Keine Tore in der Domstadt

VfB beweist starke Frühform beim Test in Köln

+
Florian Klein, Alexandru Maxim und Konstantin Rausch (von links).
  • schließen

Neues Jahr, erstes Spiel, gute Frühform. Die Stuttgarter können besonders in der zweiten Hälfte überzeugen.

Das war doch schon mal ganz ansehnlich! Der VfB Stuttgart hat sich beim ersten Test des Jahres beim Bundesligisten 1. FC Köln ein 0:0 erspielt. Das Team von Trainer Hannes Wolf konnte dabei besonders in der zweiten Hälfte überzeugen.

In der ersten Halbzeit gab's im Spiel jedoch fast nur eine Richtung: auf das VfB-Tor. Mitch Langerak bekam eine Menge zu tun. Aber: Der Australier hielt den Kasten sauber. Dabei wurde der erste Abschnitt fast zum Privat-Duell des Stuttgarter Keepers mit FC-Angreifer Artjoms Rudnevs.

Das Jahr 2016 des VfB Stuttgart in Bildern

Der Kölner Tor-Lette scheiterte jedoch mehrmals an Langerak. Offensiv blieben die Schwaben die gesamten 45 Minuten über blass. Mehr als ein paar Distanzschüsse waren für den Bundesliga-Absteiger nicht drin.

In der Halbzeitpause wechselte VfB-Coach Wolf ordentlich durch und ersetzte die komplette Startelf. Und siehe da: Direkt gab's die ersten offensiven Lebenszeichen der Stuttgarter. Die Schwaben kamen mit ordentlich Schwung aus der Halbzeit.

Bildergalerie: Gewinner und Verlierer der Hinrunde

Takuma Asano (56. Minute), Joel Sonora (64.) und Emiliano Insua (66.) vergaben jedoch aus aussichtsreicher Position. Auch Torjäger Simon Terodde verpasste das Tor nur um einen Meter (71.). War der VfB in der ersten Hälfte noch klar unterlegen, zeigte das "Wolfsrudel" nun Zähne - und war dem 1:0 deutlich näher als der Bundesligist.

Da FC-Keeper Sven Müller jedoch auch die letzte Chance durch Sonora (88.) abwehren konnte, blieb es am Ende beim torlosen Remis. Trainer Wolf nach dem Spiel: "In der zweiten Hälfte hatten wir mehr Spielanteile als in der ersten. Unterm Strich war es für den jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung ein ordentlicher Test."

Die Top-Themen in Heilbronn und der Region

Mehr zum Thema:

Lob für den Coach: Ginczek traut Wolf Trainerjob bei Bayern oder BVB zu

Mikel Merino: Schnappt sich der VfB ein Dortmunder Talent?

Wechsel fix: Heise verlässt Stuttgart

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare