Trollinger aus dem All

Intergalaktisches Erlebnis auf dem Weinfest Erlenbach

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Musik hallt über das Weinfest.

Der Begrüßungstrollinger machte einen Ausflug ins All.

Seit 40 Jahren ist dem Erlenbacher Weinfest der Erfolg treu. Auch in diesem Jubiläumsjahr durften Bürgermeister Uwe Mosthaf und Klaus Varga vom Hauptveranstalter Musikverein Erlenbach vor einem mit Gästen voll besetzten Festplatz die Begrüßungsreden halten.

Die beiden beeindruckten nicht nur mit einem Rückblick auf vier Jahrzehnte Weingenuss unter dem Kayberg, sondern auch mit nackten Zahlen.

14 Blaskapellen spielten über die vier Tage des Wein-Events vor vielen tausend Besuchern. Es gab wieder 150 Weine und zwölf Sektsorten. Der Bürgermeister: "Das Beste wurde aus den Kellern geholt".

Impressionen vom Festplatz

Bei den über 20 Bewirtschaftern gab es in diesem Jahr etliche Neuheiten. Die Kayberghexen zum Beispiel kümmern sich normalerweise um das Brauchtum auf Faschingsumzügen. In diesem Jahr waren sie zum ersten Mal am Weinfest dabei. Und zwar mit Forellen, geräuchert im Buchenholz.

Mordsbrummer holten Klaus Gambka und Fabian Geiger aus dem selbst zusammengestellten Räucherkämmerle. "Die müssen mindestens 350 Gramm haben", erklärt Kayberghexe Gambka. Bei "zu kleinen Dingern" würden sich seine Mithexen schämen.

Einen Riesenhit lieferten die Pfadfinder, erzählte Bürgermeister Uwe Moshaf. Die "verrückte Gruppe", positiv gemeint, erklärte er, ließ den diesjährigen Begrüßungstrollinger ins Weltall steigen.

Der Verwaltungschef dachte schon, der Ballon stürzt ab, aber nun konnte er den VIPs, darunter der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobel, mit diesem Trollinger zuprosten.

Text von Rainer Köller

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