Heute beginnt die dritte Staffel von "Sing meinen Song" auf Vox

"Naidoos Anruf war ein absoluter Glücksfall"

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Der Mann mit Hut: Gregor Meyle ist trotz seines Erfolgs auf dem Boden geblieben - die Nähe zu seinem Publikum ist ihm wichtig.
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Ab heute läuft wieder "Sing meinen Song - das Tauschkonzert" auf Vox. Der in Jagsthausen aufgewachsene Gregor Meyle war der heimliche Star der ersten Ausgabe. echo24.de hat den Sänger und Songwriter kurz vor dem Start der neuen Staffel erwischt.

Heute beginnt die 3. Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“.  Was hat die Sendung Ihnen damals bedeutet - und was bedeutet sie heute?

Gregor Meyle: Für mich war das ein absolutes einmaliges Erlebnis, sehr bewegend und aufregend. Es hat sich dadurch für mich viel verändert. Ich finde es aufregend, jetzt die neuen Kollegen zu sehen. Ich schaue es natürlich. Das wird bestimmt wieder ein Erfolg, weil es so ein tolles Format ist.

Die Bilder aus Südafrika wirken immer sehr harmonisch. Gibt es bei so vielen Stars nicht auch mal Reibereien, es ist ja doch eine sehr bunte Mischung an Persönlichkeiten?  

Meyle: Hat’s bestimmt schon mal gegeben. Bei uns war alles schön. Alle haben sich gefreut, dabei zu sein.

Auch diesmal ist unter den bekannten Namen ein Unbekannterer, der Schweizer Soulsänger Seven. 2014 waren noch Sie der Newcomer. Was haben Sie gedacht, als Naidoo Sie damals angerufen hat?

Meyle: Ich hab mich tierisch gefreut, dass er mich angerufen hat. Er hätte auch tausend andere anrufen können. Das war Glück, und ich habe meine Chance bestmöglich genutzt, glaube ich.

Wie finden Sie die Show "Sing meinen Song"?

Was würden Sie Seven heute mitgeben?

Meyle: Dass er so bleiben soll, wie er ist. Wenn er entspannt bleibt, kann es nur gut laufen. Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg. 

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus? Eine neue Show im Fernsehen oder eher Live-Konzerte vor Publikum?  

Meyle:  Ach, beides. Wir haben ja dieses Jahr auch einige Konzerte bei euch in der Region,  zum Beispiel Tuttlingen und Stuttgart  - und wir freuen uns sehr auf die Live-Konzerte. Außerdem wird es das Musical „The One" im Friedrichstadtpalast in Berlin geben. Dazu habe ich einige, neue Stücke beigetragen. Premiere ist am 6. Oktober. Es wird auch wieder neue Fernsehprojekte geben. 

Die neue Tour heißt „Das Beste kommt noch“ – das klingt diesmal eher nach Ausblick. Hat sich das, was Sie Ihrem Publikum sagen möchten, verändert? 

Meyle: Nö. Ich habe immer noch dieselben Botschaften: "Glaubt an das Gute", "Mit einer positiven Grundhaltung kann einiges Gutes passieren“, "Das Beste kommt noch" - heißt: Wenn man dran glaubt, passiert es auch. Der Song ist bereits vor „Sing meinen Song“ entstanden. Das ist doch das beste Beispiel dafür.

Inzwischen spielen Sie in großen Hallen statt in kleinen Clubs – wie persönlich können Konzerte dieser Größe noch sein, wie viel Gregor bekommen die Zuschauer noch zu sehen?

Meyle: Ich bin sicher, dass wir auch auf den größeren Bühne Intimität erzeugen können. Aber wir stehen jetzt mit zehn Personen, einer ganzen Band auf der Bühne. Da muss die schon größer sein. (lacht). Wer aber genau hinschaut, der sieht, dass wir meist gar nicht in die ganz großen Hallen gehen, auch wenn wir könnten. Da steckt der Gedanke dahinter, dass wir die uns so wichtige Nähe zum Publikum behalten.

Würde Xavier Naidoo heute anrufen – würden Sie alles noch einmal genauso machen? 

Meyle: Absolut. Genau so. Dieser Anruf war ein echter Glücksfall.

Information

Wer Gregor Meyle live erleben möchte, hat am Samstag, 16. Juli, um 20 Uhr die Gelegenheit: Auf der Freilichtbühne Killesberg in Stuttgart geben der Sänger und seine Band ein Sommerkonzert.

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