Lkw-Fahrer übersieht Stau-Ende

Zu spät gebremst: Schon wieder ein heftiger Unfall auf der A6

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Schon wieder knallt es auf der A6. Bei Öhringen übersieht ein Lkw-Fahrer das Stau-Ende.

Puh! Es hätte noch viel schlimmer kommen können. Am Freitagabend war ein Sattelzuglenker auf der A6 auf dem rechten von zwei Fahrstreifen unterwegs und musste zwischen den Anschluss-Stellen Bretzfeld und Öhringen an einem Stau-Ende verkehrsbedingt abbremsen.

Ein nachfolgender Sattelzuglenker erkannte dies zu spät. Er versuchte noch, nach links auszuweichen, fuhr jedoch linksseitig auf den Vorausfahrenden auf. Hierdurch wurde sein Fahrzeug nach links abgewiesen und kollidierte dort mit zwei im Stau-Ende stehenden Pkw. Einer der beiden Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls weggeschleudert und kam ganz links auf einer Sperrfläche zum Stehen. Der zweite Pkw drehte sich, prallte gegen die Mittelschutzplanke und wurde zwischen der Sattelzugmaschine und den Schutzplanken eingeklemmt. Durch die querstehenden Fahrzeuge, Trümmerteile und auslaufende Betriebsstoffe war die gesamte Richtungsfahrbahn Nürnberg bis gegen 22.45 Uhr gesperrt.

Der Unfallverursacher und einer der beiden Pkw-Lenker wurden durch die Kollision leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Öhringen war mit vier Fahrzeugen und 15 Mann zum Binden von Betriebsstoffen vor Ort. Da auch Betriebsstoffe ins angrenzende Erdreich liefen, musste dieses durch eine Spezialfirma abgebaggert und entsorgt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 80.000 Euro.

echo24.de Redaktion

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