Brand in Kunststofffabrik

Acht Feuerwehrleute in Moskau getötet

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Die Feuerwehrleute versuchten, das Lager einer Kunststofffabrik zu löschen, als das Dach einbrach.

Moskau - Beim Einsturz einer brennenden Lagerhalle in Moskau sind am Donnerstagabend acht Feuerwehrleute getötet worden. 

Die Agentur Interfax berichtete zunächst von fünf Toten, die Zeitung "Wedomosti" schrieb online von sieben Toten. Der Zivilschutz sprach am Freitag von acht Toten.

 Das Feuer war am Vorabend in einem Lager für Kunststoffprodukte im Nordosten der Hauptstadt ausgebrochen und hatte sich auf eine Fläche von 4000 Quadratmetern ausgebreitet. Die Löscharbeiten dauerten rund 14 Stunden, 250 Helfer waren im Einsatz, wie die Agentur Tass meldete. Zuvor hatte es unterschiedliche Angaben über die Opferzahl gegeben.

Die getöteten Feuerwehrleute waren auf dem Dach der insgesamt 16.000 Quadratmeter großen Halle im Einsatz. Dem Zivilschutz zufolge halfen sie, 30 Gasflaschen aus dem Gebäude zu schaffen, die in den Flammen hätten explodieren können. Später stürzte das Dach teilweise ein. Der Zivilschutz konnte mehr als 100 Arbeiter aus der Lagerhalle retten.

Als eine mögliche Brandursache gingen die Behörden zunächst von fahrlässigem Umgang mit einer elektrischen Heizung aus. Das Gerät sei dauerhaft eingeschaltet gewesen, und das Feuer sei möglicherweise an einer überlasteten Steckdose ausgebrochen, hieß es.

Der Agentur Interfax zufolge ist das Lager eines der größten für Kunststoffprodukte in Moskau. Demnach waren dort Gastarbeiter aus früheren Sowjetrepubliken beschäftigt. Manche lebten auf dem Gelände.

dpa

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