Ungeliebte Untermieter

Stadt Heilbronn warnt vor gefährlichen Tigermücken

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Au! Ein Stich tut nicht nur weh, sondern kann böse enden.

Jeder kann und sollte was gegen die gefährlichen Biester tun.

Gefahr im Anflug! Dass der Klimawandel nicht gut für uns ist, haben wir schon oft genug gehört. Jetzt hat er aber ein gefährliches Gesicht: Die asiatische Tigermücke! Dieses tagaktive Insekt fühlt sich seit einiger Zeit nämlich auch in unseren Gefilden heimisch und das hat schwere Folgen.

Außer juckenden Stichen kann die Tigermücke auch gefährliche Tropenkrankheiten übertragen. Sie ist unter anderem für das Chikungunya- und Denguefieber verantwortlich. Die Krankheiten klingen nicht nur fies, sondern können im schlimmsten Fall auch tödlich enden!

Tun Sie etwas gegen die Tigermücke?

Aus diesem Grund ruft die Stadt Heilbronn dazu auf, die Tigermücke zu stoppen. DENN: Jeder kann was gegen die bedrohliche Mücken tun. Am leichtesten geht das, wenn man die Brutstätten eliminiert.

Tiger-Mücken sind Container-Brüter - das heißt sie brauchen Wasser, um ihre Eier auszubrüten. Das finden sie bei uns zu Hauf in jedem Garten.

Deshalb sollten unnötige Behälter mit Wasser entfernt werden. Eimer und Gießkannen umdrehen - so kann es nicht reinregnen. In Regentonnen finden sich die ungeliebten Untermieter auch. Am besten sollte man die Tonnen daher abdichten und einmal in der Woche leeren.

Aber auch Vogeltränken, verstopfte Dachrinnen und Blumenvasen sollten immer gecheckt werden. Hoffentlich kann man so die Tigermücke stoppen!

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echo24.de Redaktion

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