Nach dem Wetter-Flop zu Pfingsten

30 Grad! Erste Hitzewelle in Sicht

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Regentropfen sind auf der Blüte einer Kapmargerite in München zu sehen.

Offenbach - Pfingsten ist voll und ganz ins Wasser gefallen. Doch wie geht es mit dem Wetter weiter? Zunächst sieht es schlecht aus. Aber dann keimt Hoffnung auf.

Am Dienstag entwickeln sich bei wechselnder, teils auch starker Bewölkung nur noch ganz vereinzelt kurze Schauer. Zudem klingt der Regen an den Alpen im Tagesverlauf langsam ab, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilt. Größere Wolkenauflockerungen mit längerem Sonnenschein gibt es bevorzugt im Südwesten und Westen des Landes sowie an der ostfriesischen Nordseeküste. Mit Höchsttemperaturen von 12 im Südosten und bis 20 Grad am Niederrhein wird es wieder etwas milder als an den Tagen zuvor. Es weht meist ein schwacher, an den Küsten und im Osten teils auch mäßiger bis frischer Wind mit einzelnen starken Böen aus westlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch klingen auch letzte Schauer ab. Bei wechselnder, im Süden auch geringer Bewölkung bleibt es überwiegend trocken. Dabei kühlt es sich auf 10 bis 0 Grad, in den Kammlagen der süddeutschen Mittelgebirge bis -2 Grad ab. Vor allem im Süden besteht lokal erneut die Gefahr von Bodenfrost.

Wetter in Deutschland: Auch Mai könnte zu kalt enden

"Der Wonnemonat macht auch nach Pfingsten weiterhin Pause", so Diplom-Meteorologe Dominik  Jung von wetter.net. "Der Mai 2016 ist bereits jetzt schon 0,4 Grad kälter als in den vergangenen 30 Jahren. Damit ist auch der dritte Frühlingsmonat in diesem Jahr auf dem besten Weg, als 'zu kalt' zu enden."

Die Prognose des Wetter-Experten macht zunächst nur wenig Mut. Sein Fazit: Der Regen werde in den kommenden Tagen zeitweise und lokal etwas wärmer. Das sei es dann aber auch schon gewesen. Ein beständiges Schönwetterhoch sei in den kommenden sieben Tagen für Deutschland nicht in Sicht. Wie das Wetter in Ihrer Region wird, erfahren Sie hier.

Doch dann rufen T-Shirt und Shorts: Für das letzte Mai-Wochenende bestehe nämlich weiterhin die Chance, dass das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt. Auch wenn diese Prognose noch sehr unsicher ist: Die Hoffnung auf ein bisschen Frühsommer stirbt zuletzt.

dpa/tz/mm

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