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Wie stehen Sie zu Schönheits-OPs?

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Dagmar Zöls aus Bad Friedrichshall-Kochendorf sagt, dass chirurgische Eingriffe süchtig machen.
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Ab und an zum Beauty-Doc kann nicht schaden? Oder nur nach Unfällen unters Messer legen? So sehen das Heilbronns Ästhetik-Spezialisten.

Nadja Stey, Neckarsulm:

Ich bin absolut für Schönheits-OPs – auch, wenn sie kosmetisch bedingt sind. Ich selbst habe mir meine Brüste vergrößern lassen, weil ich mich nicht mal vor meinem Mann ausziehen konnte. Trotz höllischer Schmerze würde ich es immer wieder tun. Obwohl ich damals am Haus bauen war, hat der Eingriff für mich Vorrang gehabt.

Michaela Rüdele, Öhringen-Ohrnberg:

Wenn kleine Mädchen meinen, dass sie sich ihre Nase verkleinern müssen, ist das übertrieben. Genauso 60-Jährige, die ein jugendliches Aussehen anstreben oder reiche Stars, die ständig an sich rumschnippeln. Die leben eh in ihrer eigenen Welt. Wenn eine Freundin mit so einer Idee bei mir ankommen würde, würde ich ihr den Vogel zeigen.

Dagmar Zöls, Bad Friedrichshall-Kochendorf:

Schönheitsoperationen sind jedem selbst überlassen. Ich denke aber, dass sie süchtig machen. Das ist nicht nur bei bekannten Künstlern der Fall. Die Sucht kann bei jedem – auch hier in der Region – zuschlagen. Die Ursache ist das neu erlangte Selbstbewusstsein und die entgegengebrachte Aufmerksamkeit nach plastischen Eingriffen.

Melanie Rüdele, Öhringen-Ohrnberg:

Ich finde es nicht gut, wenn sich junge Leute unters Messer legen. Im Alter sehen dann solche Operationen nicht mehr schön aus. Außerdem stehen solche Eingriffe im Widerspruch zu meinem Glauben und der von Gott erschaffenen Natur. Dennoch bin ich tolerant den Leuten gegenüber, die sich verschönern wollen. Jedem das Seine.

Richard Fabisiak, Kleebronn:

Schönheits-OPs sind bei medizinischer Notwendigkeit in Ordnung – wenn Menschen durch Verkehrsunfälle entstellt werden und sie dadurch Minderwertigkeitskomplexe haben zum Beispiel. Schöne Frauen mit Botox noch schöner zu machen, finde ich dagegen nicht gut. Unsere oberflächliche Gesellschaft ist an diesem Wahn Schuld.

Arnold Skakun, Bad Friedrichshall:

Nach Unfällen mit Folgen finde ich chirurgische Eingriffe legitim. Narben können nämlich an bestimmte Vorfälle erinnern. Wenn Menschen darunter leiden müssen, besteht dann zum Glück die Möglichkeit einer OP. Ich bin also der Meinung, wenn das Aussehen der Leute unverschuldet verändert wurde, haben sie das Recht, etwas zu ändern.

Wie stehen Sie zu Schönheits-OPs?

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