Schlag gegen Produktpiraterie

46.000 Paar gefälschte Nikes vernichtet

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Ein Auszug aus den gefundenen gefälschten Nike-Schuhen.

Erst finden sich falsche Schuhe in einem Container, dann sind sie verschwunden - das machte die Ermittler misstrauisch.

Schuhe en masse, noch dazu gefälschte, fanden Zollbeamte in Hamburg. Die Ermittler bewiesen Hartnäckigkeit und entdeckten die Schuhe in einer Lagerhalle. Alle Schuhe mussten vernichtet werden.

"Dem Zoll ist mit dieser Sicherstellung erneut ein großer Schlag gegen die internationale Produktpiraterie gelungen", sagte Generalzolldirektor Uwe Schröder.

Im Hamburger Hafen hatten Beamte in einer Tarnladung angeblicher "No-Name"-Schuhe Nike-Sneakers entdeckt. Sofort kam die Vermutung auf: Diese Schuhe sind gefälscht.

Bei einer Röntgenkontrolle des Containers wenige Tage später waren die Nikes allerdings verschwunden. Eine einschlägig bekannte Firma hatte diese gegen andere Schuhe ausgetauscht.

Die Beamten suchten dann in einer Lagerhalle - und waren von der Menge der gefundenen Sportschuhe überwältigt. Die Firma Nike bestätigte die Fälschungen - die Schuhe wurden abtransportiert und vernichtet.

Die Ermittlungen dauern noch an. Die Fälscher-Firma erwartet nun aber ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und Verstoßes gegen das Markenrecht.

echo24.de Redaktion

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