen abgefahren und beide Außenspiegel beschädigt und scharfkantig.

Laut Polizei wird der Fahrer des Ekel-Transports von der A6 nun Bußgelder kassieren. Wegen lebensmittelrechtlicher und verkehrsrechtlicher Verstöße. Außerdem stellte ihm die Polizei einen Bericht mit der Aufforderung zur Beseitigung der Mängel am Auto aus.

Ekel-Transport auf A6: Unhygienische Vorfälle auch an anderer Stelle

Zuletzt hatte die Polizei auf der A6 wegen eines ganz anderen Verstoßes zu tun. Zwei Männer waren mit einem Gleitschirm von der Kochertalbrücke gesprungen.

Hygiene-Muffel gibt es aber natürlich nicht nur auf der A6. Auch Kaufland hat regelmäßig mit Ekel-Vorfällen zu tun.

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